Marijan Griebel - Berichte 2018

DRM ADAC 3-Städte-Rallye

TEAM PEUGEOT ROMO: Wir sind Meister!

Marijan Griebel (29/Hahnweiler) und Beifahrer Alex Rath (34/Trier) haben es geschafft! Die beiden Peugeot-Piloten sind die neuen Deutschen Rallye-Meister!


Großer Jubel beim PEUGEOT ROMO Team. Der zweite Platz bei der ADAC 3-Städte-Rallye reichte Marijan Griebel und Beifahrer Alex Rath, um sich den Titel in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) 2018 zu sichern.


Auch beim Saisonfinale lieferte sich das Peugeot-Duo ein packendes Duell mit seinem Dauer-Konkurrenten Dominik Dinkel (Škoda), schaltete aber zur Halbzeit der Rallye bewusst einen Gang zurück, um den zweiten Platz souverän abzusichern. Das Ergebnis reichte, um die nötigen Punkte für den Gewinn der Meisterschaft einzufahren.

„Die Rallye war für uns nicht einfach, denn wir konnten fast nur noch verlieren“, beschreibt Marijan Griebel die besondere Herausforderung, als Meisterschaftsführender in die letzte Rallye des Jahres zu starten. „Doch wir konnten uns erneut auf unser Team und unseren Peugeot 208 T16 verlassen. Jetzt bin ich überglücklich, dass wir den Titel gewinnen konnten.“


Nach einem schwierigen Saisonbeginn hatte das PEUEGOT ROMO Team in den letzten Monaten einen beeindruckenden Kampfgeist bewiesen und mit einer Serie von drei Siegen den Weg zur Meisterschaft geebnet. „Zur Halbzeit der Saison lagen wir fast hoffnungslos zurück. Aber wir haben nie aufgegeben und hart weiter gearbeitet. Deshalb freue ich mich besonders für Peugeot und unseren Teamchef Ronald Leschhorn“, sagte Marijan Griebel.


Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland, war entsprechend stolz auf die Leistung der Löwen-Truppe: „Ein großartiger Erfolg für das gesamte PEUGEOT ROMO Team. Wir haben in dieser Saison einen starken Mannschaftsgeist bewiesen und dieses Ergebnis ist der verdiente Lohn für die Mühen aller Beteiligten. Herzlichen Glückwunsch!“

 

23.10.2018 - Text und Foto: Marijan Griebel Motorsport Presse

ADMV Rallye Erzgebirge

TEAM PEUGEOT ROMO: Hattrick für Marijan Griebel

Die löwenstarke Erfolgsserie von Marijan Griebel (29/Hahnweiler) und Beifahrer Alex Rath (34/Trier) geht weiter. Auch bei der ADMV Rallye Erzgebirge steht das Peugeot-Duo ganz oben auf dem Siegerpodest und baut seine Führung in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) aus.

 

Die diesjährige ADMV Rallye Erzgebirge war an Spannung kaum zu überbieten. Marijan Griebel und sein schärfster Konkurrent Dominik Dinkel (Skoda) lieferten sich von Beginn an ein enges Sekundenduell um die Spitze. Immer wieder wechselte die Führung zwischen den beiden Titelfavoriten hin und her, erst ein Reifenschaden, den sich Marijan Griebel auf der siebten Wertungsprüfung (WP) einfing, schien eine vorzeitige Entscheidung herbeigeführt zu haben.

 

Doch der Peugeot-Pilot gab trotz des Rückschlags nicht auf und bewies, warum er der amtierende U28-Europameister ist. Auf den anschließenden Wertungsprüfungen konnte Griebel das volle Potenzial seines rund 280 PS starken Peugeot 208 T16 abrufen und übernahm kurz vor dem Finale wieder die Spitzenposition in der Gesamtwertung. Jetzt hieß es Nervenstärke zu beweisen, denn mit nur 1,4 Sekunden Vorsprung startete der Pfälzer in die letzte Wertungsprüfung. Trotz des enormen Drucks blieb der 29-Jährige fehlerlos und fuhr den dritten Saisonsieg in Folge nach Hause.

 

„Ich habe auch nach dem Reifenschaden immer daran geglaubt, dass wir es noch schaffen werden", jubelte Marijan Griebel im Ziel. „Bei uns passt zurzeit einfach alles, und die letzten Wertungsprüfungen konnte ich voll am Limit fahren. Ohne Zweifel ist das mein schönster Sieg in dieser Saison." Mit dem Erfolg in Sachsen übernimmt Marijan Griebel die alleinige Führung in der Deutschen Rallye-Meisterschaft und hat nun die beste Ausgangslage für das große Saisonfinale im Rahmen der ADAC 3-Städte-Rallye (19. bis 20. Oktober).

 

„Das war eine extrem spannende Rallye, und umso größer ist die Freude über einen weiteren Erfolg unseres Teams. Glückwunsch an Marijan und Alex für eine hervorragende Leistung, aber auch an Teamchef Ronald Leschhorn und seine gesamte Mannschaft", meinte Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland. Komplettiert wurde der tolle Erfolg der Löwen-Marke durch den erneut starken Auftritt von Roman Schwedt (Peugeot 207 S2000), der sich im Erzgebirge den dritten Gesamtrang sicherte.

