Marvin Fritz - Berichte 2021


Marvin Fritz sensationeller Auftritt beim Saisonfinale 

Mit der dritten Pole Position der Saison, einer mehrfachen sensationellen Aufholjagt,einem packenden Zweikampf und nur einem ganz knappen Zieleinlauf verpasste Marvin Fritz beim letzten Rennen zur Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) in Most /Tschechien am vergangenen Wochenende haarscharf das oberste Siegertreppchen. Auch bei der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) waren die Auswirkungen der Pandemie spürbar. Kurzerhand hatte der Dachverband FIM das finale Rennen von Suzuka/Japan nach Most/Tschechien, unweit der deutschen Grenze, verlagert. Für Marvin Fritz, der vor einigen Wochen bereits in Most als Gaststarter bei der Superbike Weltmeisterschaft (World SBK) mitgefahren war, kein wirklicher Vorteil. Fritz:“ In der Langstreckenweltmeisterschaft fahren wir mit Bridgestone Reifen, in der Superbike Weltmeisterschaft sind wir auf Pirelli unterwegs. Die Yamaha R1 muss auf die unterschiedlichen Reifenmischungen der jeweiligen Hersteller abgestimmt werden. Daher waren unsere Auswertungen und Erfahrungswerte unbrauchbar.“ In der Nacht vor dem Qualifying kränkelte Fritz, klagte über Abgeschlagenheit und Schlafmangel. Fritz:“ Mir ging es nicht gut, ich habe nur ein paar wenige Stunden wirklich geschlafen.“ Nach einem negativen Corona Test und ein paar Aufbauvitaminen zeigte Fritz wieder seine alte Performance und holte vor BMW Werkspilot Markus Reiterberger die Pole Position, für Fritz und YART Yamaha die Dritte der Saison 2021. Den Start des 6 Stunden Rennens am Samstag übernahm Marvin Fritz und erlebte zum wiederholten Male in dieser Saison ein Desaster. Fritz.“ Die Yamaha hatte schon wieder Startschwierigkeiten. Ich bin als letzter Fahrer vom Startplatz weggekommen und dem Feld hinterher gehetzt.“ Nach einer Stunde Renndistanz hatte Marvin Fritz bereits 10 Sekunden auf die Spitze aufgeholt. Fritz.“ Ich habe sehr viel riskiert um wieder den Anschluss an die Spitzengruppe zu bekommen.“ Auf Rang Zwei übergab Fritz die Yamaha an Teamkollege Hanika. Als Hanika nach dem Fahrerwechsel aus der Boxengasse starten wollte, wiederholte sich das Startszenario und die Yamaha sprang wieder nicht an. Mit einer Zeiteinbuße von 35 Sekunden jagten die YART Piloten zum zweiten Mal in diesem Rennen dem Feld hinterher. Nach vier Stunden war Marvin Fritz wieder an der Reihe. Der Badener machte wieder 25 Sekunden auf den Führenden Werkspilot Reiterberger/BMW gut und machte nach einem erneuten Fahrerwechsel in der Box seinem Ärger Luft. Fritz:“ Da fährt man sich die Seele aus dem Leib und dann springt die Kiste nicht an.“ Im letzten Stint hatte Marvin Fritz mit 15 Sekunden Rückstand Reiterberger wieder im Visier. Die Mechaniker des BMW Teams signalisierten Reiterberger per Boxentafel den heraneilenden Yamaha Pilot. Marvin Fritz:“ Reiti pushte, aber ich konnte pro Runde eine halbe Sekunde auf ihn gutmachen. Ich fuhr einen Rundenrekord nach dem Anderen.“ In der letzten Runde war der Badener am Hinterrad von Reiterberger, lieferte sich in den Kurven einen erbitternden Zweikampf und hatte auf der Zielgerade nur ganz knapp das Nachsehen. Fritz:“ Der engste Zieleinlauf den es je in der Geschichte der Langstreckenweltmeisterschaft bisher gab. In der letzten Runde war ich mit 1.33.875 min schneller als der Sieger Markus Reiterberger (1.34.3 min). Es fehlten nur ein paar Zentimeter zum Sieg.“ Mit einem zweiten Platz im Rennen und einem sechsten Rang in der Weltmeisterschaft beendet das YART Trio die Saison 2021. Teamchef Mandy Kainz möchte auch in Zukunft auf einen Top Piloten wie Marvin Fritz nicht verzichten und verlängerte dessen Vertrag für 2022. Fritz:“ Wir sind in diesem Jahr bei drei Rennen in Führung liegend ausgeschieden, wir Fahrer haben alles gegeben. Jetzt sollte Yamaha aus den Fehlern lernen“. 

