Tobias Braun - Berichte 2019

Perfektes Saisonfinale: SKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim siegt erneut bei Deutschlands wichtigster Schotter-Rallye

- 22. Lausitz-Rallye: Fabian Kreim (27) wiederholt - dieses Ma lmit neuem Beifahrer Tobias Braun - seinen Triumph aus dem Vorjahr

 

- Im SKODA FABIA R5 evo souverän Duell gegen Ford-TeamGröndal/Fuglerud (N/N) gewonnen; KODA Duo Kahle/Doerr (D/D) muss nach starker Leistung aufgeben

 

- Prominenter Gast: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer schickt die Starter der Lausitz-Rallye eigenhändig auf die Piste und besucht das Team SKODA AUTO Deutschland

 

Perfektes Saisonfinale für Fabian Kreim (D): Der SKODA AUTO Deutschland Pilot siegt wie 2018 bei Deutschlands wichtigster Schotter-Rallye. Mit Beifahrer Tobias Braun (D) setzt sich der 27-Jährige bei der 22. Lausitz-Rallye souverän in einem Duell gegen die erneut bärenstarken Norweger Anders Gröndal/Magnus Fuglerud durch. Auch der deutsche Rallye-Rekordmeister Matthias Kahle (D) und Christian Doerr (D) halten im SKODA FABIA R5 evo lange blendend mit, müssen bei Halbzeit des Schotterfestivals vor Tausenden begeisterten Fans allerdings aufgeben. "Dieser Ritt auf Schotter hat wahnsinnig Spaß gemacht und wenn man am Ende wieder ganz oben steht, ist die ganze Sache natürlich noch schöner! Mal ganz ohne Meisterschaftsdruck zu fahren, ist eine tolle Sache. Ich danke unserem Team für ein erfolgreiches Jahr 2019 und den vielen Fans für ihre Begeisterung! Der SKODA FABIA R5 evo hat mir wieder Glück gebracht", kommentiert SKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim. Im neuesten Modell des erfolgreichen Hightech-Allradlers hatte der Odenwälder schon im August bei der WM-Rallye in Deutschland in der WRC 2-Kategorie triumphiert - ein historischer Erfolg für den deutschen Rallye-Sport.

Auch bei der Lausitz-Rallye setzt sich Kreim mit Bravour gegen starke Konkurrenz aus dem In- und Ausland durch. Auf den ersten beiden Prüfungen am Freitagabend fährt Deutschlands aktuell bester Rallye-Pilot bei der ,Akropolis des Ostens' zunächst mit kontrolliertem Risiko und ordnet sich auf Platz zwei hinter dem Norweger Gröndal ein. Samstagmorgen startet Kreim dann auf den anspruchsvollen Schotterpisten rund um den Servicepark seine Attacke. Nach der vierten Wertungsprüfung ,Reichwalde 1' übernimmt der SKODA Pilot erstmals die Spitzenposition, baut seinen Vorsprung mit einer spektakulären Serie von acht Bestzeiten kontinuierlich aus und siegt nach gut 140 Wertungskilometern mit 1:18,7 Minuten Vorsprung auf Gröndal. Eine brillante Schotterleistung von Kreim, der in diesem Jahr in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) und beim WM-Lauf in Deutschland ansonsten nur auf Asphalt seine Klasse unter Beweis stellen konnte. Die starke Konkurrenz hat am Ende klar das Nachsehen: Gröndal ist mit vier Siegen Rekordchampion in der Lausitz - gemeinsam mit Matthias Kahle, der ansonsten als SKODA Drift-König die Fans im legendären 130 RS begeistert. Der siebenmalige Deutsche Rallye-Meister zeigt im Alter von 50 Jahren, dass er bei seiner einzigen (!) Rallye des Jahres auch im topaktuellen FABIA R5 evo noch mit den Besten mithalten kann. Das Duo Kahle/Doerr liegt auf Platz drei, als es nach einer harten Landung nach einem Sprung leider aufgeben muss. "Wir freuen uns, dass Fabian Kreim einmal mehr unter Beweis gestellt hat, dass er auch auf Schotter international konkurrenzfähig ist. Schade, dass Matthias nicht bis zum Ende um den Sieg mitkämpfen konnte. Das war ansonsten das perfekte Finale unseres Rallye-Jahres und Kompliment an die Veranstalter der Internationalen Lausitz-Rallye - dieses einzigartige Schotterfestival ist neben dem deutschen WM-Lauf eines der Highlights des Rallye-Jahres und wäre definitiv eine Bereicherung auch für die Deutsche Rallye-Meisterschaft", bilanziert Andreas Leue, verantwortlich für Motorsport und Tradition bei SKODA AUTO Deutschland. Die Zahl zur Lausitz-Rallye: 8 Der SKODA FABIA R5 ist auch bei der Lausitz-Rallye das klar dominierende Auto. In acht der zehn Wertungsprüfungen - alle am Samstag - setzt Fabian Kreim damit die beste Zeit.