 

Der Fernsehsender n-tv zeigt immer sonntags nach der Rallye das halbstündige Magazin „PS – Deutsche Rallye-Meisterschaft". Die Berichterstattung über die ADMV Rallye Erzgebirge wird am Sonntag, 30. September, ab 7:30 Uhr ausgestrahlt und am 6. Oktober 2018 um 9:30 Uhr wiederholt. In der n-tv Mediathek kann man das Magazin jederzeit anschauen.

 

01.10.2018 - Text: Marijan Griebel Motorsport Presse / Foto: Sascha Dörrenbächer

Marijan Griebel glänzt auf großer Bühne

 

Vor einer Rekordkulisse von 226.000 Zuschauern stürmt Marijan Griebel in die Weltspitze und holt das beste Ergebnis, das einem deutschen Fahrer jemals bei der Rallye Deutschland (WRC) gelungen ist.

Selbst Stunden nach dem Zieleinlauf der ADAC Rallye Deutschland strahlte Marijan Griebel noch immer über das ganze Gesicht: „Was für ein tolles Wochenende!" Zusammen mit Beifahrer Alexander Rath erlebte der Polizeioberkommissar einen WM-Lauf, den er mit den Worten „sehr gelungen" kurz und treffend zusammenfasste.

 

Auf den äußerst anspruchsvollen Wertungsprüfungen (WP) quer durch die Moselweinberge, auf den brüchigen Betonpisten des Militärgeländes Baumholder und den schnellen Landstraßen im Saarland konnte der amtierende U28-Europameister seine ganze Klasse unter Beweis stellen und stürmte mit seinem Citroën DS3 WRC in Richtung Top-10.

 

„Unser Ziel für die ADAC Rallye Deutschland war klar: Wir wollten schneller als die R5-Werksfahrer sein und zur Stelle sein, wenn an der Spitze etwas passiert", erklärte Griebel, dessen Auto nicht der aktuellen und deutlich schnelleren Generation der World Rally Cars entsprach. Der 29-jährige teilte sich deshalb die ADAC Rallye Deutschland clever ein und blieb stets in Schlagdistanz zur Weltspitze. „Zusammen mit meinem Ingenieur konnte ich im Verlauf des Wochenendes meinen Fahrstil dem Auto weiter anpassen und kam damit noch besser zurecht", sagte Griebel.

Noch eine Sache verlief wunschgemäß: Je weiter sich Marijan Griebel nach vorne kämpfte, umso größer wurde auch die Aufmerksamkeit der internationalen Medien. Am Sonntagmorgen gelang ihm dann der Sprung auf den achten Platz, ein Ergebnis, das zuvor noch keinem deutschen Fahrer beim deutschen WM-Lauf gelungen war. Entsprechend groß war die Resonanz, als Marijan Griebel die letzte Prüfung, die weltweit live übertragenen ‚Power-Stage‘, in Angriff nahm.

 

„Mit so einem Traumergebnis konnte man im Vorfeld wirklich nicht rechnen. Ich bin überglücklich", jubelte Marijan Griebel. „Ein Riesendankeschön geht an meine Sponsoren, die mir diese grandiose Woche ermöglicht haben, an das ganze Team von PH-Sport, die mir ein tolles Auto zur Verfügung gestellt haben und natürlich an die vielen Fans, die vor Ort oder zu Hause mitgefiebert haben."

 

Den rundum positiven Eindruck will Marijan Griebel nutzen, um weitere Einsätze auf internationaler Bühne zu realisieren: „Ich konnte zeigen, was möglich ist. Jetzt werden wir noch intensiver daran arbeiten, neue Projekte zu verwirklichen."

 

20.08.2018 - Text: Marijan Griebel Motorsport Presse / Foto: Sascha Dörrenbächer

TEAM PEUGEOT ROMO: SIEG!

 

Großer Erfolg für das TEAM PEUGEOT ROMO bei der ADAC Rallye Wartburg: Marijan Griebel(29/Hahnweiler) und Beifahrer Alex Rath (33/Trier) feiern ihren ersten Gesamtsieg in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) und melden eindrucksvoll ihre Ansprüche auf den Titel an.

Marijan Griebel hatte es bereits im Vorfeld angekündigt: Die schnellen und anspruchsvollen Asphaltprüfungen der ADAC Rallye Wartburg seien ganz nach seinem Geschmack und würden perfekt zu seinem 280 PS starken Peugeot 208 T16 passen.

 

„Ich wusste, dass wir hier gewinnen können und habe vom ersten Meter voll angegriffen“, erklärte Deutschlands schnellster Polizeioberkommissar, der sich bereits auf der ersten Wertungsprüfung (WP) an die Spitze des Feldes setzte und diese Position nie wieder hergeben sollte.

 

Doch bis zum viel umjubelten Erfolg war es ein hartes Stück Arbeit. Nicht nur hochsommerliche Temperaturen sorgten für zusätzliche Anstrengungen im Cockpit, ein zwischenzeitliches Gewitter und damit völlig neue Bedingungen strapazierten die Nerven der Fahrer bis zum Äußeren.