 

12.10.2021 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Yart/FP


Marvin Fritz- zwei Superbike Gaststarts sind zu wenig

Der zweite Auftritt in der Superbike Weltmeisterschaft 2021 für Marvin Fritz/YART Yamaha am letzten Wochenende in Jerez de la Frontera/Spanien war ein guter Test für zukünftige Pläne.

Marvin Fritz, für den Motorclub Hassloch sowie den ADAC Pfalz am Start und in diesem Jahr mit seinen Kollegen Canepa und Hanika permanent in Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) unterwegs, nutzte die freien Rennwochenende um bei der Superbike Weltmeisterschaft (WorldSBK) als Wild Card Fahrer zu gastieren. Fritz:“ Dank meinem Teamchef Mandy Kainz und einiger Sponsoren wurde der Plan realisiert. Es gibt

Überlegungen eine permanente Superbike Saison zu fahren. Budget und Terminüberschneidungen müssten noch geklärt werden.“ Im Qualifying erreichte Fritz den 19. Rang. Beim ersten Rennen der Superbike am Sonntag verpasste der YART Yamaha Pilot den Start und wurde nach Hinten durchgereicht. Fritz:“ Wir hatten eine neues Elektronikbestandteil montiert und ich musste mich erst damit vertraut machen.“ Mit viel fahrerischem Einsatz kämpfte sich Fritz auf Rang 16 vor. Fritz:“ Ich hatte mittlerweile auf BMW Superbike Stammfahrer und Ex Moto GP Pilot Jonas Folger nur noch zwei Sekunden Rückstand.“ Doch mehr war für den talentierten Fritz, der ohnehin schon am Limit fuhr, nicht drin. Am Ende blieb es bei Rang 16. Fritz:“ Die Tatsache, dass man mit einem Langstreckenbike, welches einige Kilo mehr und weit weniger über Superbike Elektronik verfügt, nicht auf das Superbike Podium fahren kann liegt auf der Hand. Ich wollte auf keinen Fall stürzen und damit meine Teilnahme am Finale der Langstreckenweltmeisterschaft in einigen Wochen gefährden.“ Beim Start zum zweiten Superbike Lauf des Tages wiederholten sich ähnliche Szenen wie beim ersten Lauf. Fritz kam als letzter Fahrer des Feldes aus der ersten Kurve. Doch wie immer gab der Badener nicht so leicht auf. Nach einigen Runden und harten Gefechten kämpfte sich Fritz auf Rang 15 vor und lag damit wieder in Reichweite von Jonas Folger. Fritz:“ Bei der Aufholjagt wurde ich von einem Kollegen touchiert. In der Superbike WM wird hart um jeden Meter gefightet.“ Dieses Mal wollte Fritz Folger nicht entkommen lassen und schnappte sich den BMW Pilot. Fritz:“ Im weiteren Verlauf des Rennens konnte ich Folger hinter mir lassen und sogar auf die nächste Gruppe mit den Werkspiloten Eugene Laverty/ BMW und Leon Haslam/Honda aufschließen.“ Doch in der siebten Runde, Fritz lag schon auf Position 14 und damit in der Punktewertung, verließ Fritz das Glück. Fritz:“ In der zweiten Kurve klappte mir das Vorderrad ein. Ich habe die Yamaha instinktiv festgehalten und dabei die Kupplung gezogen damit der Motor nicht abstirbt.“ Fritz rappelte sich wieder auf und nahm von Rang 17 die Verfolgung auf. Schon einige wenige Runden später verbesserte sich der YART Yamaha Pilot auf Position 16. Fritz: “In der letzten Kurve vor Start und Ziel war ich schon am Hinterrad von dem Argentinier Mercado/Honda. Hätte das Rennen noch eine Runde länger angedauert, ich hätte sicher Platz 15 und damit Punkte geholt.“ Auch ohne Punkte war es für Jeden ersichtlich, welches große fahrerische Potential in dem Badener steckt. Fritz:“ Realistisch gesehen hatten wir im Gegensatz zu den anderen, permanenten Teams sehr viel Trainingsrückstand, ich brauche noch mehr Kilometer auf den Pirelli Reifen und an der Start Elektronik ist auch noch Handlungsbedarf. Zwei Gaststarts sind einfach zu wenig. Aber, Ich und mein Team wissen jetzt genau wir ansetzen müssen. Der Rennspeed und meine Performance waren top, ich konnte konstant über mehrere Runden gleich schnelle Rundenzeiten fahren, eine optimale Ausgangsposition“.

