Marco  Armbrust - Berichte 2019

Bericht zum siebten Lauf der Deutschen Trial Meisterschaft 2019

Lange Sandhänge, große Felsbrocken und einer der anstrengendsten Wettbewerbe des Jahres. All das hatte der finale Lauf zur deutschen Trial-Meisterschaft 2019 in meinem Heimatverein zu bieten. Das ganze Jahr habe ich mich schon darauf gefreut in Kerzenheim die Saison vor heimscher Kulisse beenden zu dürfen. So startete ich auch weniger aufgeregt als es an anderen Wettbewerben der Fall war und fühlte mich auf meiner Maschine sehr wohl. Als einer der ersten Fahrer des Tages durfte ich die 6 Außensektionen bestreiten, die zuvor extra für den Wettbewerb freigeräumt wurden. Dies gestaltete sich jedoch schwieriger als zuvor angenommen, da der Waldboden doch recht lose war und so gelangen mir zu Beginn nur wenige Sektionen. Mitte der ersten von zwei Runden steigerte ich mich und versuchte in meinen Flow zu kommen. Die zweite Runde begann dann auch besser, sodass ich am Ende weniger Strafpunkte auf dem Konto hatte als noch in der Ersten. Insgesamt belegte ich in der Tageswertung Platz 7 worüber ich nicht all zu glücklich gewesen bin, da ich mir zuvor ein bisschen mehr von meinem Heimwettbewerb erhofft hatte.

Jedoch reichte eben jener 7. Platz um in der Gesamtwertung auf Platz 5 vorzurücken, den ich zuletzt in Osnabrück noch hergeben musste. Rückblickend auf die gesamte Saison gesehen kann ich mich über dieses Ergebnis freuen. Nach meiner Verletzung im letzten Jahr und der lang andauernden Genesung war es nicht einfach wieder in die Spur zu finden. Nichts desto trotz bleibt zu sagen, dass ich durch meinen Sport auf ein tolles Jahr zurückblicken kann und möchte in diesem Zuge meinen Sponsoren danken. Dem ADAC Pfalz, Beta Deutschland, Firma Kindsvogel, Firma Hippel sowie Rockoil. Ein besonderes Dankeschön gilt Markus Schmidt, der mich als Mentaltrainer durch die Saison begleitet hat und zuletzt meinem Vater, der auch dieses Jahr wieder, wie jedes Jahr, Minder, Mechaniker und Hauptunterstützer

gewesen ist und bei jedem Wettbewerb dabei war.

 

29.10.2019 - Text: Marco Armbrust / Foto: Sebastian Röckel

Bericht zum fünften und sechsten Lauf zur Deutschen Trial Meisterschaft 2019

Am 5. und 6. Oktober reiste ich zur Deutschen Meisterschaft nach Osnabrück. Nicht zum ersten Mal fand dort eine DM statt, an der ich teilnahm und so wie in den meisten Fällen regnete es am Piesberg. Die Sektionen sind hier um einen riesigen Steinbruch angeordnet und umfassen Steine, Geröllfelder und bewaldete Hänge. Die ein oder andere Stufe ist auch zu finden, diese sind im Vergleich zu anderen Geländen aber eher selten. Einfach ist es hier aber trotzdem nicht und Strafpunkte werden auch zur Genüge gemacht, da der Untergrund sehr rutschig ist. Nass und schmierig ist es grade in den Waldsektionen ohnehin, auch wenn es nicht regnet. Am ersten der beiden Wettbewerbstage begann ich stark und lag nach der ersten von 3 Runden auf Platz 4. Im weiteren Verlauf des Wettbewerbes steigerte ich mich zwar in der Form, dass die Anzahl meiner Strafpunkte von Runde zu Runde niedriger wurde, konnte aber diese Position dennoch nicht halten. Platz 6 hieß es so am Ende des Tages mit gerade einmal 5 Punkten Abstand zu Platz 4. Am zweiten Tag ging ich also mit dem Wissen an den Start eine bessere Position einfahren zu können als am Vortag. Doch das Starterfeld der Klasse 2 ist hart umkämpft und die leistungsdichte sehr hoch. So belegte ich auch an Tag zwei den 6. Platz. Auf lange Frist gesehen bin ich zufrieden, da ich mir als Ziel gesetzt habe mehr Konstanz in meinen Ergebnissen zu haben. Als nächstes geht es nun nach Kerzenheim, meinem Heimatverein, zum finalen Lauf der Deutschen Trial-Meisterschaft. Dort rechne ich mir mehr Chancen aus und hoffe so auch das Ergebnis in der Gesamtwertung noch aufzubessern, in der ich zurzeit auf Platz 6 liege.