 

22. Lausitz-Rallye - Endstand:

1. Kreim/Braun (D/D), SKODA FABIA R5 evo 1:36:10,4 Std.

2. Gröndal/Fuglerud (N/N), Ford Fiesta R5 Mk2 + 1.18,7 Min.

3. Vorobjovs/Pukis (LV/LV), Mitsubishi Lancer EVO VIII + 4.43,6 Min.

4. Stolarski/Dzienis (PL/PL), Mitsubishi Lancer EVO IX + 6.25,6 Min.

5. Vierimaa/McNiven (FI/GB), Mitsubishi Lancer EVO X + 8.20,1 Min.

6.11.2019 - Text und Fotos: Skoda Presseportal

Fabian Kreim zum dritten Mal Deutscher Rallye-Meister, achter Titel für Rekordmeister SKODA

- SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun holen sichbei der 3-Städte-Rallye den Titel

 

- Drei Siege im Saisonverlauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft(DRM): Kreim nach 2016 und 2017 wieder nationaler Champion -Titelpremiere für Braun

 

- Kreim: "Danke an das Team, alle haben einen herausragenden Jobgemacht"

 

SKODA AUTO Deutschland Pilot Fabian Kreim (D) sichert sich zum dritten Mal nach 2016 und 2017 den Deutschen Rallye-Meistertitel. Beim großen Saisonfinale bei der 3-Städte-Rallye holen Fabian Kreim/Tobias Braun (D) die nötigen Punkte, um sich im Titelduell gegen Hermann Gassner Jr./Ursula Mayrhofer (D/A) durchzusetzen. Die Marke SKODA baut mit dem achten Titel seit 2002 ihre Position als Rekordmeister in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) weiter aus. "Danke an SKODA AUTO Deutschland und das BRR-Einsatzteam von Raimund Baumschlager, das wieder einen herausragenden Job gemacht hat. Besonders freue ich mich für meinen Copiloten Tobias Braun, der zum ersten Mal Deutscher Rallye-Meister geworden ist", kommentiert Fabian Kreim. Tobias Braun ist nach seiner Titelpremiere in der DRM glücklich: "Damit geht ein Traum inErfüllung."

Drei Punkte für Platz drei in der Power Stage der 3-Städte-Rallye reichen dem 27-jährigen Kreim und seinem Copiloten zum Titelgewinn. Das Erfolgsduo hatte zuvor mit drei Saisonsiegen bei der Saarland-Pfalz-Rallye, der Rallye Stemweder Berg und der Rallye Erzgebirge sowie einem zweiten Platz bei der Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue' die Grundlage dafür gelegt. Rund 17.000 Fans an den Strecken feiern neben den Rallye-Teams auch den siebenmaligen Deutschen Rallye-Meister Matthias Kahle (D), der im legendären SKODA 130 RS als Rallye-VIP-Taxi die Zuschauer mit spektakulären Drifteinlagen begeistert. Andreas Leue, bei SKODA AUTO Deutschland verantwortlich für Motorsport und Tradition, ist stolz auf das gemeinsam erreichte Ergebnis: "Fabian und Tobias aber auch das gesamte Team haben in diesem Rallye-Jahr eine außergewöhnliche Leistung gezeigt. Mit jetzt acht Titeln seit 2002 sind wir die mit Abstand erfolgreichste Marke in der Deutschen Rallye-Meisterschaft!" Die Zahl zur 3-Städte-Rallye: 4 SKODA war auch beim großen Saisonfinale die dominierende Marke unter den R5-Fahrzeugen in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Vier von acht Piloten vertrauten auf den Hightech-Allradler FABIA R5 aus Tschechien. Neben dem SKODA AUTO Deutschland Champion Fabian Kreim auch Dominik Dinkel/ (D/Vizemeister 2018), Philip Geipel (D) - Gesamtdritter in der DRM 2019 - sowie Kristof Klausz aus Ungarn. 

 

23.10.2019 - Text: Skoda Presseportal Fotos. Sascha Doerrenbaecher

Rallye Erzgebirge: SKODA Piloten Kreim/Braun ,schwimmen' zum Sieg - Titelentscheidung vertagt

- Trotz nasser Pisten und Aquaplaning: Fabian Kreim/Tobias Braun triumphieren beim vorletzten Saisonlauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)

 

- Nach drittem Saisonsieg in der DRM: Beim Meisterschaftsfinale reicht schon ein neunter Platz zum dritten nationalen Titelgewinn für Fabian Kreim

 

- Kreim: "Selten so komplizierte Bedingungen erlebt"

 

Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun (D/D) ist bei der 56. ADMV Rallye Erzgebirge zum dritten Saisonsieg in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) ,geschwommen'. Bei sehr anspruchsvollen Bedingungen auf nassen und schlammigen Pisten entscheidet das Erfolgsteam den bis ins Ziel spannenden Zweikampf mit den Titelkonkurrenten Hermann Gassner Jr. /Ursula Mayrhofer (D/A) mit 6,8 Sekunden Vorsprung für sich. Nach diesem Triumph reicht Kreim beim großen Saisonfinale der DRM bei der 3-Städte-Rallye (18./19. Oktober) nun bereits ein neunter Platz zum dritten Titelgewinn im nationalen Championat nach 2016 und 2017. "So schwierige Bedingungen habe ich selten erlebt, es war wegen dem Aquaplaning auf den Pisten eine echte Gratwanderung. Umso mehr freue ich mich, dass wir im Erzgebirge bei meinem ersten Auftritt im FABIA R5 gewonnen haben. Natürlich hätten wir den Titel gern hier schon perfekt gemacht, aber Hermann Gassner war dafür am Samstag als Konkurrent zu stark. Jetzt müssen wir halt bei der 3-Städte-Rallye die letzten noch fehlenden Punkte holen", kommentiert Kreim. Nach nunmehr drei Siegen und einem zweiten Platz im bisherigen Saisonverlauf der DRM führt Kreim (107 Punkte) die Meisterschaftstabelle mit 28 Zählern Vorsprung auf Hermann Gassner Jr. (79) an. Damit muss der SKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim beim finalen DRM-Lauf der Saison 2019 in Bayern nur noch zwei Zähler holen, um sich erneut den Titel zu sichern - Platz neun würde also schon reichen. Wie im gesamten Saisonverlauf liefern der ehemalige deutsche Rallye-Meister Gassner Jr. und seine Copilotin Ursula Mayrhofer dem SKODA Duo Kreim/Braun auch bei der Rallye Erzgebirge einen tollen Kampf. Am Freitagabend bestimmen in den ersten beiden Prüfungen im Umfeld des Serviceparks in Stollberg jedoch zunächst die Markenkollegen Julius Tannert/Helmar Hinneberg (D/D in ihrem SKODA FABIA R5 evo die Pace. Erst in der letzten Prüfung des Tages in der Dunkelheit ziehen Kreim/Braun mit einer tollen Bestzeit vorbei und gehen als Spitzenreiter ins Bett.

Am Samstag baut das SKODA AUTO Deutschland Duo bis zum Mittag kontinuierlich seine Führung auf die nun zweitplatzierten Erzrivalen Gassner/Mayrhofer auf fast eine halbe Minute aus. Doch dann beschädigt sich Kreim, der es als Erster auf der Piste in jeder Prüfung wegen der tiefen Pfützen besonders schwer hat, eine Felge. Der Vorsprung schmilzt zusammen. In der Power Stage - der sehr selektiven Wertungs-prüfung ,Oberdorf' mit Schotterpassagen und engen Ortsdurchfahrten - ist Gassner Jr. 1,2 Sekunden schneller als Kreim, damit sichert sich der Hyundai-Pilot die maximalen fünf Extrapunkte und sorgt damit für eine Vertagung der Titelentscheidung. Kreim fährt auf der leicht verkürzten ,Königsprüfung' Schlema anschließend seinen Sieg im FABIA R5 nach knapp 130 Wertungskilometern trotzdem nervenstark nach Hause. Auf den Plätzen drei und vier landen mit den sächsischen Lokalmatadoren Julius Tannert (D) und Philip Geipel (D) zwei weitere SKODA Piloten. "Diese Rallye war an Spannung kaum zu überbieten - wegen des starken Duells an der Spitze aber auch wegen der extrem schwierigen Pistenbedingungen. Unser Duo Fabian Kreim und Tobias Braun hat kühlen Kopf behalten und einen wichtigen Sieg eingefahren. Jetzt müssen wir eben bei der 3-Städte-Rallye 'den Sack zumachen' und so den verdienten Lohn für eine tolle Saison einfahren", sagt Andreas Leue, bei SKODA AUTO Deutschland verantwortlich für Motorsport und Tradition. Die Zahl zur Rallye Erzgebirge: 4 SKODA war bei der Rallye Erzgebirge zahlenmäßig die dominierende Marke unter den R5-Fahrzeugen. In der Topkategorie der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) vertrauten gleich vier Duos auf einen Hightech-Allradler aus Tschechien. Neben dem SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun traten auch Ron Schumann/Tim Rauber (D/D) im FABIA R5 an. Julius Tannert/Hilmar Hinneberg (D/D) sowie Philip Geipel/Katrin Becker-Brugger (D/D) gingen sogar im brandneuen evo-Modell des FABIA R5 bei der Rallye Erzgebirge an den Start.  