 

28.09.2021 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Yart/FP


Podiumsplatz in Rauch aufgelöst

Beim vorletzten Lauf der Saison zur Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) in Le Castellet/FR am vergangenen Wochenende lösten sich der Podiumsplatz für den Fahrer vom ADAC Pfalz e.V., Marvin Fritz, sprichwörtlich in Rauch auf. Wie so oft in dieser Saison begann das Rennwochenende vielversprechend. Im ersten Qualifying zum 24 h Stunden im südfranzösischen Le Castellet schüttete es aus Kübel. Marvin Fritz und seine YART Yamaha Teamkollegen Niccolo Canepa/ITA und Karel Hannika/CZE wagten sich auf die Strecke und sicherten sich den vierten Platz. Fritz:“ In jeder Ecke der Strecke hatte es Aquaplaning. Wir sind kein Risiko eingegangen. So viel Regen habe ich bei keinem Rennwochenende gesehen.“ Für das Abschlusstraining hatte sich das YART Yamaha Trio die Pole Position als Ziel gesetzt. Am Ende wurde es der zweite Platz. Fritz:“ Fünf Mal in Folge die Pole hatte uns im Rennen kein Glück gebracht. Der zweite Platz sollte vielversprechender werden.“ Zum Warm-up tauchte die YART Yamaha Truppe mit Marvin Fritz in neuem Outfit auf. Anlässlich 60 Jahre Racing bei Yamaha wurden die Lackierung der Bikes und die Lederkombis von Marvin Fritz und seinen Kollegen in Retro Design angefertigt. Fritz.“ So manchem Rennurgestein unter den Zuschauern viel das runde Startnummer 7 Logo auf, welches an den früheren Weltmeister Barry Sheene erinnerte.“ Den Start zum 24 Stunden Rennen übernahm Marvin Fritz. Die YART Yamaha hatte Startschwierigkeiten und der Badener, der seit Jahren in der Pfalz im Motorclub Hassloch beheimatet, reihte sich am Ende des Fahrerfeldes ein. Seine gute Performance stellte Fritz mit der anschließenden Aufholjagt unter Beweis. Von Platz 23 hatte sich der YART Yamaha Pilot in wenigen Runden auf Position 4 vorgearbeitet. Weitere 10 Runden später fehlten Fritz nur drei Sekunden auf die Führungsgruppe von Suzuki, Honda und Kawasaki und weitere Runden später führte Fritz das Rennen an. Die Freunde über die Führung hielt nicht lange an und Marvin Fritz übergab an zweiter Position die YART Yamaha an Teamkollege Canepa. Fritz:“ Ich hatte keine Chance den Verfolgern zu entkommen. Während ich in den Kurven immer wieder spät auf der Bremse war und Rang Eins zurückeroberte, konterten meine Konkurrenten auf der langen Mistral Geraden und übernahmen wieder das Führungszepter.“ Nach zehn Stunden Renndistanz begann nicht nur für die YART Truppe die

anstrengende Rennphase, die für einige Teams das Aus bedeutete. Von 50 gestarteten Teams kamen nur 20 ins Ziel. Dunkelheit, Regen und unterschiedliche Streckenbedingungen machten das Rennen zum Pokerspiel. Fritz:“ Um viele zeitaufwendige Einzelstints mit Boxenstopp, Fahrerwechsel und Übergabe wichtiger Informationen über den aktuellen Streckenzustand usw. einzusparen, entschieden wir uns für Doppelstints.“ Kurz vor drei Uhr morgens waren YART Yamaha Pilot Marvin Fritz und Suzuki Pilot Gregg Black die schnellsten Piloten. Fritz konnte gerade seinen Vorsprung erhöhen als er auf der langen Geraden einen Schreckmoment erlebte. Fritz:“ Bei rund 300km/h tat es einen Schlag, es folgte eine Rauchwolke aus dem Motor, mein Stiefel war mit Öl verschmiert und ich hatte keine Motorleistung mehr.“ Fritz versuchte hoffnungsvoll mit vollem Körpereinsatz noch einen Podiumsplatz zu retten. Fritz:“ Ich schob die Yamaha in einem zwanzig minütigem Fußmarsch zurück in die Box. Doch leider konnten die YART Techniker nur das Aus verkünden.“ Dennoch holte das Team 15 Punkte und liegt ein Rennen vor Saisonende auf Rang Zehn mit 47 Zählern. Fritz:“ Anfang Oktober wird ersatzweise für Japan das Saisonfinale in Most/CZE stattfinden. Zeit zum Ausruhen bleibt Marvin Fritz keine. Gleich nach Rennende machte sich Fritz für seinen zweiten Wild Card Einsatz bei der Superbike WM (WorldSBK) am kommenden Wochenende in Jerez de la Frontera auf den Weg.

