Marijan Griebel - Berichte 2019

Anspruchsvoller Saisonauftakt in der Europameisterschaft

  • Premiere im Volkswagen Polo GTI R5
  • Heftige Sturmböen verschärfen die Bedingungen
  • Fazit mit gemischten Gefühlen

 

Auf den höchstanspruchsvollen Schotterprüfungen der Azoren-Rallye erkämpften sich Marijan Griebel und Beifahrer Stefan Kopczyk die ersten Punkte in der diesjährigen Rallye-Europameisterschaft (ERC). Die Premiere im neuen Volkswagen Polo GTI R5 verlief jedoch nicht immer wunschgemäß. „Insgesamt war es für uns eine schwierige und durchwachsene Azoren Rallye“, fasste Marijan Griebel die letztenTage zusammen.

 

Bereits am Montag kämpfte Marijan Griebel während der offiziellen Testfahrtenmit einem Lenkungsschaden und das erste Kennenlernen mit dem Polo GTI R5 fiel entsprechend kurz aus. „Leider konnten wir nur 15 Kilometer fahren. Das ist natürlich nicht viel, um sich an ein neues Auto zu gewöhnen.“ Der 29-jährige Pfälzer zeigte jedoch Biss und Klasse und konnte nach dem Start trotzdem das Tempo der Spitze mitgehen.

Höhepunkt des Azoren-Abenteuers war ohne Zweifel die legendäre Wertungsprüfung „Sete Cidades“, die direkt an einem Vulkansee entlang führt und von EM-Ausrichter Eurosport weltweit live übertragen wurde. Marijan Griebel und Co Stefan Kopczyk fuhren auf den spektakulären 24 Wertungskilometern die zweitbeste Zeit und setzten sich vor einem Millionenpublikum entsprechend stark in Szene. Allerdings spiegelte sich der beherzte Auftritt nicht in den Ergebnissen wieder. „Zwei Reifenschäden und diverse technische Probleme haben uns einen möglichen Podestplatz gekostet“, ärgerte sich Marijan Griebel, der als Sechster die Zielrampe im malerischen Ponta Delgada überquerte. Dabei zeigte die Azoren-Rallye am letzten Tag Zähne, als heftige Sturmböen über die Insel fegten und starke Niederschläge das Fahren auf Schotter zu einer rutschigen Angelegenheit machte.

 

„Die Bedingungen waren extrem schwierig. Da musste man vor allem Nerven bewahren und keinen Fehler riskieren“, schilderte Marijan Griebel, der auch diese Aufgabe mit Bravour meisterte und die ersten Meisterschaftspunkte erkämpfen konnte. „In Anbetracht der ganzen Umstände müssen wir damit zufrieden sein. Aber natürlich hatten wir uns mehr erhofft. Hoffentlich haben wir das nächste Mal das nötige Quäntchen Glück.“Der nächste Lauf der Rallye-Europameisterschaft findet vom 2. bis 4. Mai auf Gran Canaria statt.

 

25.03.2019 - Text und Foto: Marijan Griebel Motorsport Presse

Gelungener Saisonstart unter schwierigsten Verhältnissen

  • Heimspiel als Rutschpartie
  • Marijan Griebel: „Ich bin sehr zufrieden“
  • Nächster Einsatz auf den Azoren

 

Marijan Griebel und Beifahrer Stefan Kopczyk nutzten die ADAC Saarland Pfalz Rallye um sich nach einer langen Winterpause auf die bevorstehenden Aufgaben in der Europameisterschaft vorzubereiten. Bei höchst anspruchsvollen Wetterbedingungen fuhren sie auf den zweiten Gesamtrang.

 

Dieser Saisonstart macht Lust auf mehr. Marijan Griebel nutzte die ADAC Saarland Pfalz Rallye, deren Prüfungen zum Teil direkt vor seiner Haustür verlaufen, um sich für die bevorstehende Rückkehr in die Europameisterschaft aufzuwärmen. Die Trainingseinheit hätte nicht anspruchsvoller sein können. Starke Regenfälle sorgten vor allem am Samstag für besonders schwierige Streckenverhältnisse. Die Asphaltstrecken verwandelten sich in schmierige Pisten, die alle Fahrer vor besondere Herausforderungen stellten und von ihnen besonders viel Finger- und Fußspitzengefühl verlangte.

Gleichzeitig musste sich Marijan Griebel bei der ADAC Saarland Pfalz Rallye an zwei Dinge gewöhnen: Zum einen nahm Stefan Kopczyk wieder als Beifahrer auf dem heißen Sitz Platz, zum anderen startete der Pfälzer erstmals mit dem Skoda Fabia R5 des Stuttgarter race:pro-Teams. Auch diese Aufgabe meisterte der amtierende Deutsche Rallye Meisterschaft mit Bravour. Während des verregneten Samstags bot er ŠKODA AUTO Deutschland-Pilot Fabian Kreim Paroli und erzielte genauso viele Bestzeiten wie der spätere Sieger.