 

„Wir mussten einen kühlen Kopf behalten und das im wörtlichen Sinn“, erklärte Griebel, der in Eisenach seinen ersten Sieg in der DRM feierte und damit in der Gesamtwertung einen deutlichen Sprung nach vorne machte. Nur noch sechs Zähler trennen ihn vom Führenden. Das Titelrennen wird extrem spannend.

„Letztlich war es eine fehlerfreie Vorstellung nah am Limit, was mich persönlich sehr glücklich macht. Noch mehr freut es mich aber für die Jungs von TEAM PEUEGOT ROMO und natürlich für Peugeot Deutschland, die jetzt wieder ein großes Erfolgserlebnis feiern können“, meinte Griebel.

 

Was für ein großartiger Auftritt! Herzlichen Glückwunsch“, jubelte auch Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland. „Marijan, Alex und das gesamte TEAM PEUGEOT ROMO haben eine extrem starke Leistung gezeigt und das bei einer der schwierigsten Rallye des Jahres. Jetzt freuen wir uns umso mehr auf ein spannendes Saisonfinale!“

 

Der Fernsehsender n-tv zeigt immer sonntags nach der Rallye das halbstündige Magazin „PS - Deutsche Rallye-Meisterschaft“. Die Berichterstattung über die ADAC Rallye Wartburg wird am Sonntag, 29. Juli, ab 7:30 Uhr ausgestrahlt und am 4. August 2018 um 9:30 Uhr wiederholt. In der n-tv Mediathek kann man das Magazin zu jederzeit anschauen.

 

01.08.2018 - Text und Foto: Peugeot Deutschland

Marijan Griebel: Mit einem World Rally Car zum WM-Heimspiel

 

Die Sensation ist perfekt: Marijan Griebel wird mit einem World Rally Car an der ADAC Rallye Deutschland teilnehmen. Für Deutschlands schnellsten Polizeioberkommissar geht damit ein Traum in Erfüllung. Die Erwartungen und Ziele sind hochgesteckt.

Marijan Griebel kann sein Glück selbst noch gar nicht fassen. Der 29-jährige wird an der ADAC Rallye Deutschland (17. bis 19. August) mit einem Citroën DS3 WRC teilnehmen. „Damit geht für mich ein langgehegter Traum in Erfüllung“, freut sich Marijan Griebel über seinen Auftritt im ehemaligen Weltmeisterauto von Sebastien Loeb. „Beim deutschen Weltmeisterschaftslauf, der direkt in meiner Heimat stattfindet, mit einem World Rally Car an den Start zu gehen ist eine grandiose Sache für mich.“

 

Vor einigen Tagen konnte Marijan Griebel erstmals Bekanntschaft mit dem französischen Allradboliden schließen und das überaus erfolgreich. Nach einer souveränen Vorstellung gewann er die Rallye Luxemburg und überzeugte

dabei seine Partner, sprichwörtlich in die Verlängerung zu gehen.

 

„Ich bin in Luxemburg super mit dem Citroën DS3 WRC zurechtgekommen und habe viel über das Fahrzeug gelernt. Dabei half es natürlich, dass die Chemie zwischen mir und dem Einsatzteam PH-Sport stimmte“, erklärte Marijan Griebel. „Bereits wenige Minuten nach der Zieldurchfahrt wurden erste Gespräche geführt, um einen weiteren Einsatz zu realisieren.“

Foto: Sascha Dörrenbächer
Foto: Sascha Dörrenbächer

Schnell reifte der Entschluss, die ADAC Rallye Deutschland in Angriff zu nehmen. Für den amtierenden U28-Europameister die ultimative Herausforderung und die Chance, auf der größten Bühne im Rallyesport Aufmerksamkeit zu erzeugen.

 

„Die Unterstützung und der Zuspruch meiner langjährigen Partner war in dieser Situation einfach überwältigend. Mit deren Hilfe ist es nun wirklich gelungen, mit dem Citroën DS3 WRC bei der ADAC Rallye Deutschland zu starten, ich bin noch immer sprachlos“, sagte Marijan Griebel, neben dem wie gewohnt Alex Rath (33, Trier) als Beifahrer Platz nimmt. „Mit ihm bin ich bereits 2011 meine allererste ADAC Rallye Deutschland bestritten und gemeinsam haben wir uns durch nahezu alle Fahrzeugklassen nach oben gearbeitet. Es ist toll, dass wir nun gemeinsam in der Topliga antreten können.“

 

Der Blick in die Historie seines Einsatzfahrzeugs zeigt, dass im Jahr 2016 Werksjunior Stephane Lefebvre mit dem Auto bei der ADAC Rallye Deutschland startete. „Die damalige Wertungsprüfung ‚Mittelmosel‘ wird in diesem Jahr wieder gefahren, sie bietet also eine gute Möglichkeit, um einen Vergleich zu ziehen“, analysiert Marijan Griebel.