 

23.09.2021 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Yart/FP


Marvin Fritz und Danny Märtz auf dem Podium

Bei einem sechs Stunden Rennen am vergangenen Samstag, 14.08.2021 im belgischen Spa-Francorchamps/BEL fuhren die beiden Piloten vom ADAC Pfalz e.V., Danny Märtz und Marvin Fritz auf das Podium und feierten damit erstmals in der Geschichte des ADAC Pfalz einen Doppelerfolg. Der amtierende Langstrecken Vizeweltmeister Marvin Fritz/YART Yamaha war eigentlich nur zu Testzwecken nach Belgien gereist, da die rund sieben Kilometer lange Rennstrecke in den Ardennen im nächsten Jahr fester Bestandteil der Langstreckenweltmeisterschaft sein wird. Da der überwiegende Teil der YART Technik Crew sich in einer kurzen

Sommerpause befindet, trat der Badener Marvin Fritz nur mit einem gewöhnlichen Yamaha R 1 Serienmotorrad an. Fritz:“ Die Bridgestone Techniker waren vor Ort und wir konnten einige Reifenkonstellationen testen.“ Der YART Teamkollege von Marvin Fritz, Karel Hanika/ CZE fiel durch eine kurzfristige Operation aus und so ergab sich für den Dudenhofener Danny Märtz, der wie Marvin Fritz für den ADAC Pfalz e.V. fährt, die einmalige Chance als Teamkollege von Marvin Fritz an den Start zu gehen. Im Qualifying landeten die beiden Piloten vom ADAC Pfalz e.V. auf Position Zwei, hinter BMW Superbike Werksfahrer, Markus Reiterberger/D. Im sechs Stunden Rennen fuhr das Duo Fritz/Märtz in ihrer Kategorie trotz einer Zeitstrafe und dem verzögerten Start aus der Boxengasse auf Platz Zwei. In der Gesamtwertung wurden Marvin Fritz und Danny Märtz auf Rang Drei gewertet. Fritz:“ Ich konnte meine persönliche Bestzeit unterbieten.“ Für den Dudenhofener Danny Märtz war die Chance gemeinsam mit dem mehrfachen Champion Marvin Fritz zusammen in einem Team zu fahren eine große Herausforderung. Fritz:“ Für Danny war die Gelegenheit wie Geburtstag und Weihnachten gleichzeitig. Wir haben prima kooperiert.“ Dieser Doppelerfolg ist in der Historie des ADAC Pfalz e.V. einmalig und ein weiterer Einsatz daher bestimmt nicht ausgeschlossen.

 

16.08.2021 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Fritz Motorsportpresse


