Marijan Griebel - Berichte 2019

Temporausch in Polen

- Highspeed-Prüfungen und weite Sprünge

- Erneut starke Konkurrenz für Marijan Griebel

- Beifahrer Pirmin Winklhofer kehrt zurück

 

Am kommenden Wochenende steht mit der Rallye Polen eine der schnellsten Veranstal-tungen der gesamten Rallye-Europameisterschaft (ERC) auf dem Programm. Auf den Schotterpisten rund um Mikołajki erzielen die Lenkradartisten Durchschnittsgeschwindigkeiten von über 120 km/h. Damit steht fest: Wer ganz vorne mitfahren möchte, braucht Erfahrung und einen ganz schweren Gasfuß. Für Marijan Griebel eine Herausforderung im doppelten Sinne.

Ein Klassiker lässt bitten: Die Rallye Polen, vierter Lauf der diesjährigen Europameister-schaft, ist gleich nach der weltberühmten „Monte“ die zweitälteste Rallye der Welt und wurde 1921 erstmals ausgetragen. Heute gehört sie zu den schnellsten Veranstaltungen überhaupt und die Schotter-Prüfungen vor der malerischen Kulisse der Masurischen Seenplatte begeistern Fahrer und Fans gleichermaßen.

 

Marijan Griebel lernte die Rallye Polen im Jahr 2016 kennen, damals sammelte er zusammen mit Beifahrerin Ella Kremer im kleinen Opel Adam R2 erste Kilometer. „Wir werden sehen, ob mir die damals gemachten Erfahrungen jetzt helfen werden“, meinte der Pfälzer mit Blick auf die extrem schnellen Pisten, die mit feinen Sandbelag bedeckt sind und auf denen viele Sprungkuppen lauern, über die man oft nahezu quer zur Fahrtrichtung durch die Luft segelt.

Viele Faktoren auf die sich Marijan Griebel und Beifahrer Pirmin Winklhofer - der nach einem längeren Studienaufenthalt im Ausland planmäßig ins Auto zurückkehrt - wie immer akribisch vorbereiten. „Auf schnellen Schotterstrecken fehlt uns im R5-Fahrzeug noch die Erfahrung. Aber wir haben beim letzten Einsatz in Lettland viel gelernt und ich gehe davon aus, dass sich die Charakteristik der Wertungsprüfungen ähneln.“ Unterstützung bekommen sie wie gewohnt vom mehrfachen österreichischen Staatsmeister Raimund Baumschlager, dessen BRR-Team für den Einsatz des Skoda Fabia R5 verantwortlich ist.

 

An Konkurrenz wird es in Polen erneut nicht mangeln. Neben den bekannt starken EM-Konkurrenten rund um Titelverteidiger Alexey Lukyanuk hat sich auch Hyundai-Werksjunior Jari Huttunen angemeldet. „Schon das Qualifying am Donnerstag ist die wichtigste Prüfung der ganzen Rallye. Wenn man dort nicht

schnell genug ist, verliert man bereits die Chancen auf eine gute Platzierung. Für uns kann das nur heißen: Vollgas vom ersten Meter an“, so Marijan Griebel abschließend.

 

Kurzinfo Rallye

Polen: Vierter von acht EM-Läufen (Untergrund Schotter). 871,83 Gesamtkilometer mit 15 Wertungsprüfungen über insgesamt 201,42 WP-Kilometer. Anzahl der Teilnehmer: 77. Nach einem Gastspiel in der Weltmeisterschaft findet die Rallye Polen seit 2018 wieder als EM-Lauf statt. Erste WP: Freitag (28. Juni) um 18:00 Uhr. Start letzte WP: Sonntag (30. Juni) um 13:50 Uhr.

 

25.06.2019 - Text: sideways media / Fotos: Josef Petru

Premiere für Marijan Griebel

 

- Rallye Liepāja als besondere Herausforderung

- Zum ersten Mal mit dem R5 in Lettland

- Ziel ist ein Platz auf dem Podium

 

Mit der Rallye Liepāja, dritter Lauf der FIA Rallye Europameisterschaft (ERC), verbinden Marijan Griebel bittersüße Erinnerungen. Die extrem schnelle Veranstaltung in Lettland war nicht nur Schauplatz von zwei heftigen Abflügen, sondern auch der Ort, an dem der Pfälzer der internationale Durchbruch gelang. Jetzt kommt es dort erneut zu einer Premiere.