 

Doch der Pfälzer will sich nicht nur auf eine einzige Wertungsprüfung konzentrieren, sondern setzt sich klare Ziele: „Ich möchte alle Werkspiloten in den R5-Autos schlagen und am Ende in die Top-10 zu fahren. Wenn es uns gelingt, einen oder zwei WM-Punkte zu ergattern, dann haben wir die Chance genutzt und ordentlich Eigenwerbung betrieben.“

 

24.07.2018 - Marijan Griebel Motorsport-Presse

Überragende Vorstellung von Marijan Griebel beim WRC-Debüt

Nach seinem ersten Gesamtsieg bei der Rallye Lëtzebuerg 2017 im Hyundai i20 R5 hatte sich der Pfälzer Marijan Griebel (29, Hahnweiler) zum Ziel gesetzt, die diesjährige Ausgabe der einzigen Rallye Luxemburgs in einem World Rally Car unter die Räder zu nehmen und das Ergebnis vom Vorjahr zu wiederholen. Die sehr anspruchsvollen Prüfungen im Norden Luxemburgs zogen erneut ein qualitativ hochwertiges Starterfeld an, mit insgesamt 5 WRC und 10 R5-Fahrzeugen. Mit ihrem Citroën DS3 WRC des französischen Teams PH Sport kamen Marijan Griebel und Co Johny Blom von Anfang an bestens zurecht und konnten gleich in der ersten Prüfung eine deutliche Bestzeit setzen, mit fast 19 Sekunden Vorsprung auf die Verfolger. Mit Ausnahme eines Drehers in der zweiten Prüfung lief anschließend alles glatt, sodass 5 weitere WP-Bestzeiten folgten.

Mit über einer Minute Vorsprung ging es zur letzten Prüfung, den 25km langen Rundkurs in Rodershausen, traditionell von vielen Zuschauern

 

gesäumt. 300 Meter nach dem Start fing es an zu tropfen, was sich auf den folgenden Kilometern zu einem lokalen Platzregen entwickelte. In einer Anbremszone blockierten die harten Trockenreifen im stehenden Wasser, sodass der DS3 sich drehte und in einen Graben rutschte. Durch die Hilfe der Zuschauer konnte das Fahrzeug wieder auf die Strecke geschoben werden und das deutsch-luxemburgische Duo ihre Fahrt somit fortsetzen. Im Ziel der Rallye reichte ein knapper Vorsprung von 11,5 Sekunden zum zweiten Gesamtsieg in Folge.

 

„Ohne Vorwarnung ging der Motor beim Bremsen gleich aus und wir drehten uns wie auf Glatteis. Vielen Dank an die Zuschauer, die uns aus unserer misslichen Lage befreit haben. Das war Rallyesport zum Anfassen. Abgesehen von der Rutschpartie auf der letzten Prüfung war die Rallye Luxemburg auch dieses Jahr wieder ein Erlebnis für mich : eines der besten Rallye-Autos aller Zeiten pilotieren zu dürfen, vorbereitet und eingesetzt vom Semi-Werksteam PH Sport und das auch noch auf den anspruchsvollen Prüfungen Luxemburgs werde ich sicher so schnell nicht vergessen. Danke an die Ecurie Roude Léiw für die perfekt organisierte Rallye und an all unsere Partner, die uns diesen Einsatz ermöglicht haben.“ so Griebel gleich nach der Zielankunft in Hosingen.

„Nach meiner ersten Erfahrung in einem World Rally Car vor nunmehr 13 Jahren kann ich bestätigen, dass dieser DS3 WRC in einer ganz anderen Liga fährt. Das brachiale Drehmoment, die Robustheit, gekoppelt mit der einfachen Bedienbarkeit und den vielen Details eines Werksautos machen dieses Auto unglaublich effizient. Vom Shakedown bis zum Schluss habe ich die entspannte Fahrt neben Marijan genossen, denn er konnte auch in diesem ultimativen Rallyefahrzeug sein außergewöhnliches Talent unter Beweis stellen. Der Dreher zum Schluss hat nochmal für etwas Aufregung gesorgt, doch zum Glück hatten wir über den Tag genug Vorsprung herausgefahren. Mein Dank gilt ebenfalls den Zuschauern die uns geholfen haben sowie unseren Partnern.“ so Johny Blom abschließend.

 

17.07.2018 - Text/Foto: Johny Blom

Marijan Griebel erfüllt sich WRC-Traum

Weihnachten und Ostern zusammen an einem Tag im Sommer: Für Marijan Griebel erfüllt sich ein Kindheitstraum, denn er wird mit einem World Rally Car an der Rallye Luxemburg teilnehmen.

 

Marijan Griebel kann sein Glück kaum fassen. Zusammen mit Beifahrer Johny Blom startet er bei der Rallye Luxemburg (13. bis 14. Juli) in einem Citroën DS3 WRC. Der über 300 PS starke Allradbolide wird vom französischen Semi-Werksteam PH Sport vorbereitet und eingesetzt.