 

56. ADMV Rallye Erzgebirge - DRM-Endstand:

1. Kreim/Braun, SKODA FABIA R5 1:34.53,5 Std.

2. Gassner Jr. /Mayrhofer, Hyundai i20 R5 + 0.06,8 Min.

3. Tannert/Hinneberg, SKODA FABIA R5 evo + 1.06,5 Min.

4. Geipel/ Becker-Brugger, SKODA FABIA R5 evo + 3.05,7 Min.

5. Satorius/Zenz, Ford Fiesta R5 + 4.15,6 Min.

 

14.10.2019 - Text: Skoda Presseportal Fotos. Sascha Doerrenbaecher

Historischer deutscher Doppelsieg beim WM-Heimspiel:

Kreim triumphiert für SKODA AUTO Deutschland vor Griebel

SKODA AUTO Deutschland Stammteam Fabian Kreim/Tobias Braun beschert dem deutschen Rallye-Sport den ersten Triumph in der WRC 2 bei der Rallye Deutschland

 

Markenkollegen Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer machen nach spannendem SKODA Duell den Doppelsieg für die deutschen SKODAFABIA R5 evo-Teams perfekt

 

 

 

Etwa 200.000 Zuschauer bejubeln die weltbesten Rallye-Pilotenbeim Event der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) in Deutschland

 

Fabian Kreim: "Der größte Erfolg meiner Karriere"

 

Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun (D/D) hat dem deutschen Rallye-Sport einen historischen Erfolg beim WM-Heimspiel beschert. Als erstes deutsches Duo gewannen die aktuellen Spitzenreiter der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) vor insgesamt gut 200.000 begeisterten Zuschauern die WRC 2-Wertung der Rallye Deutschland. Die Markenkollegen Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer (D/D) machten im baugleichen SKODA FABIA R5 evo den deutschen Doppelsieg beim Event der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) perfekt. "Ich bin überglücklich, der Klassensieg bei der WM-Rallye in Deutschland ist der größte Erfolg meiner Karriere! Ich danke meinem Copiloten Tobias, SKODA AUTO Deutschland und dem BRR-Einsatzteam von Raimund Baumschlager für ihre sensationelle Unterstützung!", jubelte der 26 Jahre alte Kreim und umarmte seinen Copiloten Tobias Braun (24). Der zweimalige deutsche Rallye-Meister Kreim zeigte bei seinem insgesamt siebten Start bei der Rallye Deutschland eine überragende Leistung und ließ die Elite der weltbesten Rallye-Piloten in der WRC 2-Kategorie hinter sich.

Nach 344,04 Kilometern und 19 Wertungs-prüfungen hatten Kreim/Braun 18,5 Sekunden Vorsprung auf die ebenfalls von SKODA AUTO Deutschland unterstützten Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer (D/D). Zusammen sorgten die beiden SKODA Duos für einen der größten deutschen Rallye-Erfolge beim WM-Heimevent aller Zeiten. Bislang war es Griebels Förderer Armin Kremer (D) 2014 und 2016 als einzigem deutschen Rallye-Piloten gelungen, als Dritter einen WRC 2-Podestplatz bei der Rallye Deutschland herauszufahren. Diesmal gab es einen spektakulären Doppelsieg im strahlenden Sonnenschein zu feiern. "Gratulation an Fabian, wir haben uns wirklich ein spannendes Duell geliefert. Wir freuen uns über den Podestplatz und die tolle Performance des ganzen Teams von SKODA AUTO Deutschland vor so vielen Fans", kommentierte Griebel. Tatsächlich begeisterten die beiden SKODA Teams von Donnerstag bis Sonntag die vielen Tausend Zuschauer an den legendären Wertungsprüfungen zwischen Weinbergen und der Panzerplatte. Kreim hatte schon nach der ersten Prüfung am Donnerstag zwischenzeitlich in Führung gelegen, übernahm sie nach der elften Wertungsprüfung 'Römerstraße 12' am Samstag erneut und gab sie nicht mehr ab. Es war jedoch ein harter Kampf gegen den Markenkollegen Marijan Griebel, der erst am Sonntag bei den vier Prüfungen in den Weinbergen entschieden wurde. Mit 16,9 Sekunden Vorsprung war Kreim in den Finaltag gestartet, zwei Bestzeiten in der WRC 2 brachten dann am frühen Sonntagmorgen die Vorentscheidung. Marijan Griebel entschied dann mit einer Bestzeit in der letzten Wertungsprüfung den Kampf um Platz zwei gegen den Polen Kajetan Kajetanowicz für sich. "Es war eine unglaublich anstrengende Rallye mit einem genialen Happy End. Wichtig war, die richtige Balance zwischen Angriff und Risiko zu finden und jederzeit kühlen Kopf zu bewahren. Toll, dass wir nun endlich auch beim WM-Heimspiel das ganze Team für die harte Arbeit der letzten Jahre belohnen konnten", bilanzierte Kreim. Seine bis dato beste Platzierung bei der Rallye Deutschland war 2018 ein vierter Platz in der WRC 2 trotz eines Reifenschadens gewesen. Diesmal hatte Deutschlands Top-Rallye-Pilot endlich auch das nötige Quäntchen Glück für den ganz großen Erfolg.