Sie ist eine echte Mutprobe, denn auf den ultraschnellen Schotterprüfungen der Rallye Liepāja (24. bis 26. Mai) müssen die Fahrer ein großes Herz beweisen. Jeder Fehler wird unweigerlich bestraft. Auch Marijan Griebel kennt die Tücken dieser Veranstaltung aus eigener Erfahrung. „Bei meinen ersten beiden Einsätzen in Lettland hatte ich zwei meiner härtesten Abflüge“, erinnert sich der Pfälzer an die Zwischenfälle zurück.

 

Diese Tiefschläge werden jedoch deutlich überstrahlt vom großen Erfolg im Jahr 2016, als sich Marijan Griebel bei der Rallye Liepāja in einem sprichwörtlichen Sekundenkrimi gegen die Konkurrenz durchsetzen konnte und den Junior-Titel in der Europameisterschaft gewann. „Das ist noch immer einer der besten Tage in meiner Karriere, an den ich mich gerne zurückerinnere.“

 

Mit den Gedanken an diesen großen Erfolg reisen Marijan Griebel und Beifahrer Stefan Kopczyk in die Ostsee-Hafenstadt Liepāja und dort ist die Konkurrenz gewohnt stark. Neben Europameister Alexey Lukyanuk (Citroën) und Auftaktsieger Łukasz Habaj (Skoda), greifen auch erstmals Oliver Solberg (Volkswagen) – Sohn von Ex-Weltmeister Petter – und Junior-Champion Mārtiņš Sesks (Skoda) mit einem R5-Fahrzeug in der Europameisterschaft an.

Auch für Marijan Griebel gibt es im Baltikum eine R5-Premiere. „Ich werde zum ersten Mal mit solch einem Fahrzeug auf diesen schnellen Schotterstrecken fahren“, erklärt er. „Im R2-Auto haben sie mir bereits jede Menge Spaß gemacht und ich denke, im R5 wird es für mich eine tolle neue Erfahrung, auf die ich mich sehr freue, unabhängig vom Druck und den Erwartungen, die ich natürlich spüre.“

 

Marijan Griebel und Stefan Kopczyk starten erneut mit dem Skoda Fabia R5 des österreichischen BRR-Teams rund um Rekordmeister Raimund Baumschlager. „Wir wollen erneut um das Podium kämpfen und mehr Punkte mit nach Hause nehmen, als es uns zuletzt auf den Azoren und Gran Canaria gelungen ist“, setzt sich Marijan Griebel ein klares Ziel.

 

Kurzinfo Rallye Liepāja (LV):

Dritter von acht EM-Läufen (Untergrund Schotter). 871,83 Gesamtkilometer mit 13 Wertungsprüfungen über insgesamt 205,96 WP-Kilometer. Anzahl der Teilnehmer: 52. Ursprünglich schaffte die Veranstaltung als Winterrallye auf Eis und Schnee den Sprung in die Europameisterschaft, wurde dann aber in den Herbst verlagert und nun in den Mai verschoben. Erste WP: Samstag (25. Mai) um 11:00 Uhr (MEZ). Start letzte WP: Sonntag (26. Mai) um 16:45 Uhr (MEZ).

 

21.05.2019 - Text: sideways media / Fotos: Josef Petru

Starke Leistung blieb unbelohnt

 

- Marijan Griebel glänzt erneut mit schnellen Zeiten

- Reifenschaden kurz vor dem Ziel kostet Podiumsplatzierung

- Vorfreude auf nächsten EM-Lauf

 

Viele Höhen und einen Tiefpunkt erlebten Marijan Griebel und Beifahrer Stefan Kopczyk bei der Rallye Kanarische Inseln, dem zweiten Lauf der Rallye-Europameisterschaft (ERC) 2019.