 

„Die Vorfreude auf dieses für mich sicher unvergessliche Wochenende ist riesengroß“, sagte Marijan Griebel, der sein Einsatzfahrzeug bereits kennenlernen durfte. „Ich war vor einigen Tagen bereits in Frankreich und habe mir den DS3 WRC erklären lassen sowie erste Einstellungen vorgenommen. Dabei war ich beeindruckt von der Größe der Firma und der Professionalität, mit der bei PH-Sport gearbeitet wird.“

 

Am kommenden Donnerstag wird Marijan Griebel noch einen kleinen Test in der Nähe seiner Heimat bestreiten, um die Einstellungen des Citroën DS3 WRC an seinen Fahrstil anzupassen. Die Proberunden sind auch eine gute Gelegenheit, das Zusammenspiel mit Beifahrer Johny Blom zu optimieren. „Johny ist ein erfahrener Copilot, der bereits mit Kris Meeke und Thierry Neuville gefahren ist und mit seinem Unternehmen Raceshop.lu einen Teil des Budgets mitfinanziert“, so Marijan Griebel.

 

Die Rallye Luxemburg führt über acht Wertungsprüfungen (WP) mit insgesamt 124 Kilometern rund um Hosingen. Marijan Griebel, üblicherweise etwas zurückhaltend mit seinen Zielen vor einer Rallye, startet mit einem klaren Anspruch. „Nachdem ich im Vorjahr meinem ersten Gesamtsieg überhaupt in Luxemburg feiern durfte, soll nun der zweite her“, erklärte er und fiebert dem Auftritt von Tag zu Tag immer mehr entgegen. „Die Möglichkeit, einmal im Wettbewerb ein World Rally Car zu pilotieren hatten nicht allzu viele deutsche Fahrer. Ich habe hart dafür gearbeitet und möchte bei dieser Gelegenheit aber auch ganz ausdrücklich all meinen Sponsoren bedanken, die mich auf dem Weg bis hierhin begleitet haben.“

 

04.07.2018 - Text/Foto: Johny Blom

Starke Konkurrenz in Sachsen

Nach der ersten Podiumsplatzierung der Saison bei der Rallye in Sulingen reist das Peugeot-Duo Marijan Griebel (28/Hahnweiler) und Beifahrer Alex Rath (33/Trier) zusätzlich motiviert zur AvD Sachsen-Rallye (25. bis 26. Mai). Rund um Zwickau muss sich das PEUGEOT ROMO TEAM gegen besonders starke Konkurrenz behaupten.

 

Die AvD Sachsen Rallye zählt ohne Zweifel zu den Höhepunkten in der Saison der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM). Das liegt zum einen an den anspruchsvollen Asphaltprüfungen und an den begeisterten Fans, die zu Tausenden die Strecken säumen, aber auch am Servicepark, der sich mitten in der Innenstadt von Zwickau befindet.

 

In diesem Jahr glänzt die Rallye zudem mit einem besonders hochkarätigen Starterfeld. Neben der DRM-Spitze haben sich starke Gaststarter aus dem In- und Ausland angemeldet, die sich eine Chance auf eine Podiumsplatzierung ausrechnen. „Die Konkurrenz ist sehr stark“, bewertet Marijan Griebel die Ausgangslage. „Aber es ist immer eine zusätzliche Motivation, mich in so einem Feld zu beweisen.“

 

Zwölf schnelle Prüfungen mit einer Gesamtlänge von 127,58 Kilometern stehen auf dem Programm der AvD Sachsen-Rallye, mit einer völlig anderen Charakteristik als beim vergangenen Lauf. Der rund 280 PS starke Peugeot 208 T16 wurde vom Einsatzteam ROMO auf die Gegebenheiten optimal vorbereitet und ein zusätzlicher Test gab Marijan Griebel im Vorfeld Gelegenheit, sich auf die bevorstehende Aufgabe einzustimmen.

 

„Beim letzten DRM-Lauf konnten wir mit der Podiumsplatzierung einen ersten Erfolg verbuchen. Trotz der noch stärkeren Konkurrenz wollen wir darauf aufbauen und auf den schnellen sächsischen Landstraßen ebenfalls ums Podium kämpfen“, sagte Griebel. „Ich freue mich sehr auf den Start, denn die vielen Fans sind extrem rallyebegeistert und das spürt man als Fahrer auch im Auto.“

 

Auch Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland, ist überzeugt, dass die AvD Sachsen-Rallye ein weiteres erfolgreiches Kapitel in der diesjährigen Saison wird: „Unser Team wird an den erfolgreichen Auftritt in Sulingen anknüpfen. Die großartige Stimmung in Zwickau ist die perfekte Kulisse

dafür.

 

22.05.2018 - Text und Fotos: Peugeot Deutschland

Rallye Sulingen: Starke Leistung vom TEAM PEUGEOT ROMO wird belohnt

Spannung pur herrschte bei der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“, dem zweiten Lauf der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) 2018. Das Peugeot-Duo Marijan Griebel (28/Hahnweiler) und Beifahrer Alex Rath (33/Trier) lieferte eine löwenstarke Leistung ab und feierte den ersten Podiumserfolg in dieser Saison.

 

Es war der berühmte Ritt auf der Rasierklinge. Im Finale der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ nutzte Marijan Griebel sein Talent und das Potenzial seines 280 PS starken Peugeot 208 T16 voll aus und eroberte auf den letzten Metern den dritten Platz in der Gesamtwertung. Mit nur einer Zehntel Vorsprung verwies er seinen Konkurrenten Hermen Kobus (Škoda) auf den vierten Rang. „Besser hätte ich diese Prüfung nicht fahren können“, atmete der 28-Jährige im Ziel tief durch.