"Das ist wirklich ein historischer Sieg für den deutschen Rallye-Sport und SKODA AUTO Deutschland! Unser Stammteam Fabian Kreim/Tobias Braun hat eine unglaublich starke Leistung abgeliefert und ist mit Köpfchen gefahren. Gratulation auch an Marijan Griebel/Pirmin Winklhofer, die sich lange ein tolles Duell mit den Siegern geliefert und den Doppelsieg perfekt gemacht haben. Das war vor den vielen Tausend Zuschauern wirklich beste Werbung für die Marke SKODA", bilanzierte Ulrich Bethscheider-Kieser, Leiter Produkt- und Markenkommunikation von SKODA AUTO Deutschland. Auch das SKODA Werksteam aus Tschechien bleibt in seiner Klasse das Maß der Dinge: In der WRC 2 Pro-Wertung der Hersteller triumphierte SKODA Motorsport Werkspilot Jan Kopecký (CZ).

 

Die Zahl zur ADAC Rallye Deutschland: 8

Die von SKODA AUTO Deutschland unterstützten Piloten Fabian Kreim und Marijan Griebel überzeugten bei der Rallye Deutschland auch mit insgesamt acht Prüfungsbestzeiten in der WRC 2. Kreim entschied mit zwei Topzeiten am Finaltag das WM-Heimspiel und stand im SKODA FABIA R5 nach insgesamt fünf Prüfungen an der Tabellenspitze seiner Klasse. Griebel war am Samstag im baugleichen Hightech-Allradler aus Tschechien zweimal in der längsten Wertungsprüfung der Rallye Deutschland auf der Panzerplatte der Schnellste. Am Sonntag triumphierte er zudem in der finalen Wertungsprüfung.

 

FIA Rallye-Weltmeisterschaft, ADAC Rallye Deutschland - Endstand in der WRC 2: 1. Kreim/Braun (D/D), SKODA FABIA R5 evo, 3:28:16,7 Std. 2. Griebel/Winklhofer (D/D), SKODA FABIA R5 evo, + 0.18,5 Min 3. Kajetanowicz/Szczepaniak (P/P), Volkswagen Polo GTI R5, + 0.21,5 Min 4. Tempestini/Itu (RO/RO), Hyundai i20, R5, + 4.47,2 Min 5. Gryazin/Fedorow (RUS/RUS), SKODA FABIA R5, + 4.54,7 Min

 

10.09.2019 - Text und Fotos: Skoda Presseportal Christof Birringer

Platz zwei: SKODA AUTO Deutschland Pilot Kreim baut Meisterschaftsführung aus

- Taktisch kluge Fahrt: SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun bei der Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue' Zweiter hinter ,Local Hero' Christian Riedemann und Michael Wenzel

 

- Starke Marke: drei SKODA FABIA R5 unter den Top 5 beim vierten Saisonlauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) - Kreim: "Wichtige Meisterschaftspunkte im Kampf um den Titel eingefahren"

 

- Jetzt im Fokus: WM-Heimspiel bei der ADAC Rallye Deutschland

 

Sulingen - Mit einer taktisch klugen Leistung hat das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun (D/D) Platz zwei bei der ADAC Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue' eingefahren. Nach zuvor zwei Siegen im Saisonverlauf baute der zweimalige deutsche Champion Kreim mit dem neuerlichen Topergebnis seine Führung in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) weiter aus. Die Rallye in Niedersachsen war zugleich die perfekte Vorbereitung für das bevorstehende WM-Heimspiel bei der ADAC Rallye Deutschland (22. bis 25. August). "Wir haben ganz wichtige Meisterschaftspunkte im Kampf um den Titel eingefahren. Ich hatte beim spannenden Duell mit Christian Riedemann immer im Hinterkopf, dass ich mir keinen Fehler erlauben darf. Gratulation an Christian zu seinem Heimsieg, ich freue mich sehr über den zweiten Platz", bilanzierte Fabian Kreim. Seine Endplatzierung könnte ein gutes Omen sein: 2016 war er in Sulingen ebenfalls auf Platz zwei hinter Christian Riedemann (D) gelandet und hatte anschließend den ersten seiner bislang zwei deutschen Rallye-Meistertitel gewonnen. Auf den 149 Wertungskilometern in 13 Prüfungen lieferte sich das SKODA Duo Kreim/Braun einen spannenden Zweikampf mit ,Local Hero' Riedemann und seinem Beifahrer Michael Wenzel (D) im VW Polo GTI R5. Nach der dritten Wertungsprüfung am Freitag lagen Kreim/Braun zwischenzeitlich einmal in Führung, danach zahlten sich jedoch die Streckenkenntnisse von Riedemann in seiner Heimat aus. Die Vorentscheidung fiel am Samstag auf den zweimal 24,70 Kilometer in der legendären Wertungsprüfung ,IVG - Eickhofer Heide'. Letztendlich brachte Kreim seinen zweiten Platz souverän nach Hause. Damit baute der SKODA AUTO Deutschland Pilot seine Tabellenführung in der DRM bei zwei noch ausstehenden Läufen weiter aus. Mit 78 Punkten führt der Odenwälder das nationale Championat deutlich vor dem in Sulingen drittplatzierten Hyundai-Piloten Hermann Gassner Jr. (D/56) an. Pro Sieg gibt es 25 Zähler. "Fabian Kreim und Tobias Braun haben in Sulingen genau die richtige Balance zwischen Speed und Risiko gefunden. Platz zwei ist ein glänzendes Ergebnis mit Blick auf unsere Ziele in der DRM. Zudem freue ich mich, dass die Marke SKODA mit drei Teams unter den Top 5 wieder eine starke Performance gezeigt hat", bilanzierte Christof Birringer, Leiter Unternehmenskommunikation von SKODA AUTO Deutschland. Mit der klaren Meisterschaftsführung im Gepäck reisen Fabian Kreim/Tobias Braun nun beim WM-Heimspiel an. Bei der ADAC Rallye Deutschland (22. bis 25. August) stellt sich das SKODA AUTO Deutschland Team der Konkurrenz der besten Rallye-Piloten der Welt. Kreim: "Die Rallye Sulingen war die perfekte Vorbereitung auf die ADAC Rallye Deutschland. Natürlich wollen wir den SKODA Fans auch dort eine tolle Show bieten." Die Zahl zur Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue': 6 Die Marke SKODA stellte bei der Rallye ,Rund um die Sulinger Bärenklaue' das stärkste Kontingent unter den R5-Fahrzeugen. Sechs Teams - die Hälfte aller Teilnehmer in der Topklasse der Deutschen Rallye-Meisterschaft - vertrauten auf den Hightech-Allradler aus Tschechien. Neben dem SKODA AUTO Deutschland Duo Kreim/Braun traten auch Neil Simpson/Michael Gibson (GB/IRL), Kristian Poulsen/Ole Frederiksen (DK/DK), Kevin Van Deijne/Hein Verschuuren (NL/NL), Ron Schumann/Bernd Hartbauer (D/D) sowie Philip Geipel/Katrin Becker-Brugger (D/D) im FABIA R5 an. Letztere kämpften im Evo-Modell des Erfolgsmodells um Topzeiten.  

