Marija Griebel - Berichte 2020


Kein optimaler Saisonstart

Ein paar Tage sind vergangen und Marijan Griebel hatte genügend Zeit, um die Rally di Roma Capitale – Saisonstart der Rallye-Europameisterschaft (ERC) – gründlich zu analysieren. Der Pfälzer wollte sich den Rost der mehrmonatigen Wettkampfpause bei einem Test am Dienstag vor der Rallye abschütteln, doch technische Probleme verkürzten die Kennenlernphase zwischen ihm und dem neuen Citroën C3 R5 erheblich. Entsprechend schwierig gestaltete sich die Anfangsphase der Rallye, die von hochsommerlichen Temperaturen, anspruchsvollen Asphaltprüfungen und einer extrem harten Konkurrenz gekennzeichnet war. „Wir konnten nicht das Tempo erreichen, das wir normalerweise haben“, schildert Marijan Griebel. „Dann hatten wir auch noch einen Reifenschaden und lagen deutlich hinter den Top-10 zurück.“ Auch am zweiten Tag änderte sich an dieser Situation wenig, mit dem 18. Platz in der Endabrechnung wurde der Ex-Junior-Europameister deutlich unter Wert geschlagen. „Leider ist die Rallye natürlich nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt und erhofft haben“, so Marijan Griebel. „Wir haben in den letzten Tagen einige Dinge besprochen und analysiert. Das betrifft nicht nur das Fahrzeug und dessen Abstimmung, sondern auch meine persönliche Leistung.“ Marijan Griebel weiter: „Der Citroën C3 R5 ist ein super Auto und Sainteloc ein hochklassiges Team, deshalb bin ich mir sicher, dass wir beim nächsten Lauf wieder um einen Platz unter den Top-10 kämpfen können. In solchen Momenten möchte ich mich umso mehr bei meinen Partnern und den Fans für die Unterstützung bedanken und hoffe, möglichst bald wieder eine bessere Performance zeigen zu können.“

 

29.07.2020 - Text und Foto: Marijan Griebel Presse


Marijan Griebel ist bereit für die erste Herausforderung

Endlich geht es wieder los. Mit der Rally di Roma Capitale (25. bis 26. Juli) beginnt am kommenden Wochenende die neue Saison der Rallye-Europameisterschaft (ERC). Marijan Griebel startet nicht nur zum ersten Mal mit einem Citroën C3 R5, auf ihn warten in der Rally2-Klasse über 40 starke Konkurrenten.

 

Die Mühen der Veranstalter wurden belohnt. Die Rally di Roma Capitale – in diesem Jahr verspäteter Saisonauftakt der Rallye-Europameisterschaft – glänzt mit einem starken Teilnehmerfeld. Insgesamt 85 Teams haben sich für den Lauf rund um die italienische Hauptstadt angemeldet und fast die Hälfte davon sitzt in einem Fahrzeug der Top-Klasse 'Rally2' (ehemals R5).

 

„Die Konkurrenz ist unglaublich stark“, bewertet Marijan Griebel die Nennliste und zeigt sich trotz der namhaften Konkurrenz gewohnt motiviert. „Wir wollen uns nicht verstecken und möglichst nah an der Spitze sein.“

 

Damit die Rally di Roma Capitale in Zeiten der weltweiten Corona-Pandemie überhaupt stattfinden kann, haben sich die Veranstalter eine ganze Reihe von Maßnahmen ausgedacht, um die erforderlichen Genehmigungen zu bekommen. Unter anderem müssen sich Zuschauer im Vorfeld registrieren und bekommen spezielle Plätze zugewiesen. Auch nach der Rallye – übrigens die erste große internationale Veranstaltung seit langer Zeit mit Besuchern – müssen die Fans Auskunft über ihren Gesundheitszustand geben.