 

Zum ersten Mal in diesem Jahr stehen Griebel, Beifahrer Alex Rath und das TEAM PEUGEOT ROMO auf dem Podium. „Das freut mich vor allem für unsere tolle Mannschaft, die keinen leichten Saisonstart erlebte, aber nie aufgeben hat“, sagte Griebel.

Auch Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland, war mit dem beeindruckenden Schlussspurt und dem Ergebnis mehr als zufrieden. „Es ist erst dann fertig, wenn es fertig ist. Das haben Marijan und Alex heute in Perfektion bewiesen“, so Raschig.

 

Die ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ wurde auch in diesem Jahr ihrem Ruf als einem der anspruchsvollsten DRM-Läufe gerecht. Vor allem die engen und verwinkelten Strecken durch ein ehemaliges Munitionsdepot stellten die Fahrer vor eine enorme Herausforderung. Obwohl Marijan Griebel im Vergleich zur Konkurrenz deutlich weniger Erfahrungen auf diesen Strecken hatte, konnte er sich stets in der Spitzengruppe behaupten. „Auf dieser Leistung und diesem Ergebnis lässt sich aufbauen. Wir wissen, wo wir uns noch steigern können, und deshalb freue ich mich auf die nächsten Einsätze“, meinte Griebel.

 

Der nächste Einsatz für das TEAM PEUGEOT ROMO und den Peugeot 208 T16 findet vom 25. bis 26. Mai im Rahmen der AvD Sachsen Rallye rund um Zwickau statt.

 

05.05.2018 - Text und Fotos: Peugeot Deutschland

TEAM PEUGEOT ROMO ist bereit für Sulingen

Mit einem löwenstarken Auftritt beim zweiten Lauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) wollen Marijan Griebel (28/Hahnweiler) und Beifahrer Alex Rath (33/Trier) wieder angreifen und sich einen Platz an der Tabellenspitze erobern. Allerdings erwarten die Teams bei der ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ mehrere besondere Herausforderungen.

 

Die lange Pause in der Deutschen Rallye-Meisterschaft ist endlich vorbei, am ersten Maiwochenende wird rund um Sulingen wieder um Bestzeiten gekämpft. Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt ist das TEAM PEUGEOT ROMO bereit, die ersten Erfolge zu feiern.

 

„Die erste Rallye ist leider nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten“, erklärte Marijan Griebel. Gemeinsam mit seinem Beifahrer Alex Rath und seinem erfahrenen Teamchef Ronald Leschhorn analysierte Griebel den schwierigen Saisonstart. „Es ist gut, in so einer Situation erfahrene Leute um mich zu haben. Ronald Leschhorn konnte sehr schnell die Ursache finden und jetzt sind wir wieder startklar“, meinte der Pfälzer.

 

Die ROMO-Techniker nutzten die Rennpause, um den rund 280 PS starken Peugeot 208 T16 R5 gründlich zu überprüfen und zu testen. Jetzt hat sich das Fahrerteam direkt vor Ort ein Bild von dem Fortschritt der Arbeiten gemacht. „Alle an diesem Projekt beteiligten Personen haben wieder viel Energie investiert. Ich bin überzeugt, dass wir für Sulingen gute Voraussetzungen haben, um einen Podiumsplatz zu erkämpfen“, so Griebel.

Einfach wird die Aufgabe für den amtierenden U28-Europameister auf keinen Fall. Die Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ glänzt auch in diesem Jahr mit einem international besetzten Starterfeld, in dem sich etliche R5-Mitbewerber tummeln. Insgesamt 13 Wertungsprüfungen (WP) über eine Gesamtlänge von 149 Kilometern stehen auf dem Programm und eine davon hat es besonders in sich. Die mit 23,20 Kilometern längste Wertungsprüfung ,IVG Steyerberg‘ auf dem Gelände eines ehemaligen Munitionsdepots wird nicht umsonst ‚Rallye-Irrgarten‘ genannt. Auf den engen und verwinkelten Betonsträßchen sind enorme Präzision und ein perfektes Zusammenspiel zwischen Fahrer und Beifahrer gefordert. Oft genug fiel hier die Entscheidung über Sieg und Niederlage.

 

„Das IVG-Gelände ist eine der längsten und sicherlich auch anspruchsvollsten Wertungsprüfungen im gesamten DRM-Kalender“, erklärt Marijan Griebel. „Der Belag ist oftmals auch bei trockenem Wetter sehr glatt, da viele Passagen nur einmal im Jahr befahren werden und deshalb viel Laub oder Moos auf der Strecke liegt. Bei meinem ersten Start in Sulingen 2013 hat mir diese Wertungsprüfung sehr gut gefallen und ich freue mich auf diese besondere Herausforderung.“

 

„Wir freuen uns auf eine hoffentlich erfolgreiche Rallye für unser Team“, fiebert auch Steffen Raschig, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland, dem Start entgegen. „Ich bin sicher, dass Marijan und Alex in Sulingen richtig Gas geben und ihr Potenzial und Talent auf die Strecke bringen werden. Beide Daumen sind fest gedrückt!“

 

Der Fernsehsender n-tv zeigt immer am Sonntag nach der Rallye das halbstündige Magazin „PS - Deutsche Rallye-Meisterschaft“. Die Berichterstattung über die ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ wird am Sonntag, 6. Mai 2018, ab 7:30 Uhr ausgestrahlt.