 

,Rund um die Sulinger Bärenklaue' - DRM-Endstand:

 

1. Riedemann/Wenzel, VW Polo GTI R5, 1:34.53,5 Std.

2. Kreim/Braun, SKODA FABIA R5, + 0.28,4 Min.

3. GassnerJr. /Mayrhofer, Hyundai i20 R5, + 1.39,5 Min.

4. Geipel/ Becker-Brugger, SKODA FABIA R5 Evo, + 2.55,6 Min.

5. Poulsen/Frederiksen SKODA FABIA R5, + 3.10,6 Min.

 

Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) 2019 08.03. - 09.03.2019

ADAC Saarland-Pfalz-Rallye 24.05. - 25.05.2019

AvD Rallye Sachsen 14.06. - 15.06.2019

ADAC Rallye Stemweder Berg 09.08. - 10.08.2019

ADAC Rallye Rund um die Sulinger Bärenklaue 04.10. - 05.10.2019

ADMV Rallye Erzgebirge 18.10. - 19.10.2019 ADAC 3-Städte-Rallye

 

19.08.2019 - Text: Skoda Presseportal Andreas Leue, Foto: Sascha Dörrenbächer

Rallye Stemweder Berg: Fabian Kreim setzt Siegesserie fort

SKODA AUTO Deutschland Pilot Fabian Kreim triumphiert in Ostwestfalen bereits zum vierten Mal in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM)

 

Deutliche Tabellenführung bei Saisonhalbzeit des nationalen Championats

 

Kreim: "Genial, hier erneut gewonnen zu haben"

 

Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Tobias Braun (D/D) jubelt bei der ADAC Rallye Stemweder Berg über seinen zweiten Saisonsieg. Kreim steht damit in Ostwestfalen nach dem Sieg-Hattrick von 2015 bis 2017 bereits zum vierten Mal auf dem Siegerpodest in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). "Es ist genial, dass ich bei meinem vierten DRM-Start bei der Rallye Stemweder Berg meinen vierten Sieg feiern kann! Schade, dass wir dass tolle Duell mit Christian Riedemann und Christian Wenzel durch den Ausfall unserer Konkurrenten nicht bis zum Ende fortsetzen konnten. So kam es vor allem darauf an, den nötigen Speed mit kontrolliertem Risiko zu verbinden", kommentiert Fabian Kreim. Der deutsche Rallye-Meister von 2016 und 2017 findet sich in den ersten fünf Wertungsprüfungen auf den Strecken rund um das Rallye-Zentrum in Lübbecke zunächst in der ungewohnten Rolle des Jägers wider. Die Vorjahressieger Christian Riedemann (D) und Michael Wenzel (D) setzen sich in ihrem VW Polo GTI R5 nach dem ersten Wettkampftag knapp an die Spitze, nachdem beide Teams jeweils zwei Prüfungen gewonnen haben. Am Samstagmorgen erhöhen Kreim/Braun im SKODA FABIA R5 die Pace noch einmal, gewinnen die erste Prüfung des Tages, während die Konkurrenten wegen eines technischen Defekts leider aufgeben müssen. Danach kontrolliert Fabian Kreim routiniert auf den Asphaltpisten das Geschehen. Nach 14 Wertungsprüfungen über rund 150 Kilometer beträgt der souveräne Vorsprung vor dem zweitplatzierten Hyundai-Team Hermann Gassner Jr./Ursula Mayrhofer (D/A) 49,2 Sekunden. Auf Platz drei landet mit Ron Schumann/Nanett Centner (D/D) ein weiteres Duo im SKODA FABIA R5. Kreim sichert sich mit dem Sieg in der abschließenden Powerstage ,Schnathorst 2' zudem noch fünf Zusatzpunkte für die Meisterschaftswertung.