 

21.10.2019 - Text: Marco Armbrust/ Foto: Uwe. Armbrust

Bericht zum dritten und vierten Lauf zur Deutschen Trial Meisterschaft 2019

In Frammersbach wurde am 15. und 16. Juni der dritte und vierte Lauf zu Deutschen Trial-Meisterschaft veranstaltet. Dies ist ein Gelände, das mir bereits bekannt ist und in dem ich auch schon den ein oder anderen Erfolg feiern durfte. Die überwiegend künstlich angelegten Sektionen waren aufgrund der hohen Hindernisse schwierig zu fahren. Unter anderem führte dies dazu, dass das Fahrerfeld sehr eng beisammen lag. Jeder Fehler konnte dazu führen nach hinten durchgereicht zu werden. Am ersten Tag startete ich zuversichtlich in die Erste von zwei Runden, die aber weniger gut lief. In der zweiten Runde konnte ich meine gezeigte Leistung verbessern, sodass ich mich am Ende des Tages auf Platz 8 wiederfand. Diese eher durchwachsene Leistung zog sich durch das gesamte Wochenende, weshalb ich am Ende des Laufs einen nicht zufriedenstellenden 11. Platz belegte. Gerade aus diesem Wochenende nahm ich jedoch einiges mit, was ich nun in den nächsten Wettbewerben in Osnabrück und zum Saisonabschluss in Kerzenheim, meinem Heimatverein, besser machen möchte. Nach 2 Wochenenden und 4 Läufen komme ich zu dem Schluss, dass ich mich weiterhin auf die Kontinuität konzentrieren muss, um erfolgreich zu sein. In der Gesamtwertung der Deutschen Meisterschaft in der Klasse 2 liege ich momentan auf dem 5. Platz. Diese Platzierung entspricht zwar meinem Ziel, jedoch würde ich meine Leistungen speziell im Wettbewerb gerne verbessern. Ich freue mich auf die nächsten Monate und vor allem auf die letzten Wettbewerbe, um diese Saison hoffentlich zu einem guten Abschluss zu bringen.

 

19.08.2019 - Text: Marco Armbrust/ Foto: Meta Binder

Bericht zum ersten und zweiten Lauf zur Deutschen Trial Meisterschaft 2019

Der Auftakt zur Deutschen Trial-Meisterschaft 2019 fand am 1. und 2. Juni 2019 in Neunkirchen statt. In der letzten Saison war ich leider aufgrund einer Verletzung nicht in der Lage an allen Wettbewerben teilzunehmen. Deshalb startete ich zu diesem hochmotiviert in dem ersten Lauf am Samstagmorgen mit dem Ziel mich in der Klasse 2 zu behaupten. Die sehr anspruchsvolle Veranstaltung umfasste mehrere Außensektionen, die verteilt in der ganzen Stadt sowie auf dem dortigen ADAC Übungsgelände und dem Grundstück der Firma PWS zu finden waren. Ich selbst empfand diese als anspruchs-voll und hatte viel Spaß bei dem Versuch die unterschiedlichen Hindernisse zu überwinden. Nach der Ersten von drei Runden hatte ich sehr zu kämpfen, da ich es mir schwer fiel in meinen Wettbewerbsrhythmus zu finden, sodass ich mich am Ende mit Platz 8 zufriedengeben musste. Somit war die Richtung, in die es am zweiten Tag gehen sollte, klar. Nach einem sehr guten Start lag ich vorübergehend auf dem zweiten Platz, jedoch konnte ich dieses Niveau nicht bis zum Ende durchhalten. Dennoch war ich zufrieden, da ich eine deutliche Steigerung im Wettbewerb wahrnahm und nur noch an meiner Kontinuität arbeiten muss. Am Ende belegte ich Platz 5, auf dem ich im weiteren Saisonverlauf aufbauen will. Ein Saisonauftakt der trotz einigen Schwierigkeiten Lust auf mehr macht.

 

19.08.2019 - Text: Marco Armbrust/ Foto: Uwe Armbrust