Ein Held fährt der Weltelite um die Ohren

Nach Verhandlungen mit einigen Sponsoren und Teamchef Mandy Kainz wurde für Marvin Fritz ein Traum war. Der Pilot vom ADAC Pfalz e.V. nahm am vergangenen Wochenende mit einer Wild Card erstmals bei der Superbike Weltmeisterschaft (World SBK) in Most /CZE teil, fuhr der Weltelite um die Ohren und sammelte Weltmeisterschaftspunkte. Der Badener hatte nach zwei Titeln als Solist in der Klasse Supersport 600 und der Klasse Superbike der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) 2014 und 2016, sowie in der Teamwertung mit seinen Kollegen Hanika und Canepa den Vizetitel in der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) in der vergangenen Saison erreicht. Der Wunsch einer Teilnahme an der Superbike Weltmeisterschaft (World SBK) erfüllte sich jetzt für Marvin Fritz relativ kurzfristig Fritz:“ Vor einigen Jahren hätte ich nie gedacht, dass ich einmal bei der World SBK mitfahren darf. Alle unsere Pläne scheiterten bisher an den finanziellen Mitteln. Dank der Unterstützung einiger Sponsoren wurde dieser Einsatz ermöglicht.“ Genau bei dieser Premiere sorgte der Wild Card Pilot für jede Menge Wirbel. Als schnellster Deutscher fuhr Fritz in den freien Trainingseinheiten jeweils auf die Positionen Vier, Fünf und Sieben, dicht an den Fersen der Werkspiloten Scott Redding (Ducati Panigale) und Toprak Razgatlioglu (Yamaha). Beim Qualifying schaffte es Fritz auf Platz 12 und damit sensationell in die vierte Startreihe neben Ex Weltmeister und MotoGP Pilot Alvaro Bautista (Honda). Fritz:“ Wir verwendeten für diesen Wild Card Einsatz unser schweres Langstreckenmotorrad. Durch die Entfernung des Räder Schnellwechselsystems wurde die YART Yamaha etwas leichter, die Lichtanlage hingegen konnten wir nicht demontieren. Im Vergleich zu den Konkurrenten waren wir dadurch rund 10 Kilogramm schwerer“. Mit mehr Ballast an Bord und rund zehn PS weniger Leistung startete Fritz mit seiner YART Yamaha zum ersten Rennen am Samstag. Fritz:“ Teamchef Mandy und Ich hatten uns im Vorfeld für eine Teilnahme mit dem YART Yamaha Langstrecken Bike entschieden. Unsere Zielvorgabe war um Platz 15, vielleicht Punkte zu holen und ohne Druck einfach Spaß zu haben." Gleich nach dem Start ging Fritz auf Position 15, wurde dann aber aufgehalten. Fritz:“ Nach dem Start müssen wir vor der ersten Schikane von ca. 280 km/h auf ca. 70km/h herunter bremsen, alle 23 Fahrer sind eng zusammen und es gibt oft Unfälle. Ich bin heil durchgekommen, dafür aber auf Rang17 durchgereicht worden.“ Der 28jährige biss sich Runde für Runde nach vorne, machte im weiteren Rennverlauf sieben Plätze gut. In Runde 14 lag Marvin Fritz vor dem sechsfachen und amtierenden Superbike Weltmeister Jonathan Rea (Kawasaki) auf Position Zehn. Fritz:“ Nach einigen Überholmanövern hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Bei rund 40 Grad Asphalttemperatur und ohne Erfahrungswerte mit Pirelli Reifen war die Reifenwahl für mich ein Pokerspiel. Als dann direkt vor mir Tito Rabat und Chaz Davies (beide Ducati) stürzten, hatte ich Bedenken, dass mir das Vorderrad einklappen könnte. Ich nahm sofort etwas Risiko raus.“ Nach 22 Rennrunden folgte die Zielflagge und die Sensation war druckreif. Marvin Fritz fuhr in seinem ersten Superbike Rennen mit einem unterlegenen Bike den Werksteams von Yamaha, Ducati, Honda und BMW um die Ohren holte mit dem zehnten Rang als Wild Card Pilot sechs Weltmeisterschaftspunkte. Bei dem Superpole Sprintrennen über zehn Runden am Sonntagvormittag erreichte Fritz nach langem Fight mit Leon Haslam und Alvaro Bautista (beide Honda) den 12. Platz. Einen Schreckmoment erlebte Fritz beim zweiten Rennen am Sonntag. Gleich nach dem Start wurde der YART Pilot unfreiwillig in eine Kollision verwickelt. Fritz.“ In der ersten Kurve wurde ich von Alessandro Del Bianco (Honda) gerempelt. Mit viel Glück bin ich nicht gestürzt.“ Nach nur sechs weiteren Runden hatte sich Marvin Fritz von Platz 15 auf Platz 12, vorbei an Kohta Nozane (Yamaha) gekämpft und war auf den Fersen von Ex MotoGP Pilot Bautista, mit dem er sich sieben Runden lang einen unermüdlichen Zweikampf lieferte. Fritz:“ In den Kurven hatte ich immer wieder die Nase vorne, während mir auf den Geraden die Leistung fehlte und Bautista wieder Meter gut machen konnte.“ Neun Runden vor Rennende klappte Marvin Fritz das Vorderrad ein und der 28jährige ging zu Boden. Fritz blieb unverletzt, zog die Yamaha aus dem Kies und eilte dem Fahrerfeld hinterher. Fritz:“ Bis auf ein paar Kratzer war die YART Yamaha unversehrt. Ich wollte unbedingt das Rennen zu Ende fahren. In der letzten Kurve habe ich noch einen Platz gutgemacht und bin auf Position 19 gelandet. Während des ganzen Rennens bin ich die gleichen Rundenzzeiten gefahren, wie die Fünfergruppe die um Position Sechs gefahren ist.“ Nach dem Rennen wurde der Deutsche als Held gefeiert. Fritz:“ Die Yamaha Bosse und das komplette Team empfingen mich nach meiner Rückkehr in die Box mit großem Applaus. Niemand hätte wirklich mit diesen Ergebnissen gerechnet.“ Marvin Fritz bedankte sich ausgiebig bei seinem Team für die Vorbereitung auf diesen Event. Fritz:“ Danke an Alle, ihr habt einen super Job gemacht und Danke an die Sponsoren und Partner. Nur als Team sind wir stark.“

 

16.08.2021 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Fritz Motorsportpresse, YART