In der Saisontabelle bauen Kreim/Braun nach dem Auftaktsieg bei der Saarland-Pfalz-Rallye ihre Führung weiter aus. Mit der Idealpunktzahl von 60 hat das SKODA Erfolgsduo nun schon einen deutlichen Vorsprung auf die ersten Verfolger Gassner Jr./Mayrhofer (40 Punkte). Für Andreas Leue, verantwortlich für Motorsport und Tradition bei SKODA AUTO Deutschland, nach drei von sechs Saisonläufen in der DRM eine überaus erfreuliche Situation: "Fabian Kreim und sein neuer Copilot Tobias Braun konnten sich bei dieser Rallye weiter steigern. Sie haben in der Hitze kühlen Kopf behalten und den zweiten Saisonsieg sicher nach Hause gebracht. Ich freue mich natürlich auch über ein äußerst erfolgreiches Ergebnis unserer Marke - mit drei FABIA R5 unter den besten Fünf hat SKODA auf der ganzen Linie überzeugt."

 

25.06.2019 - Text: Skoda Presseportal Andreas Leue, Foto: Sascha Dörrenbächer

SKODA AUTO Deutschland kehrt bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye mit einem überzeugenden Sieg in die höchste nationale Rallye-Liga zurück - SKODA Doppelsieg: Kreim/Braun nach spannendem FABIA R5-Duell vor dem amtierenden Champion Marijan Griebel mit Copilot Stefan Kopczyk - Fabian Kreim: "Ein traumhafter Start in die neue Saison"

 

SKODA AUTO Deutschland ist mit einem glanzvollen Sieg in die Deutsche Rallye-Meisterschaft (DRM) zurückgekehrt. Der zweimalige deutsche Meister Fabian Kreim (D) triumphiert gleich bei seinem ersten Auftritt mit dem neuen Copiloten Tobias Braun (D) bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye. Das neue Erfolgsduo setzt sich nach einem spannenden SKODA Duell gegen den amtierenden Champion Marijan Griebel mit Co. Stefan Kopczyk (D/D) durch. Fabian Kreim feiert damit nach seinem Sieg-Hattrick von 2015 bis 2017 bereits den vierten Erfolg bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye.

"Natürlich ist das ein traumhafter Start in die Rallye-Saison 2019! Am ersten Tag haben wir gleich richtig hingelangt und gezeigt, dass wir hier unbedingt gewinnen wollen. Samstagfrüh war es extrem nass, da bin ich an einer Ecke kurz rausgerutscht. Dann hat´s wieder gepasst, danke ans Team und meinen neuen Copiloten Tobias - so kann es weitergehen", kommentiert Kreim. Gleich in der ersten Prüfung ,Windpark 1' - mit 25,3 Kilometern zugleich die längste der gesamten Rallye - übernimmt der 26-Jährige am späten Freitagnachmittag mit einer tollen Bestzeit die Führung vor Lokalmatador Marijan Griebel. Beim zweiten Umlauf auf gleicher Strecke am Abend baut Kreim seinen Vorsprung im SKODA FABIA R5-Duell in der Dunkelheit sogar noch aus.

Am Samstag verwandelt der vorhergesagte Regen die schnellen Asphaltpisten rund um den Servicepark von St. Wendel in tückische Rutschpisten. Auch Fabian Kreim kommt einmal kurz von der Strecke ab. Dabei büßt der Odenwälder etwas von seinem Vorsprung ein, bleibt jedoch an der Spitze und sorgt mit einer weiteren Topzeit in der 19,7 Kilometer langen Prüfung Bächelshöfe 1 für die Vorentscheidung. Am Ende siegen Kreim/Braun nach knapp 130 Wertungskilometern mit 26,8 Sekunden Vorsprung souverän vor den Markenkollegen Griebel/Kopczyk. Und holen sich außerdem noch die fünf Zusatzpunkte für die Bestzeit in der Powerstage.

 

"Ich war vor dem Start schon ganz schön nervös, umso größer die Freude jetzt - erster Start mit SKODA und Fabian, erster Sieg!", jubelt Tobias Braun nach seinem erfolgreichen Debüt an der Seite von Fabian Kreim. Der SKODA AUTO Deutschland Pilot, deutscher Rallye-Meister von 2016 und 2017, behält beim Saisonauftakt in der höchsten deutschen Rallye-Liga auch im Dreikampf der Champions gegen Marijan Griebel (Meister 2018) und den drittplatzierten Hyundai-Piloten Hermann Gassner (Meister 2009) die Oberhand.