Mit gemischten Gefühlen war Marijan Griebel nach Gran Canaria gereist. Die dortige ‚Rally Islas Canarias‘ verlangt mit ihren schnellen und flüssigen Asphaltstrecken nicht nur einen besonderen Fahrstil, diesen verzeihen auch keinerlei Fehler.

 

Doch der Test im Vorfeld der Rallye verlief positiv, zusammen mit dem österreichischen Einsatzteam BRR konnte Marijan Griebel den Skoda Fabia R5 optimal abstimmen und setzte die intensive Vorbereitung später mit seinem Beifahrer Stefan Kopczyk fort. „Wir haben sehr viel Zeit damit verbracht, die Onboards anderer Fahrer zu studieren, um meinen Fahrstil an die spezielle Charakteristik der Wertungsprüfungen anzupassen.“

Die Mühen sollten sich lohnen. Entgegen der eigenen Erwartungen konnte Marijan Griebel das Tempo der Spitze mitgehen und erreichte nach der zehnten Wertungsprüfung den dritten Gesamtrang. „Wir sind deutlich schneller als erwartet“, freute sich der Pfälzer über seinen Auftritt und Nervenstärke, denn über weite Teile wurde im Sekundenabstand mit der Konkurrenz um die Top-Platzierungen gekämpft.

 

Doch die viele Arbeit und der Einsatz sollte dieses Mal nicht belohnt werden. Auf der vorletzten Wertungsprüfung touchierte Marijan Griebel mit der Außenkante eines Reifens einen Felsen und der anschließende Plattfuß machte nahezu alle Hoffnungen zunichte. Griebel und Kopczyk erreichten zwar als Zehnte ihr Minimalziel, doch die Enttäuschung überwog.

Natürlich ist dieser Ausgang bitter, vor allem weil wir eine starke Leistung zeigen konnten und ich mit unserem Tempo sehr zufrieden war“, sagte Marijan Griebel. „Einen großen Dank geht an das BRR-Team und Raimund Baumschlager, der Skoda Fabia R5 war gewohnt genial. Auch an alle Fans, die daheim den wirklich spannenden Kampf mitverfolgt haben.“

 

Bereits in drei Wochen haben Griebel und Kopczyk erneut die Möglichkeit, wichtige Punkte für den Titelkampf zu holen. Bei der Rally Liepaja (24. bis 26. Mai) geht es wieder auf Schotter zur Sache und die Erinnerungen an den dortigen Junior-Sieg 2016 sind bei Deutschlands schnellsten Polizisten längst noch nicht verblasst.

 

„Das war mein bislang sportlich wertvollster Erfolg“, denkt Marijan Griebel gerne an den EM-Lauf in Lettland zurück und die Ziele für das Wiedersehen sind klar: „Wir müssen nun eine konstante Rallye fahren und das Punktekonto ordentlich auffüllen. Das wir jederzeit mithalten können, haben wir bei den ersten beiden Läufen gezeigt.“

 

06.05.2019 - Text: sideways media / Fotos: Josef Petru

Herausforderung auf Cran Canaria

- Einsatz im Skoda Fabia R5

- Testtag als willkommene Einstimmung

- Ziel sind wichtige Punkte für die Meisterschaft

 

Auf den Kanarischen Inseln wartet eine ganz neue Herausforderung auf Marijan Griebel. Standen beim Saisonauftakt noch enge Schotterpfade auf dem Programm, gilt es beim zweiten Lauf der Rallye Europameisterschaft (ERC) kurvenreiche Asphaltpisten zu meistern. Die Strecken auf Gran Canaria erfordern dabei einen besonderen Fahrstil.

 

Marijan Griebel ist für seinen nächsten Auftritt in der Rallye-Europameisterschaft gut gerüstet. Am Montag konnte der Pfälzer auf Gran Canaria wichtige Testkilometer abspulen und sich nicht nur an die Gegebenheiten auf der Vulkaninsel gewöhnen, sondern auch an den Skoda Fabia R5, mit dem er planmäßig den zweiten EM-Lauf bestreiten wird. „Die bei unserem Einsatzteam BRR vorhandenen Volkswagen Polo GTI R5 waren für diesen Zeitraum nicht verfügbar. Für mich ist das kein Problem, schließlich habe ich mit dem Skoda Fabia R5 bislang schöne Erfolge gefeiert“, erklärte Marijan Griebel und denkt dabei auch an den Gewinn in der U28-Europameisterschaft 2017 zurück.