Vierte Pole Position in Folge für Marvin Fritz  

Marvin Fritz und sein Team YART Yamaha sicherten sich am vergangenen Wochenende beim 12 Stunden Rennen zur Motorrad Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) in Estoril/Portugal überragend die vierte Pole Position in Folge und weitere Punkte in Richtung Weltmeisterschaft. Mit positiven Erinnerungen war der Badener Marvin Fritz nach Portugal angereist. Auf der 4,360 km langen Rennstrecke vor den Toren Lissabons wurde Fritz in der letzten Saison mit seinen Teamkollegen Karel Hanika und Niccolo Canepa EWC Vizeweltmeister. Auch dieses Jahr waren die Weichen auf Erfolg gestellt. Anfänglich kämpfte Marvin Fritz im freien Training am Dienstag mit dem Wind. Fritz:“ Den ganzen Tag über hatten wir immer wiederkehrende und aus unterschiedlichen Richtungen kommende Windböen um 40km/h. Das war nicht ganz ungefährlich, dennoch blieben wir alle im Sattel, konnten wertvolle Erfahrungswerte mit der neuen Elektronik sammeln.“ Im ersten Qualifying am Donnerstag holten die beiden Teamkollegen Fritz und Hanika die vorläufige Pole Position. Am Freitag, im zweiten Qualifying dominierten Fritz und sein Teamkollege mit einer Zeit unter 1.38 min. Damit war die endgültige Pole Position und fünf weitere Punkte auf dem Konto gesichert. Für den Start am Rennsamstag wählte Teamchef Mandy Kainz den 28jährigen Fritz als Startfahrer aus. Fritz:“ Eine super Gelegenheit mich dem Publikum und den Sponsoren zu präsentieren. Die Startphase ist besonders attraktiv, das Fahrerfeld ist sehr eng beisammen, es gibt spannende Überholmanöver.“ Nach einem holprigen Start kam Fritz als Siebter in die erste Runde, machte aber in gewohnter Manier schnell einige Plätze gut und reihte sich auf Position Drei hinter Suzuki Favorit Gregg Black /Team Yoshimura Sert Motul ein. Fritz:“ Wir haben uns regelrecht duelliert, ich hatte einen hohen Kurvenspeed und auf der Geraden nahm mir Black wieder einige Meter ab.“ Einige Runden später schnappte sich Fritz den Suzuki Piloten und im weiteren Verlauf den führenden Xavi Fores/ BMW Motorrad World Endurance Team.

Das YART Trio konnte auch bis zur Halbzeit des Rennens und trotz Probleme mit den Reifen die Führungsposition erfolgreich halten. Fritz:“ Bei 60 Grad Asphalttemperatur mussten wir Reifen schonend fahren, aber unter keinen Umständen Platz Eins verlieren. Eine richtige Herausforderung die höchste Konzentration und eine perfekte Strategie erforderte.“ Glück im Unglück hatte der Teamkollege von Marvin Fritz, Niccolo Canepa. Der Italiener übernahm die Yamaha und stürzte. Canepa blieb weitgehend unverletzt, aber der obere Podiumsplatz war damit passe. Auch die schnelle Instandsetzung der Yamaha durch die eingespielte YART Technik Crew, konnten den zeitaufwendigen Rücktransport des Bikes in die Boxengasse nicht wettmachen. In der letzten Phase des 12 Stunden Rennen nahm Karel Hanika auf Position 22 wieder das Rennen auf und übergab auf Rang 17 die Yamaha für das Finale an Marvin Fritz. Fritz preschte nach vorne, machte weitere fünf Plätze gut und lag kurz vor Rennende auf Rang 11. In der letzten Runde schnappte sich Fritz noch den 10. Platz. Fritz:“ Nach dem Ausrutscher von Canepa war ich voll motiviert, wollte nicht kampflos aufgeben und habe im letzten Stint meine besten Zeiten des Rennens gefahren.“ In der Gesamtwertung liegt Marvin Fritz und YART Yamaha auf Rang Sieben, 55 Punkte hinter dem Weltmeisterschaftsführenden. Fritz: „Die Weltmeisterschaft in den nächsten zwei, noch verbleibenden Rennen zu gewinnen, wird schwierig. Fahrerisch haben wir alles gegeben. Wir benötigen jetzt eine große Portion Glück.“ 

 

22.07.2021 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Fritz Motorsportpresse, YART


