DEM 2020


DEM Venusberg: Ausschreibung und Info

In weniger als einem Monat geht es beim 2. ADAC-Erzgebirgs-Enduro-Sprint im sächsischen Venusberg mächtig rund. An gleich zwei Tagen sind die Akteure auf dem dortigen Offroad-Streckenareal gefordert. Die Veranstaltung wird, trotz verkürztem und auf ca. vier Stunden begrenzten Wettkampfmodus, dennoch kein Zuckerschlecken. Denn eine lange Sonderprüfung, welche Wiesen, Stein- und Motocross-Abschnitte gleichermaßen beinhaltet, muss pro Tag insgesamt zehn Mal absolviert werden. Erschwerend kommt hinzu, dass am Sonntag der Test in entgegengesetzter Richtung gefahren wird. Die Etappe führt dann außen herum und wird die ein oder andere geländetechnische Herausforderung parat halten. Das Fahrerlager befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Start-Ziel-Areal, auf dem sich auch alle organisatorischen Anlaufstellen befinden. Zur technischen Abnahme sind Blinker, Hupe und Spiegel nicht vorgeschrieben, da ausschließlich auf einem abgegrenzten Areal gefahren wird. Folglich muss auch kein KFZ-Kennzeichen montiert werden, welches allerdings bei der Abnahme vorgezeigt werden muss. Interessant ist auch, dass zwischen dem ersten und zweiten Fahrtag kein nächtliches Parc Fermé eingerichtet wird. Dies bleibt am Samstag nur so lang bestehen, bis die offizielle Protestfrist abgelaufen ist. Am Sonntag wird es einen sogenannten „Vorstart“ geben, der in einem vorgeschriebenen Zeitfenster (Info vor Ort) mit dem Motorrad besetzt sein muss. Zuvor wird die Maschine einer technischen Nachkontrolle unterzogen. Am Sonntag ist der Start auf 9.00 Uhr angesetzt, am Samstag erst

13.00 Uhr. Doch auch am Vormittag wird bereits kerniger Offroadsport geboten, wenn der Enduro-Nachwuchs des ADAC Sachsen Enduro-Jugend-Cup seine Runden dreht. Anschauen loht sich, vielleicht ist unter den Youngsters ein kommender Champion dabei...

 

Weitere Infos finden sich in der offiziellen Ausschreibung. Und zur Online-Nennung bedarf es nur einen Klick!

 

10.03.2020 - Text und Foto: ADAC Motorsportpresse


Enduro-DM: Neuer Promoter

Die gute Nachricht gleich vorab: Für die aktiven Fahrer wird sich nicht viel ändern, auch wenn im Hintergrund die Weichen für die Deutsche Enduro-Meisterschaft neu gestellt worden sind. Offiziell tritt nun ein Arbeitskreis Enduro den Posten des Promoters an: Hinter dieser Gruppe stehen mit Sachsen, OWL, Niedersachen/Sachsen Anhalt und Pfalz vier ADAC Regionalverbände und darin unter anderem mit Wilfried Meine,

Andre Rudolph und Helmut Alexander einige alte Bekannte, die auch gleichzeitig im Enduro-Fachausschuss des DMSB sitzen. Diesen Fachausschuss wird es weiterhin geben, denn die Deutsche Enduro-Meisterschaft ist weiterhin eine Deutsche Motorsport-Meisterschaft unter dem Dach des DMSB. Der behält auch weiterhin die Sporthoheit und zeichnet verantwortlich für das sportliche und technische Regelwerk. Doch zukünftig hat der ADAC mehr Möglichkeiten sich direkt in die Meisterschaft mit einzubringen. Ungebremst bleibt das große Engagement von Wolfgang Butzner, der bisher als Promotor die Veranstalter hervorragend unterstützt hat: Von dem berühmten Startwagen, auf dem auch die Siegerehrung durchgeführt wird, über die Starttore und Ende-Schilder bei den Sonderprüfungen bis zum Livetiming-Monitor waren die für Jedermann sichtbaren Aktivitäten. Diese werden auch in der kommenden Saison so weiter geführt und die DEM bekommt den Titel "Powered by Metzeler-Motorradreifen".