 

30.04.2018 - Text und Fotos: Peugeot Deutschland

Enttäuschender ERC-Saisonauftakt

Mit der atemberaubenden Azoren-Rallye begann am Wochenende die neue Saison der FIA-Rallye-Europameisterschaft (ERC). Für Marijan Griebel gab es jedoch wenig Grund zur Freude. Der amtierende U28-Europameister konnte sein Potenzial nicht unter Beweis stellen und zog sich vorzeitig aus dem Wettbewerb zurück.

 

Für viele Fahrer gehört die Azoren-Rallye zu den schönsten Läufen im Kalender der FIA-Rallye-Europameisterschaft. Beim sprichwörtlichen Tanz auf dem Vulkan sind Talent und ein großes Herz gefragt, um auf den schmalen Schotterpisten ganz nach vorne zu fahren. Marijan Griebel konnte hier sein Können bereits mehrfach unter Beweis stellen und erreichte im Vorjahr den beeindruckenden zweiten Platz.

 

Beste Voraussetzungen für einen gelungenen Start in die diesjährige Saison, auch wenn sich Griebel und Beifahrer Stefan Kopczyk zunächst an ein neues Team und ein neues Fahrzeug gewöhnen müssen. Den Peugeot 208 T16 von ROMO Motorsporttechnik kennt Griebel zwar von einem Einsatz in der Deutschen Rallye-Meisterschaft, „aber auf Schotter bin ich mit dem Auto noch nie gefahren.“

Ein kurzer Test im Vorfeld der Rallye musste genügen, um sich unter diesen anspruchsvollen Bedingungen an das Auto zu gewöhnen – und der Auftakt der Rallye begann verheißungsvoll. Als bester Deutscher platzierte sich Griebel nach dem ersten Tag auf dem achten Gesamtrang, doch zufrieden war er nicht: „Wir müssen am Setup arbeiten. Ich fühle mich im Auto noch nicht wohl.“

 

Am Freitag setzten sich die Abstimmungsschwierigkeiten fort und Griebel verlor immer mehr das Vertrauen in sein Fahrzeug. Der Pfälzer fiel weit hinter die angepeilten Punkteränge zurück. Die Konsequenz: Vor dem Start der letzten Etappe zog sich das Team aus dem Wettbewerb zurück. „Es hätte keinen Sinn gemacht, unter diesen Umständen weiterzufahren. Wir lagen deutlich hinter unseren Erwartungen zurück und hatten keine Chance mehr, Punkte zu holen. Durch den Verzicht auf die letzte Etappe konnte ich Budget sparen“, erklärte der 29-Jährige. „Wir werden uns jetzt zusammensetzen und genau analysieren, wo die Probleme liegen und wie diese gelöst werden können.“

 

Trotz des schlechten Starts in die neue Saison hat Griebel nichts von seiner Motivation verloren. Ganz im Gegenteil. „Natürlich ist das nicht der Auftakt gewesen, den ich mir vorgestellt habe. Aber umso intensiver werden wir jetzt die kommenden Einsätze vorbereiten, um sehr schnell auf die gewohnte Erfolgsspur zurückzukommen“, meinte Griebel.

 

25.03.2018 - Text und Fotos: Peugeot Deutschland

Schwieriger Saisonstart für TEAM PEUGEOT ROMO

Plötzlich einsetzender Schneefall, tückische Eisglätte und höchst anspruchsvolle Strecken. Perfekte Zutaten für einen spannungsgeladenen Start in die Mission „Titelgewinn“. Allerdings konnten Marijan Griebel (28/Hahnweiler) und Beifahrer Alex Rath (33/Trier) nicht in das Geschehen der ADAC Saarland-Pfalz Rallye eingreifen.

 

Die Enttäuschung war ihm deutlich anzusehen. Marijan Griebel konnte bei seinem Heimspiel in der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) nicht zeigen, was in ihm und seinem Peugeot 208 T16 steckt. Ein während des Shakedowns plötzlich aufgetretenes technisches Problem verhinderte den pünktlichen Start bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye. Weil man laut Reglement für jede nicht gefahrene Prüfung eine empfindliche Zeitstrafe kassiert, verzichtete das Team nach dem Rückschlag am Freitag auf einen Neustart am Samstag.