Vizeweltmeister Marvin Fritz wieder schnellster Mann

Wie schon im letzten Jahr holte sich Marvin Fritz beim Abschlusstraining zum 24 h Rennen der Motorrad Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) im französischen Le Mans die Pole Position. Der Traum vom Siegerpodest platzte allerdings für den Badener nach der Hälfte der Renndistanz Dank einem Motorschaden. Bedingt durch die weltweite Pandemie kam es zu einer verlängerten Rennpause und Verschiebungen im EWC Terminkalender. Am vergangenen Wochenende fand erstmals in diesem Jahr mit rund zwei Monaten Verspätung das Auftaktrennen der Saison in Frankreich statt. Marvin Fritz und seine YART Teamkollegen Niccolo Canepa/ITA und Karel Hanika/CZE dominierten im Qualifying und sicherten sich wieder die Pole Position. Fritz:“ Obwohl wir zu den offiziellen EWC Testläufen vor einigen Wochen in Le Mans im Gegensatz zu den anderen Teams nicht anwesend waren, verlief das Training sehr gut. Wir dachten es wird aufgrund des Trainingsrückstandes schwierig werden. Doch durch die perfekte und intensive Arbeit zwischen Team und Piloten schafften wir sogar als einziges Team eine Zeit mit 1:35 min und damit die schnellste Runde und fünf Punkte für unser Weltmeisterschaftskonto.“ Teamkollege Karel Hanika übernahm zu Beginn des 24h Rennen am vergangenen Samstagmittag die Yamaha und schob sich an die zweite Rennposition, hinter den EWC Weltmeister 2020, Gregg Black (Yoshimura Sert Motul Suzuki). Im zweiten Stint übernahm Marvin Fritz die Yamaha und das Duell um Platz Eins war im vollen Gange. Fritz:“ Die ersten Stunden waren richtig heftig, die Hitze und die hohen Asphalttemperaturen waren ungewohnt. Dies mussten wir bei unserer Strategie berücksichtigen, durften am Anfang nicht zu stark zu pushen. Normalerweise fahren wir hier in Le Mans zwei Monate früher, das bedeutet für Mensch, Material und Reifen einen Temperaturunterschied von bis zu 20 Grad Celsius.“ Dennoch kämpfte das YART Team mit Marvin Fritz bis zum Einbruch der Nacht vorne mit. Fritz:“ In der Nacht waren wir das schnellste Team, Alles lief sehr konstant.“ Nach einem routinemäßigen Boxenstopp, bei welchem die Bremsen getauscht wurden, reihte sich Fritz wieder am Ende des Fahrerfeldes ein. Doch der Badener hatte nach rund 20 Runden über 10 Sekunden gutgemacht und den Zeitverlust an die Spitze wieder aufgeholt. Knapp vor der Halbzeit des Rennens, Fritz fuhr gerade seinen vierten Stint, vernahm der noch amtierenden Vizeweltmeister einen lauten Knall mit plötzlichem Schubverlust an seiner YART Yamaha. Fritz:“ Ich befand mich auf der Geraden bei Vollgas, dann gab es einen lauten Knall. Irgendwie schaffte ich es zurück in die Box.“ Die Technik Crew des YART Teams zerlegte und reparierte in Rekordzeit den Motor der R 1, jedoch ein weiterer Einsatz war infolge des Schadens nicht mehr machbar. Fritz:“ Das Reglement der EWC erlaubt keinen Motoraustausch, damit war für uns das Rennen und der Podestplatz gelaufen. Ärgerlich, weil wir viel Zeit und Geld in die Vorbereitung auf diesen Saisonstart investiert hatten.“ Marvin Fritz und Teaminhaber Mandy Kainz zogen gemeinsam Resümee. Fritz:“ Wir waren die ganze Rennwoche ohne Sturz sehr schnell unterwegs, holten uns die Pole Position und haben mit dem Führungskampf gezeigt, dass wir Weltmeister Suzuki knacken können.“ Für die Pole und die Teilergebnisse während des Rennens erhält das YART Team insgesamt 14 Punkte und rangiert nach dem ersten Rennen der Saison auf Platz 10 in der Weltmeisterschaft. Für den 28jährigen Fritz ist die Weltmeisterschaft noch offen. Fritz:“ Der Titelkampf wird nicht einfach werden, aber aufgrund der unterschiedlichen Punkteprämien bei den noch ausstehenden drei Rennen ist viel machbar.“ Marvin Fritz grinst, wenn er an das nächste Rennen im Kalender Mitte Juli in Estoril/Portugal denkt. Fritz:“ Da haben wir letzten Jahr gesiegt.“

 

16.06.2021 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Fritz Motorsportpresse, YART