Zugleich untermauern Kreim/Braun mit dem Triumph im ersten von sieben Saisonläufen in der DRM den Anspruch auf Fortsetzung der Titelserie in der DRM. Mit sieben Triumphen ist SKODA die erfolgreichste Marke in der DRM-Geschichte. "Das war das perfekte Comeback für SKODA AUTO Deutschland in der Deutschen Rallye-Meisterschaft! Eine absolute Klasseleistung - sowohl im Auto als auch vom Team außen herum. So kalt und nass das Wetter, so heiß haben hier alle für den Sieg gebrannt. Dabei gab es keine Geschenke von der Konkurrenz, weder von den vier weiteren FABIA R5-Teams noch von den Piloten der anderen drei Marken. Der vierte Sieg hier beim Saisonauftakt ist Lohn für die beeindruckende Leistung von Fabian Kreim bei seiner Rückkehr in die DRM. Aber auch Tobias Braun, unser ,Neuer' im Team, hat seinen Job als Copilot prima gemacht", bilanziert Andreas Leue, verantwortlich für Motorsport und Tradition bei SKODA AUTO Deutschland.

 

08.04.2019 - Text und Foto: Skoda Presseportal

Durchwachsenes WM-Debüt für Knacker

Mit der Rallye Schweden fand vom 14. - 17.02.2019 der Auftakt der FIA Junior-Rallye- Weltmeisterschaft statt. Nico Knacker, der bei der Rallye Schweden sein WM-Debüt feierte, landete mit Beifahrer Tobias Braun nach rund 317 km auf Platz zwölf.

Auch in diesem Jahr bildete die Rallye Schweden den Auftakt zur FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft. Die Wetterverhältnisse waren in diesem Jahr jedoch sehr untypisch für Schweden. Tagsüber taute es, wodurch sich der Schnee und das Eis auf den Strecken nach den ersten Autos in Matsch verwandelte. Der Startschuss fiel im schwedischen Karlstad, wo gleichzeitig die erste Wertungsprüfung stattfand. In einer Arena fuhren dort jeweils zwei Fahrer gegeneinander. „Die Atmosphäre in Karlstad war großartig. Ein gelungener Auftakt der Rallye“, erklärt Knacker seine ersten Eindrücke. Der Start des Freitags verlief hingegen nicht gerade nach seinen Vorstellungen. Bereits auf der ersten WP des Tages fuhr er sich in einer Schneewand fest. Bis Knacker und Braun ihren Ford Fiesta R2 befreien konnten, vergingen knapp 30 Minuten. Hinzu kam eine Strafzeit von 1:40 Minuten, weil sie die nächste Stempelkontrolle nicht rechtzeitig erreichten. Den ersten Tag beendete das deutsche Duo deshalb mit einem Rückstand von knapp 35 Minuten auf Platz 13 in der JWRC.

 

Am Samstag und Sonntag kamen Knacker/ Braun immer besser in Fahrt und konnten auf einigen Prüfungen den ein oder anderen Fahrer hinter sich lassen. Das Ziel erreichten die beiden am Sonntagmittag auf Platz zwölf in der JWRC. „Im Großen und Ganzen können wir mit unserer Leistung bei der Rallye Schweden zufrieden sein“, berichtet der 21-Jährige nach der Zieldurchfahrt. „Wir haben uns für unser Debüt in der Junior-Rallye-Weltmeisterschaft zwei Ziele gesetzt: Zum einen wollten wir das Ziel erreichen. Das ist uns geglückt und wir konnten wirklich jeden Kilometer der Rallye fahren und damit wichtige Erfahrungen sammeln. Zum anderen wollten wir keinen Fehler machen. Das ist uns nur bedingt gelungen, da uns die eine oder andere Schneewand zum Verhängnis wurde. Aber das gehört nun mal dazu. An diesen Erfahrungen werden wir wachsen. Außerdem hatten wir mit untypischen Bedingungen für die Rallye Schweden zu kämpfen. Das Tauwetter sorgte für besonders schlechte Streckenverhältnisse, was es uns nicht erleichterte. Letztendlich sind wir froh das Ziel als 12. in der JWRC erreicht zu haben“, so Knacker weiter.

 

 

Der nächste Lauf zur FIA Junior-Rallye-Weltmeisterschaft findet in sechs Wochen im Rahmen der Rallye Korsika (29.-31.03.2019) statt. „Es liegen nun sechs arbeitsreiche Wochen vor uns. Wir werden die Rallye Schweden noch einmal genau analysieren und uns bestmöglich auf die Rallye Korsika vorbereiten“, so Knacker abschließend.

 

25.02.2019 - Foto und Text: Nico Knacker Motorsportpresse