 

„Die Umstellung vom Peugeot 208 T16, mit dem wir im Vorjahr die Deutsche Rallye Meisterschaft gewinnen konnten, auf den Skoda Fabia R5 hat generell gut funktioniert“, sagte Marijan Griebel. „Speziell am Samstagmorgen, als der starke Niederschlag die Bedingungen noch einmal verschärfte, konnten wir mit Fabian Kreim mithalten.“

 

Kaum im Ziel angekommen, geht der Blick bereits weit raus auf den Atlantik. In knapp zwei Wochen findet auf den Azoren der Auftakt der Rallye-Europameisterschaft (ERC) statt, an der Marijan Griebel mit dem einem Volkswagen Polo GTI R5 teilnehmen wird. „Ich freue mich schon riesig auf diesen Start und der Einsatz bei der ADAC Saarland Pfalz Rallye mit ihren schwierigen Streckenverhältnissen war eine gute Vorbereitung auf die bevorstehenden Aufgaben. Ich bin bereit!“

 

11.03.2019 - Text und Foto: Marijan Griebel Motorsport Presse

Marijan Griebel greift wieder in der Europameisterschaft an

 

  • Rückkehr in die Europameisterschaft
  • Bewährtes BRR-Einsatzteam rund um Raimund Baumschlager
  • Volkswagen Polo GTI R5 als neuer Dienstwagen

 

Marijan Griebel kehrt auf die internationale Rallyebühne zurück. Nach dem Gewinn der Deutschen Rallye Meisterschaft startet der Pfälzer erneut in der Europameisterschaft. Dort konnte er bereits zwei Titel einfahren und diese Serie will er nun mit einem bewährten Team fortsetzen. Das Einsatzauto: Der brandneue Volkswagen Polo GTI R5.

 

Die Vorfreude ist ihm deutlich anzumerken. Marijan Griebel wird in diesem Jahr erneut in der Rallye-Europameisterschaft (ERC) antreten. Nach dem Gewinn der Junior-Wertung und des viel umjubelten U28-Europameistertitels greift Deutschlands schnellster Polizist nun nach der großen Krone. „Nach einem sehr erfolgreichen Jahr in Deutschland freue ich mich darauf, wieder auf die internationale Bühne zurückkehren zu können“, sagte Marijan Griebel, der 2018 zusammen mit Peugeot Deutschland die Deutsche Rallye Meisterschaft (DRM) gewinnen konnte.

 

Bei seiner Rückkehr in die Europameisterschaft kann der 29-jährige Pfälzer auf eine bewährte Mannschaft zurückgreifen. Schon im Erfolgsjahr 2017 arbeitete er mit dem BRR-Team rund um Österreichs Rekord-Meister Raimund Baumschlager zusammen und Beifahrer Stefan Kopczyk wies den Weg auf den Wertungsprüfungen. Eine Kombination, die auch in dieser Saison zum Erfolg führen soll. Nur eine Sache hat sich geändert: Marijan Griebel und Stefan Kopczyk nehmen im brandneuen Volkswagen Polo GTI R5 Platz, dem modernsten Auto dieser Fahrzeuggattung. „Gemeinsam mit unseren Partnern ist es uns gelungen, ein erstklassiges Paket zu schnüren. Darauf bin ich sehr stolz“, freut sich Marijan Griebel über sein diesjähriges Programm.

 

Insgesamt acht Veranstaltungen umfasst die Rallye-Europameisterschaft. Los geht es mit der Azoren-Rallye (21. bis 23. März), dem spektakulären Schotterauftakt auf der gleichnamigen und zu Portugal gehörenden Inselgruppe im Atlantik. „Die Rallye-Europameisterschaft ist eine tolle Serie mit anspruchsvollen Veranstaltungen und starker Konkurrenz“, fiebert Marijan Griebel dem Saisonstart entgegen und setzt sich ein klares Ziel. „Vor zwei Jahren konnte ich U28-Europameister werden und natürlich will ich jetzt um den großen Titel in der Europameisterschaft kämpfen. Ich weiß, das wird nicht einfach, aber wir haben optimale Voraussetzungen und diese gilt es zu nutzen.“

 

Über Marijan Griebel (29)

geboren am 18.05.1989, Wohnort: Hahnweiler/D

Beruf: Polizeikommissar, Hobbys: Tennis, Fußball, Trial

 

2009: erste Rallye

2010: Saar-Pfalz Rallye-Meister

2011: Sieger Division 5, Deutsche Rallye Meisterschaft (DRM)

2012: Gesamtsieger HJS Diesel Rallye Masters, 2. Platz ADAC Junior Cup

2103: Gesamtsieger ADAC Opel Junior Cup, 2. Platz ADAC Opel Cup

2014: Klassensiege Deutsche Rallye Meisterschaft (DRM), Opel Werksfahrer

2015: 3. Platz Rallye-Junior-Europameisterschaft, Opel Werksfahrer

2016: Rallye-Junior-Europameister, Opel Werksfahrer

2017: U28-Europameister (Skoda)

2018: Deutscher Rallye Meister (Peugeot)