WordSBK Wildcard Einsatz von Marvin Fritz für Most geplant

Nach der Absage des 8h-Rennens in Oschersleben besteht der Kalender der Endurance-WM nur noch aus vier Rennen. Weil ein Profirennfahrer damit unterfordert ist, plant YART einen Wildcard-Einsatz für Marvin Fritz. Weil sämtliche Bemühungen, einen Ersatztermin für das Acht-Stunden-Rennen in der Motorsport Arena Oschersleben gescheitert sind, musste die deutsche Runde zur Endurance-Weltmeisterschaft abgesagt werden. Damit gibt es mit Le Mans, Estoril, Le Castellet und Suzuka aus heutiger Sicht nur noch vier Veranstaltungen für die diesjährige WM-Serie. Für einen Profirennfahrer, der sich ausschließlich der Langstrecken-WM verschrieben hat, stellt dies eine klare Unterforderung dar. Deswegen hat die Mannschaft YART für Marvin Fritz einen Wildcard-Einsatz in der Superbike-Weltmeisterschaft ins Auge gefasst. "Ursprünglich dachten wir an Estoril, weil dort Marvin im Vorjahr beim Langstreckenrennen extrem schnell war. Terminlich ist das aber zu nahe am 24-Stunden-Rennen in Le Mans. Bei einer Verletzung, die man nie ausschließen kann, schließlich fährt er ja nicht nur, um dabei zu sein, hätte ich dann keinen gleichwertigen Ersatz für ihn. Deswegen haben wir diesen Plan wieder verworfen", erklärt sein Teamchef Mandy Kainz. "Die Veranstaltung in Most passt besser in unsere Planung. Marvin hat dort bereits des Öfteren Rennen bestritten, es ist quasi ein halbes Heimrennen für ihn. Die gute Streckenkenntnis könnte ihm in die Karten spielen. Auch für seine Sponsoren dürfte es interessant sein, weil das Autodrom Most unweit der deutsch-tschechischen Grenze liegt und Anfang August vielleicht wieder Zuseher zugelassen sind." Aber auch ein Einsatz bei der WM-Runde am letzten September-Wochenende in Jerez ist noch nicht gänzlich vom Tisch. "Zu diesem Zeitpunkt lägen Le Mans, Estoril und Le Castellet bereits hinter uns. Das wäre aus teaminterner Sicht natürlich am besten." Bei einem abschließenden Test für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans, bei dem neben dem YART-Fahrertrio Marvin Fritz, Karel Hanika und Niccolò Canepa auch die komplette Techniker-Crew vor Ort sein wird, erhält der deutsche Superbike-Champion 2016 auch die Gelegenheit, sich mit der Yamaha im Superbike-WM-Trimm anzufreunden. "Von Montag bis Mittwoch nächster Woche haben wir die Rennstrecke in Brünn exklusiv gemietet. Als offizieller Yamaha-Testfahrer kann Niccolò Marvin beim Abstimmen der Maschine sicherlich wertvolle Tipps geben, schließlich hat er als offizieller Yamaha-Testfahrer das Motorrad mitentwickelt."

 

04.05.2021 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Fritz Motorsportpresse, YART


Vizeweltmeister Marvin Fritz fährt nach Winterpause Bestzeit

Genau fünf Monate nach dem Gewinn der Vizewelt-meisterschaft absolvierte Langstreckenpilot Marvin Fritz vergangene Woche die ersten Testtage auf spanischem Boden. Mit verschärften Corona Auflagen war das YART Trio Marvin Fritz, Niccolo Canepa und Karel Hanika für das erste Roll Out nach Almeria/ESP gereist. Marvin Fritz hatte nach zwei Testtagen keinerlei Anpassungsschwierigkeiten und lieferte spontan die schnellste Zeit von 1.36.108 min in Andalusien ab. Marvin Fritz:“ Wir haben sehr viele Kilometer abgespult, jede zweite Runde ein Boxenstopp eingelegt um die optimale Einstellung für Fahrwerk, Reifen und Elektronik zu finden“. Für den zweiten Testabschnitt reiste das YART Team weiter in das rund 450 Kilometer entferne Valencia. Auf der 4,005 km langen Grand Prix Rennstrecke standen für Marvin Fritz und Co. nicht nur drei weitere Testtage mit Abstimmung der neuen Elektronik auf dem Programm, sondern auch ein Kräftemessen mit Ex Moto 3 Weltmeister Maverick Vinales und den Moto GP Piloten Marcel Schrötter, Jonas Folger, Jack Miller und Scott Redding. Während Marvin Fritz am Tag Eins in der Box seinem Ärger über den staubigen Streckenzustand Luft machte, hob es Teamkollege Niccolo Canepa/ITA mit einer Schlüsselbeinfraktur aus dem Sattel. Am darauffolgenden Tag hatten auch Marvin Fritz und Karel Hannika/CZE, beide am gleichen Streckenabschnitt, Bodenkontakt. Glücklicherweise blieben die Schützlinge von Teamchef Mandy Kainz bis auf ein paar Kratzer unverletzt. Fritz:“ Nach Niccolos Ausfall waren Ich und Karel dauerhaft auf der Rennstrecke am Fahren, da wir ja mit zwei Bikes angereist waren. Die Rennstrecke in Valencia hat von Vierzehn neun Linkskurven, ist insgesamt sehr anspruchsvoll. Das war Alles echt heftig“. Doch der Dauereinsatz, der für Marvin Fritz mit teilweise blaue und angeschwollenen Handinnenflächen endete, hatte sich in zweierlei Hinsicht gelohnt:“ Wir konnten die neue Elektronik umfangreich testen. Mit den optimalen Werten sollten wir zukünftig im Renneinsatz Sprit sparen, bei längeren Distanzen vielleicht auch um einen

Boxenstopp verkürzen. Zudem fuhren wir vor Vinales, Schrötter und Co die schnellste Rundenzeit, nur eine Sekunde entfernt von der letztjährigen Bestzeit des MotoGP Ass Valentino Rossi“. Zeit zum Ausruhen bleibt für den Badener Fritz keine. Anfang März steht der schon der erste Test der Langstreckenweltmeisterschaft (EWC) in Le Mans /FR auf dem Programm.

 

25.02.2021 - Text: Dorothea Schmitt / Foto: Fritz Motorsportpresse, YART