 

Kurzer Test zum Kennenlernen 

Für Marijan Griebel begann die Rom-Woche mit einem Test seines neuen Citroën C3 R5, der vom bekannten Sainteloc-Team eingesetzt wird. „Mein letzter Einsatz in einem Rally2-Auto liegt bereits elf Monate zurück. Daher ist es für uns besonders wichtig, die Testmöglichkeiten, die wir vor jeder Rallye haben, optimal auszunutzen“, erklärte der Pfälzer an dessen Seite erneut Pirmin Winklhofer als Beifahrer agieren wird. „Bei unserem gestrigen Test konnten wir einige Kilometer mit dem C3 R5 abspulen und am Setup arbeiten.“

 

Insgesamt 15 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 197,8 Kilometern liegen vor dem Duo, los geht es am Samstag um 9:13 Uhr. „Die Strecken des ersten Tages schätze ich als sehr anspruchsvoll ein, zudem dürfte das Plattfußrisiko recht groß sein“, beschreibt Marijan Griebel. „Wir hoffen einen guten Rhythmus zu finden und dann wird man sehen, wo wir in diesem beeindruckenden Feld stehen werden.“

 

Welcher Platz für Marijan Griebel herausspringen wird, entscheidet sich am Sonntag ab 17:15 Uhr. Dann beginnt die letzte Wertungsprüfung der Rally di Roma Capitale.

 

22.07.2020 - Text und Foto: Marijan Griebel Presse


Marijan Griebel greift erneut in der Rallye-Europameisterschaft an

Ex-Junior-Europameister Marijan Griebel meldet sich in der Rallye-Europameisterschaft (ERC) zurück. Der Polizei-Oberkommissar wird mit einem Citroën C3 R5 des französischen Saintéloc Teams starten. Die Saison beginnt auf den berühmten Schotterpisten der Azoren-Vulkaninsel São Miguel. Gute Nachrichten für Marijan Griebel. Er wird auch in diesem Jahr wieder Teil der Rallye-Europameisterschaft sein und in der Topklasse FIA ERC1 angreifen. Neu ist sein Einsatzfahrzeug: Deutschlands schnellster Polizist startet mit einem Citroën C3 R5 des französischen Saintéloc Teams. „Saintéloc besitzt eine große Erfahrung in der Rallye-Europameisterschaft und hat in der Vergangenheit bereits mit großen Namen zusammengearbeitet. Ich bin mir sicher, sie werden mir ein schnelles Auto zur Verfügung stellen“, freut sich Marijan Griebel über die neue Partnerschaft. Und noch etwas ist neu: „Im Gegensatz zum Vorjahr werden wir vor jeder Rallye einen Test haben und sind damit viel besser auf die jeweiligen Bedingungen vorbereitet“, verrät der 30-jährige, an dessen Seite bei den ersten beiden Läufen Stefan Kopczyk Platz nehmen wird, ehe anschließend Pirmin Winklhofer die Rolle des Beifahrers übernimmt.

Traditioneller Saisonstart ist die Azoren-Rallye (26. bis 28. März), mit ihren spektakulären Schotterprüfungen, die zum Teil am Rand eines erloschenen Vulkans entlangführen. Der Auftakt sorgt jedes Jahr für beeindruckende Fernsehbilder, die durch Serienpromoter Eurosport Events einem weltweiten Millionenpublikum gezeigt werden. Für Marijan Griebel ist die Azoren-Rallye ein gutes Pflaster, denn in der Saison 2017 konnte er hier auf den starken zweiten Platz fahren. „Die Rallye-Europameisterschaft hat tolle Veranstaltungen mit anspruchsvollen Prüfungen, die in einigen der schönsten Ecken unseres Kontinents stattfinden“, so Marijan Griebel, dessen Planung vorerst fünf EM-Läufe vorsieht. „Wenn der Saisonstart gut verläuft, dann hoffe ich, noch weiteres Budget zu finden, um einen oder sogar zwei weitere Einsätze finanzieren zu können.“ Gespannt verfolgt der Pfälzer, wer seine Gegner in dieser Saison sein werden. „Ich gehe davon aus, dass die Konkurrenz noch härter wird als in den letzten Jahren, einige sehr schnelle Fahrer haben bereits ihr Programm bekannt gegeben. Ich kann es jedenfalls kaum erwarten, dass es endlich los geht.“

 

09.03.2020 - Text und Fotos: Marijan Griebel Presseservice