 

„Natürlich bin ich riesig enttäuscht“, sagte der amtierende U28-Europameister. „Aber ich möchte trotzdem dem Team danken, die in den letzten Tagen kaum geschlafen haben und pausenlos am Auto arbeiteten, um den Fehler zu beheben.“

 

Null Punkte beim Saisonstart sind ein Dämpfer für das ambitionierte Ziel, in diesem Jahr den Titel in der DRM einzufahren, doch Griebel zeigt sich kämpferisch: „Solche Dinge gehören auch zum Rallyesport dazu. Wir werden die Zeit bis zum nächsten Lauf nutzen, um unser Auto perfekt vorzubereiten. Ab jetzt heißt es für uns: Voller Angriff und den Rückstand schnellstmöglich wieder aufholen!“

 

Auch Oliver Bohr, Event- & Motorsport bei Peugeot Deutschland, ist überzeugt, dass das Einsatzteam von ROMO Motorsport alles daransetzen wird, bei der Anfang Mai stattfindenden ADAC Rallye „Rund um die Sulinger Bärenklaue“ optimale Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einsatz zu schaffen. „Wir haben volles Vertrauen in das Können von Teamchef Ronald Leschhorn und seiner erfahrenen Mannschaft. Wir blicken voller Zuversicht auf die nächste Rallye“, sagte Bohr.

 

Während Griebel an diesem Wochenende nur Zuschauer sein konnte, lieferte das saarländische Nachwuchstalent Roman Schwedt im Schwesterauto vor seinem Heimatpublikum eine bemerkenswerte Leistung ab. Im Peugeot 207 S2000 begeisterte der 19-jährige die vielen tausend Fans und konnte bei schwierigen Bedingungen mehrfach Top- 3-Zeiten erzielen.

 

03.03.2018 - Text und Foto: Peugeot Deutschland

PEUGEOT TEAM ROMO startet mit Marijan Griebel/Alex Rath in Deutscher Rallye-Meisterschaft 2018

Mit einem neuen Fahrerteam tritt das PEUGEOT TEAM ROMO in diesem Jahr in der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) an. U28-Rallye-Europameister Marijan Griebel (28/Hahnweiler) und Co-Pilot Alex Rath (33/Trier) sollen mit dem Peugeot 208 T16 um den Titel kämpfen.

 

„Die Deutsche Rallye-Meisterschaft ist eine ideale Bühne für uns“, so Steffen Raschig, Geschäftsführer der Peugeot Deutschland GmbH. „Daher freuen wir uns, erneut mit dem Peugeot 208 T16 in Deutschlands höchster Rallye-Liga anzutreten. Mit Marijan Griebel, der als eines der größten deutschen Talente gilt, und dem erfahrenen Alex Rath haben wir eine wirklich schlagkräftige Fahrercrew gewinnen können. Nach dem Vizetitel 2016 und der schwierigen Saison 2017 wollen wir in diesem Jahr erneut angreifen und im Kampf um Siege und den Titel wieder ein Wörtchen mitreden.“

 

Marijan Griebel hat in den vergangenen Jahren immer wieder mit starken Leistungen im Inund Ausland auf sich aufmerksam gemacht. 2016 gewann er im Opel Adam R2 die Junioren- Europameisterschaft, 2017 bestritt er seine erste Saison in einem R5-Rallye-Fahrzeug und sicherte sich auf Anhieb den Junioren-Europameistertitel in der U28-Wertung. Beim letztjährigen DRM-Saisonfinale, der ADAC 3-Städte-Rallye, startete Griebel erstmals im rund 280 PS starken Peugeot 208 T16. Zusammen mit Co-Pilot Alex Rath, mit dem er bereits von 2010 bis 2014 zusammenarbeitete, verpasste er als Vierter nur um 1,8 Sekunden einen Podestplatz. Nun bestreiten Griebel und Rath erstmals die komplette DRM-Saison im Rallye-Löwen. Eingesetzt wird das Fahrzeug erneut von ROMO Motorsporttechnik um Ronald Leschhorn.

 

„Ich freue mich sehr, 2018 für Peugeot Deutschland in der DRM zu starten“, so Marijan Griebel. „Das Ziel ist es, um Siege und Podestplätze zu kämpfen. Dann sollten wir auch im Titelkampf eine wichtige Rolle spielen. Wir sind bereits im vergangenen Jahr eine Rallye mit dem Peugeot 208 T16 gestartet. Das ist auf jeden Fall ein Vorteil. Ich kenne das Auto, aber auch das Team bereits. Ich habe mich auf Anhieb wohlgefühlt. Es ist toll, wie viel Herzblut die ganze Mannschaft um Ronald Leschhorn in das Projekt steckt.“

 

Den Saisonauftakt vom 2. bis 3. März, die ADAC Saarland-Pfalz Rallye, kann Griebel kaum erwarten: „Es wird Zeit, dass es losgeht. Wir werden vorher noch testen und dort gut vorbereitet antreten. Die ‚Saarland‘ ist für mich zudem ein absolutes Highlight, da sie mein Heimspiel ist und praktisch direkt vor meiner Haustür stattfindet.“

 

Peugeot Deutschland wird auch im dritten Jahr des DRM-Engagements von starken Partnern unterstützt. Zu diesen zählen neben den Medienpartnern Playboy und AUTO BILD MOTORSPORT auch Peugeot Sport, Total, bott und Euro Repar Car Service. Als neuer Partner stößt in diesem Jahr das Familienunternehmen Mecklenburger Landpute, langjähriger Förderer von Marijan Griebel, dazu.

 

02.02.2018 - Text und Foto: Peugeot Deutschland