Für den Fahrer wird sich ab sofort lediglich die Internet-Adresse für die Nennungen ändern: unter http://nennung.adac-enduro.de gibt es ein eigenes Nennportal, vergleichbar mit dem bisherigen Easy-Race, mit dem Fahrer, Teams und Veranstalter das komplette Anmeldungsverfahren abwickeln können. Und der erste Lauf ist bereits in wenigen Wochen, am 22. März 2020! Neu gestaltet wurde der ADAC Enduro-Cup (ehemals Rallye-Cup) und die norddeutsche Gelände-Meisterschaft: Zukünftig werden unter der Bezeichnung ADAC Enduro-Cup nur noch klassische Wettbewerbe ausgetragen. Darunter natürlich eine Vielzahl an DEM-Läufen. Viele der bisherigen Mehrstunden-Enduro-Wettbewerbe, die ebenfalls in der Vergangenheit zum ADAC Enduro-Cup gezählt hatten werden nun unter einer eigenen Serie gewertet, dem ADAC Cross-Country-Enduro-Cup (ACCEC). Mit zu der ADAC Enduro-Welt zählen natürlich auch die Jugend-Enduro-Cups, die wir schon vor einigen Tagen ausführlich vorgestellt hatten. Die Sportsaison 2020 kann jetzt losgehen!

 

10.03.2020 - Text und Foto: Robert Pairan 


 DEM 2020 mit Enduro-Sprint

In nicht einmal mehr zwei Monaten startet die DEM mit dem Auftaktrennen im sächsischen Dahlen in die neue Saison. Nahtlos geht es dann nur eine Woche später mit einer Doppelveranstaltung im erzgebirgischen Venusberg weiter. Dort wird nach neun Jahren der Abstinenz erstmals wieder ein

Enduro-Sprint zur Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft ausgerichtet. Dieses spezielle Rennformat hatte bereits einige Jahre zuvor in der Meisterschaft Einzug gehalten, konnte sich aber damals nicht wirklich durchsetzen. Nun, fast ein Jahrzehnt später, feiert der Enduro-Sprint sein Comeback. „Es war uns ein großes Anliegen, dem äußerst kompakten Termin-Kalender im Herbst und dem schmalen Angebot im Frühjahr etwas entgegen zu wirken. Somit entstand die Idee, den Enduro-Sprint wieder zu beleben, der bereits 2011 erfolgreich in Venusberg durchgeführt wurde“, umreißt André Rudolph, Mitglied im Fachausschuss Enduro die Beweggründe. Der 34-Jährige, der allen auch als Fahrtleiter von „Rund um Zschopau“ bekannt sein dürfte, wird diese Funktion auch beim „2. ADAC Erzgebirgs-Enduro-Sprint“ übernehmen. „Als Ausrichter fungiert der MSC Rund um Zschopau e.V. im ADAC, der dabei eng mit dem ortsansässigen MC Mittleres Erzgebirge e.V. im ADAC zusammenarbeitet und dabei dessen Logistik sowie das Streckenareal am Steinbruch nutzen wird“, informiert Rudolph über die Veranstaltung, die am 28. und 29. März 2020 ausgetragen wird.

Wie 2011 wird es auch im kommenden Jahr eine lange Sonderprüfung mit einer angegliederten Etappe geben, welche mehrmals pro Fahrtag absolviert werden müssen. Der geplante Start am Samstag wird um die Mittagszeit sein, während sonntags bereits am Morgen gestartet wird. Der Lauf ist ausschließlich für die DEM-Klassen E1, E2, E3 und Junioren ausgeschrieben. Zudem wird es am Samstag-Morgen einen Lauf zum ADAC Sachsen Enduro-Jugend-Cup für die Fahrer der Klassen 85 ccm A und 125 ccm geben, die damit die großartige Chance erhalten, ihr Talent und Können direkt vor den Augen der DEM-Teams unter Beweis stellen zu können. Ein Blick zurück: Bei der Enduro-Sprint-Premiere im Erzgebirge sicherte sich damals Dennis Schröter seinen allerersten Championatssieg überhaupt, während am zweiten Tag Lokalmatador Andreas Beier ganz oben stand. Nach wie vor geben diese beiden Akteure auch maßgeblich den Ton in der Internationalen Deutschen Enduro Meisterschaft an und sind zudem unter den Aktiven die Fahrer, welche die meisten DEM-Titel gewonnen haben. Ob weitere hinzukommen? Sicherlich wird der Enduro-Sprint in Venusberg einen ersten Aufschluss über den weiteren Verlauf der DEM-Saison 2020 bringen.

 

13.02.2020 - Text und Foto: ADAC Motorsportpresse