 

In dieser Saison hat Deutschlands schnellster Polizist den großen EM-Titel im Visier. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden die Vorbereitungen auf die „Rally Islas Canarias“ noch einmal intensiviert. „Am Montag haben wir am offiziellen Test teilgenommen. Dort konnte ich verschiedene Dinge ausprobieren, auch was die Fahrtechnik angeht“, spielt Marijan Griebel auf eine Besonderheit der Asphaltstrecken an. Diese ähneln in ihrer flüssigen und schnellen Charakteristik eher einer Rundstrecke und erfordern deshalb einen besonderen Fahrstil. „Während des Tests habe ich zum Beispiel geübt, nicht in einer Kurve ‚hineinzubremsen‘ um die Reifen nicht so sehr zu belasten und eine engere und saubere Linie zu fahren“, erklärte der 29-jährige, der ein positives Fazit zog. „Ich fühle mich nun besser vorbereitet als vor zwei Jahren. Damals startete ich ohne einen Test in die Rallye.“

 

Die Herausforderung wird dennoch nicht kleiner. Zusammen mit Copilot Stefan Kopczyk muss sich Marijan Griebel erneut einer starken Konkurrenz stellen. Über 20 der 115 Teams starten mit einem R5-Turboallradler in der Topkategorie, allen voran Europameister Alexey Lukyanuk, oder Azoren-Sieger Łukasz Habaj. „Wir wollen deutlich in die Top-10 fahren und wichtige Punkte für die Meisterschaft holen“, nimmt sich Marijan Griebel vor, der bislang nur ein einziges Mal auf Gran Canaria startete.

 

Kurzinfo Rallye Kanarische Inseln (ES): Zweiter von acht EM-Läufen (Untergrund Asphalt). 575,29 Gesamtkilometer mit 16 Wertungsprüfungen über insgesamt 200,98 WP-Kilometer. Ernst wird es ab Freitag (3. Mai) um 11:08 Uhr (MEZ). Die letzte WP beginnt am Samstag (4. Mai) um 17:24 Uhr (MEZ).

 

02.05.2019 - Text und Foto: Griebel Motorsportpresse

Anspruchsvoller Saisonauftakt in der Europameisterschaft

  • Premiere im Volkswagen Polo GTI R5
  • Heftige Sturmböen verschärfen die Bedingungen
  • Fazit mit gemischten Gefühlen

 

Auf den höchstanspruchsvollen Schotterprüfungen der Azoren-Rallye erkämpften sich Marijan Griebel und Beifahrer Stefan Kopczyk die ersten Punkte in der diesjährigen Rallye-Europameisterschaft (ERC). Die Premiere im neuen Volkswagen Polo GTI R5 verlief jedoch nicht immer wunschgemäß. „Insgesamt war es für uns eine schwierige und durchwachsene Azoren Rallye“, fasste Marijan Griebel die letztenTage zusammen.

 

Bereits am Montag kämpfte Marijan Griebel während der offiziellen Testfahrtenmit einem Lenkungsschaden und das erste Kennenlernen mit dem Polo GTI R5 fiel entsprechend kurz aus. „Leider konnten wir nur 15 Kilometer fahren. Das ist natürlich nicht viel, um sich an ein neues Auto zu gewöhnen.“ Der 29-jährige Pfälzer zeigte jedoch Biss und Klasse und konnte nach dem Start trotzdem das Tempo der Spitze mitgehen.

