Moritz Curschmann - Berichte 2017

JDM Lebach 2017

Zu dieser Doppelveranstaltung der diesjährigen Jugendmeisterschaft im Saarland hatten wir keine weite Anreise. Das Gelände ist uns schon seit Jahren bekannt, da dort jedes Jahr Läufe zur ADAC Rheinland-Pfalz-Meisterschaft stattfinden. Das Gelände liegt in einem von der Bundeswehr aufgelassenen Schießübungsgelände mit imposanten Betonmauern, die Querschläger verhindern sollen. Für diese JDM wurde das Gelände mit vielen großen Steinen vorbereitet. Die Sektionen waren überaus anspruchsvoll. Doch mein Bruder, der mein Wasserträger war konnte mich gut unterstützen, und half mir die Beste Spur im Parcours zu finden. Am Samstag war es drückend schwül und sehr staubig. Ich erreichte den 7. Platz von 17 Startern in der Klasse 2.

Am Abend gab es eine stundenlange Siegerehrung auch von den ADAC-Teams. Leider ist mein Team weit abgeschlagen. Eine Tänzergruppe trat zwischen den Ehrungen auf. Die haben mich beeindruckt mit ihrer perfekt synchron einstudierten Performens. Die 10 Tänzerinnen und Tänzer treten auch bei Nationalen Wettbewerben auf.

Am Sonntag starteten wir eine Stunde früher und die Sonne schien nicht so intensiv. Die 10 Sektionen mussten 3 mal durchfahren werden und am Sonntag schaffte ich sogar den 5. Platz. Aber mit 53 Fehlerpunkten bin ich doch noch sehr weit vom Erstplatzierten mit nur 10 Fehlerpunkten entfernt. Die anschließende Siegerehrung war um 15:00 h und um 16:00 h war die Veranstaltung beendet. Ich fand diese JDM sehr gut organisiert. Es war durchwegs eine fröhliche und gelungene Zeit im Saarland.

 

31.08.2017 - Text: Moritz Curschmann

DM Frammersbach 2017

 

Am Freitag, den 15.07.2017 fuhren wir ca. 1,5 Stunden auf das Trial Gelände in Frammersbach. In diesem Gelände gab es auch eine Downhillstrecke für Mountainbikes, und im Winter ist das eine Ski-Piste. Natürlich mit Lift. Gleich nach der Ankunft bin ich auf das Gelände gefahren und konnte die ersten Eindrücke gewinnen. Da dachte ich noch, dass ist alles fahrbar und OK. Doch bei der offiziellen Sektionsbesichtigung, bei der man den Parcours ablaufen durfte, erkannte ich viele hohe Steine oder Doppelstufen. Die hatte noch nicht geübt. Darum konnte ich sie nicht so gut fahren. Auch spielt meine Psyche nicht mit. Der Mut verließ mich und ich gab nicht genügend Gas für die anspruchsvollen Hindernisse. Darum wurde ich am Sonntag sogar Letzter. Mit der Zeit in den Sektionen und der Maximalzeit hatte ich keine Probleme. Mit diesem Ergebnis bin ich nicht zu Frieden und hoffe schwer, dass es das nächste Mal besser wird.

 

25.08.2017 - Text: Moritz Curschmann

EM in Lazzate / Italien

 

Am Freitag den 4. August 2017 kamen wir im brütend heißen Lazzate an. Das in der Nähe von Mailand liegende Trial Gelände war sehr schwierig. Die schwüle Hitze brachte mich an meine körperliche Belastungsgrenze, denn es mussten auch immer die Protektoren und langen Trikot zum Helm getragen werden. Bei der Besichtigung der Sektionen war ich mir sicher, dass es sehr sehr schwer werden wird. Mein Bruder Felix war mein Minder und Wasserträger. Die Konkurrenz war groß und ist anscheinend mit den Temperaturen besser zurechtgekommen als ich. Kurz vor meiner Startzeit kam dann noch ein Gewitter auf. Es war ein Ausläufer der schweren Gewitter die in Norditalien an diesem Sonntag wüteten. Doch als meine Startzeit näher rückte, hörte der Regen auf. Trotzdem waren die Sektionen sehr felsig und glatt. Deswegen habe ich leider nur den 28. Platz erreichen können.

 

23.08.2017 - Text: Moritz Curschmann

Rheinland-Pfalz Meisterschaft in Werl

 

Am 7. Mai war der 3. Lauf zur Reinland-Pfalz-Meisterschaft in Werl. Mit 340 Km Entfernung ist Werl der für uns am weitesten entfernte Lauf der ADAC Rheinland-Pfalz Meisterschaft. Um 11:00 war der Massenstart.

Ich fand sehr schön gebaute Sektionen vor, die auch gut in 90 Sekunden fahrbar waren. Die Punktrichter waren freundlich und obwohl noch ein Lauf der Motorrad Trialer aus Nordrhein Westfahlen stattfand, kam es nicht zu Wartezeiten vor den Sektionen. Was aber auch daran lag, dass die Sektionswahl frei war. Ich fuhr auf den 2. Platz. Leider konnte ich nicht bis zur Siegerehrung warten, da ich am nächsten Tag eine Abi-Relevante Physik Klausur schrieb, und mich noch vorbereiten musste.

EM in Belgien

Am 29. und 30. April war der Doppel EM Lauf im Belgischen Bilstain. Da es am Freitag noch geregnet hat, war der Parcours am Samstag noch sehr rutschig. Die Steine sehr hoch und ich war leider nicht so fit, wie ich es gerne wollte. Es lief nicht so. An vielen Steinen blieb ich hängen und kassierte 5 Strafpunkte. Dadurch wurde ich am Samstag nur 28. von 31 Startern. Ich bekam aber trotzdem 1 EM Punkt. Am Sonntag war alles abgetrocknet, aber der Sand der jetzt auf den Steinen lag, war ebenso rutschig. Dann riss auch noch eine Speiche. Ich musste mit der gebrochenen Speiche weiterfahren und fuhr auf Platz 26 mit 2 EM-Punkten.

 

11.05.2017 - Text und Foto: Fam. Curschmann

Erster EM Lauf in Holland

Am 23.4.17 hatte ich die Startnummer 51 im holländischen Zelhem. Mein Papa war Minder und Wasserträger. Zum ersten Mal war ich mit meiner 300ccm Maschine am Start. 32 Starter waren in meiner Klasse gemeldet. Eine sehr starke internationale Konkurrenz. Da möchte man meinen in Holland gäbe es keine Steine, Felsen oder steile Schluchten. Weit gefehlt! Die holländische Trial Gemeinde arbeitet 1,5 Jahre an den 14 Sektionen. Sie mussten zwei Mal durchfahren werden. Mindestens 20 Lastwagen voller Felsblöcke wurden aus dem Odenwald importiert. Eine Sektion hieß Black Forest, da waren riesige Baumstämme verbaut. Die Sektionen waren sehr lang und sehr schwer. Vielen ging zum Ende der Sektion die Kraft aus. Das war sehr frustrierend, soweit zu kommen und doch am letzten Stein rückwärts zu rollen und damit 5 Strafpunkte zu kassieren. Trotzdem hat es für Platz 24 gereicht.

 

11.05.2017 - Text und Foto: Fam. Curschmann

Letzte Aktualisierung: 06.12.2018

 

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