Höhepunkt des Azoren-Abenteuers war ohne Zweifel die legendäre Wertungsprüfung „Sete Cidades“, die direkt an einem Vulkansee entlang führt und von EM-Ausrichter Eurosport weltweit live übertragen wurde. Marijan Griebel und Co Stefan Kopczyk fuhren auf den spektakulären 24 Wertungskilometern die zweitbeste Zeit und setzten sich vor einem Millionenpublikum entsprechend stark in Szene. Allerdings spiegelte sich der beherzte Auftritt nicht in den Ergebnissen wieder. „Zwei Reifenschäden und diverse technische Probleme haben uns einen möglichen Podestplatz gekostet“, ärgerte sich Marijan Griebel, der als Sechster die Zielrampe im malerischen Ponta Delgada überquerte. Dabei zeigte die Azoren-Rallye am letzten Tag Zähne, als heftige Sturmböen über die Insel fegten und starke Niederschläge das Fahren auf Schotter zu einer rutschigen Angelegenheit machte.

 

„Die Bedingungen waren extrem schwierig. Da musste man vor allem Nerven bewahren und keinen Fehler riskieren“, schilderte Marijan Griebel, der auch diese Aufgabe mit Bravour meisterte und die ersten Meisterschaftspunkte erkämpfen konnte. „In Anbetracht der ganzen Umstände müssen wir damit zufrieden sein. Aber natürlich hatten wir uns mehr erhofft. Hoffentlich haben wir das nächste Mal das nötige Quäntchen Glück.“Der nächste Lauf der Rallye-Europameisterschaft findet vom 2. bis 4. Mai auf Gran Canaria statt.

 

25.03.2019 - Text und Foto: Marijan Griebel Motorsport Presse

Gelungener Saisonstart unter schwierigsten Verhältnissen

  • Heimspiel als Rutschpartie
  • Marijan Griebel: „Ich bin sehr zufrieden“
  • Nächster Einsatz auf den Azoren

 

Marijan Griebel und Beifahrer Stefan Kopczyk nutzten die ADAC Saarland Pfalz Rallye um sich nach einer langen Winterpause auf die bevorstehenden Aufgaben in der Europameisterschaft vorzubereiten. Bei höchst anspruchsvollen Wetterbedingungen fuhren sie auf den zweiten Gesamtrang.

 

Dieser Saisonstart macht Lust auf mehr. Marijan Griebel nutzte die ADAC Saarland Pfalz Rallye, deren Prüfungen zum Teil direkt vor seiner Haustür verlaufen, um sich für die bevorstehende Rückkehr in die Europameisterschaft aufzuwärmen. Die Trainingseinheit hätte nicht anspruchsvoller sein können. Starke Regenfälle sorgten vor allem am Samstag für besonders schwierige Streckenverhältnisse. Die Asphaltstrecken verwandelten sich in schmierige Pisten, die alle Fahrer vor besondere Herausforderungen stellten und von ihnen besonders viel Finger- und Fußspitzengefühl verlangte.

Gleichzeitig musste sich Marijan Griebel bei der ADAC Saarland Pfalz Rallye an zwei Dinge gewöhnen: Zum einen nahm Stefan Kopczyk wieder als Beifahrer auf dem heißen Sitz Platz, zum anderen startete der Pfälzer erstmals mit dem Skoda Fabia R5 des Stuttgarter race:pro-Teams. Auch diese Aufgabe meisterte der amtierende Deutsche Rallye Meisterschaft mit Bravour. Während des verregneten Samstags bot er ŠKODA AUTO Deutschland-Pilot Fabian Kreim Paroli und erzielte genauso viele Bestzeiten wie der spätere Sieger.

 

„Die Umstellung vom Peugeot 208 T16, mit dem wir im Vorjahr die Deutsche Rallye Meisterschaft gewinnen konnten, auf den Skoda Fabia R5 hat generell gut funktioniert“, sagte Marijan Griebel. „Speziell am Samstagmorgen, als der starke Niederschlag die Bedingungen noch einmal verschärfte, konnten wir mit Fabian Kreim mithalten.“

 

Kaum im Ziel angekommen, geht der Blick bereits weit raus auf den Atlantik. In knapp zwei Wochen findet auf den Azoren der Auftakt der Rallye-Europameisterschaft (ERC) statt, an der Marijan Griebel mit dem einem Volkswagen Polo GTI R5 teilnehmen wird. „Ich freue mich schon riesig auf diesen Start und der Einsatz bei der ADAC Saarland Pfalz Rallye mit ihren schwierigen Streckenverhältnissen war eine gute Vorbereitung auf die bevorstehenden Aufgaben. Ich bin bereit!“

 

11.03.2019 - Text und Foto: Marijan Griebel Motorsport Presse

Marijan Griebel greift wieder in der Europameisterschaft an

 

  • Rückkehr in die Europameisterschaft
  • Bewährtes BRR-Einsatzteam rund um Raimund Baumschlager
  • Volkswagen Polo GTI R5 als neuer Dienstwagen

 

Marijan Griebel kehrt auf die internationale Rallyebühne zurück. Nach dem Gewinn der Deutschen Rallye Meisterschaft startet der Pfälzer erneut in der Europameisterschaft. Dort konnte er bereits zwei Titel einfahren und diese Serie will er nun mit einem bewährten Team fortsetzen. Das Einsatzauto: Der brandneue Volkswagen Polo GTI R5.

 

Die Vorfreude ist ihm deutlich anzumerken. Marijan Griebel wird in diesem Jahr erneut in der Rallye-Europameisterschaft (ERC) antreten. Nach dem Gewinn der Junior-Wertung und des viel umjubelten U28-Europameistertitels greift Deutschlands schnellster Polizist nun nach der großen Krone. „Nach einem sehr erfolgreichen Jahr in Deutschland freue ich mich darauf, wieder auf die internationale Bühne zurückkehren zu können“, sagte Marijan Griebel, der 2018 zusammen mit Peugeot Deutschland die Deutsche Rallye Meisterschaft (DRM) gewinnen konnte.

 

Bei seiner Rückkehr in die Europameisterschaft kann der 29-jährige Pfälzer auf eine bewährte Mannschaft zurückgreifen. Schon im Erfolgsjahr 2017 arbeitete er mit dem BRR-Team rund um Österreichs Rekord-Meister Raimund Baumschlager zusammen und Beifahrer Stefan Kopczyk wies den Weg auf den Wertungsprüfungen. Eine Kombination, die auch in dieser Saison zum Erfolg führen soll. Nur eine Sache hat sich geändert: Marijan Griebel und Stefan Kopczyk nehmen im brandneuen Volkswagen Polo GTI R5 Platz, dem modernsten Auto dieser Fahrzeuggattung. „Gemeinsam mit unseren Partnern ist es uns gelungen, ein erstklassiges Paket zu schnüren. Darauf bin ich sehr stolz“, freut sich Marijan Griebel über sein diesjähriges Programm.

 

Insgesamt acht Veranstaltungen umfasst die Rallye-Europameisterschaft. Los geht es mit der Azoren-Rallye (21. bis 23. März), dem spektakulären Schotterauftakt auf der gleichnamigen und zu Portugal gehörenden Inselgruppe im Atlantik. „Die Rallye-Europameisterschaft ist eine tolle Serie mit anspruchsvollen Veranstaltungen und starker Konkurrenz“, fiebert Marijan Griebel dem Saisonstart entgegen und setzt sich ein klares Ziel. „Vor zwei Jahren konnte ich U28-Europameister werden und natürlich will ich jetzt um den großen Titel in der Europameisterschaft kämpfen. Ich weiß, das wird nicht einfach, aber wir haben optimale Voraussetzungen und diese gilt es zu nutzen.“

 

Über Marijan Griebel (29)

geboren am 18.05.1989, Wohnort: Hahnweiler/D

Beruf: Polizeikommissar, Hobbys: Tennis, Fußball, Trial

 

2009: erste Rallye

2010: Saar-Pfalz Rallye-Meister

2011: Sieger Division 5, Deutsche Rallye Meisterschaft (DRM)

2012: Gesamtsieger HJS Diesel Rallye Masters, 2. Platz ADAC Junior Cup

2103: Gesamtsieger ADAC Opel Junior Cup, 2. Platz ADAC Opel Cup

2014: Klassensiege Deutsche Rallye Meisterschaft (DRM), Opel Werksfahrer

2015: 3. Platz Rallye-Junior-Europameisterschaft, Opel Werksfahrer

2016: Rallye-Junior-Europameister, Opel Werksfahrer

2017: U28-Europameister (Skoda)

2018: Deutscher Rallye Meister (Peugeot)