Marijan Griebel - Berichte 2021


Erneuter Podiumsplatz für Marijan Griebel

Platz drei bei der ADAC 3-Städte Rallye - Showdown um den Titel in der Deutschen Rallye Meisterschaft in zwei Wochen in Zwickau, Sachsen. Vor malerischer Kulisse im bayerischen Wald und dem angrenzenden Mühlviertel zeigten die besten Rallye-Piloten Deutschlands am vergangenen Wochenende bei der „ADAC Knaus Tabbert 3-Städte Rallye“ ihr Können. Der vierte Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft lockte bei überwiegend sonnigem Wetter tausende Zuschauer an die Strecken, die sich über ein Starterfeld von über 100 Teilnehmer freuen durften. Marijan Griebel (32, Hahnweiler) und sein Beifahrer Alex Rath (37, Trier) präsentierten sich erneut in guter Form und mischten an der Spitze des Feldes mit. In ihrem Citroën C3 R5 vom französischen „Sainteloc“-Team startete das Duo am Freitagabend zunächst in fünf anspruchsvolle Wertungsprüfungen, die teilweise in der Dunkelheit gefahren wurden. „Nachtprüfungen sind immer etwas Besonderes und sorgen oft für zusätzliche Nervosität. Obwohl die Wertungsprüfungen für mich im Gegensatz zur direkten Konkurrenz komplett neu waren, konnten wir uns gut behaupten“, konstatierte Griebel im Ziel der ersten Etappe. Anders als in den vorangegangenen Läufen zur Deutschen Meisterschaft waren die Zeitabstände zwischen den Spitzenpiloten in Bayern bereits frühzeitig etwas größer. Der Samstag verlief für Griebel und Rath daher verhältnismäßig ruhig, ohne weitere Platzwechsel oder enge Positionskämpfe. „Mir war bereits vor der Rallye klar, dass es hier im bayrischen Wald ein schwieriges Auswärtsspiel“ werden wird. Nachdem ich bereits früh erkennen musste, dass Dominik Dinkel (29, Wonsees) und der Österreicher Wagner an diesem Wochenende kaum zu schlagen sind, haben wir uns darauf besonnen durch eine kluge Fahrweise direkt hinter Dinkel auf Rang drei die Zielflagge zu sehen und somit in der Meisterschaft kaum Punkte zu verlieren. Die Veranstaltung war top organisiert und hatte mit über 170 Kilometern auf Bestzeit, vielen steilen Bergauf- und Bergabpassagen sowie ständigen Belagwechseln einiges zu bieten“, resümierte der Citroen-Pilot im Nachgang zur Rallye. Eine Spezialdisziplin Griebels ist in diesem Jahr die sogenannte „Power Stage.“ Dort werden am Ende jeder Rallye zusätzliche Meisterschaftspunkte für die fünf schnellsten Fahrer vergeben. Beim vierten Lauf konnte der Pfälzer seinen bayrischen Hauptkonkurrenten zum dritten Mal besiegen. Vor dem Finale um die Krone des deutschen Rallyesports liegt der Deutsche Meister von 2018 nun drei Punkte hinter der Spitze. Der Sieger des Duells beim Finale wird auch den Titel des Deutschen Rallye Meisters feiern dürfen - ein heißer Titelkampf im Rahmen der AvD Sachsen Rallye vom 28.-30. Oktober ist somit garantiert.

 

25.10.2021 - Text und Foto: Marijan Griebel Presseservice


Griebel Gesamtzweiter im hohen Norden

 

Marijan Griebel erreicht bei der ADAC Cimbern Rallye nach einem erneut spannenden Kampf um den Sieg Platz zwei. „In Deutschland ganz oben“ – so lautete der Slogan der ADAC Cimbern Rallye, dem dritten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM). Zwischen Kiel und Flensburg, in der hügeligen Region Angeln, gab es für die Teilnehmer insgesamt sieben Wertungsprüfungen über 85 Kilometer auf Bestzeit zu absolvieren. Es war die mit Abstand kürzeste Veranstaltung der diesjährigen Deutschen Rallye Meisterschaft, speziell aufgrund der Wetterkapriolen sollte es aber die bis dato anspruchsvollste sein. So wechselten sich kurze, lokale Regenschauer immer wieder mit sonnigen Abschnitten und böigem Wind ab, was für die Teilnehmer jede Kurve zu einer neuen und unberechenbaren Herausforderung machte. An der Spitze des Feldes waren zwölf Fahrzeuge der Topkategorie am Start. Darunter auch die Sieger des vergangenen Laufes und Meisterschaftsführenden Marijan Griebel (32, Hahnweiler) mit Beifahrer Alex Rath (37, Trier). Das Duo startete in ihrem „Citroen C3 Rally2“ mit einer im Rallyesport seit wenigen Jahren öfter angewandten Reifenwahl, bei der Regen- und Trockenreifen jeweils über Kreuz montiert werden. „Bei solchen Verhältnissen ist es fast unmöglich, die perfekte Reifenwahl zu treffen. Mit dem Kreuzen von Slicks und Regenreifen hat man sowohl beim Bremsen als auch in beiden Kurvenrichtungen zumindest immer auf einem Rad die passende Reifenmischung. Man kann sich als Fahrer also darauf verlassen, dass zu jeder Zeit zumindest ein Mindestmaß an Haftung vorhanden ist und so auch beispielsweise das Aquaplaningrisiko minimieren“, erläutert Griebel. Wie bereits bei den vorherigen beiden Meisterschaftsläufen konnten Griebel und Rath auch im hohen Norden zwischenzeitlich die Führung übernehmen und lieferten sich über nahezu die gesamte Renndistanz einen spannenden Sekundenkampf mit ihren härtesten Meisterschaftskonkurrenten Dinkel / Winklhofer aus Bayern. Die mit knapp 20 Kilometern längste Wertungsprüfung konnte das bayrische Gespann zweimal rund acht Sekunden schneller bewältigen als Griebel. Somit landete Deutschlands schnellster Polizeikommissar letztlich auf einem starken zweiten Gesamtrang mit deutlichem Abstand zur restlichen Konkurrenz. „Das Sprichwort „In der Kürze liegt die Würze“ traf für die diesjährige ADAC Cimbern Rallye voll zu. Die einzige Eintagesveranstaltung im Kalender der Deutschen Rallye Meisterschaft verlangte auch mir mit anspruchsvollen Strecken und dem permanent wechselnden Wetter alles ab. Prinzipiell bin ich mit unserer Performance sehr zufrieden, auch wenn wir natürlich lieber gewonnen hätten.“ Aus dem Vierkampf um die Meisterschaft kristallisieren sich Griebel und Dinkel als klare Favoriten auf den Titel heraus. Zum vorletzten Lauf ins bayrische Freyung reisen Griebel / Rath Mitte Oktober mit einem Punkt Rückstand auf Spitzenreiter Dinkel.

 

23.09.2021 - Text und Foto: Marijan Griebel Presseservice


Heimsieg für Marijan Griebel

Lokalmatador gewinnt Herzschlagfinale beim zweiten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft rund um St. Wendel. Nach einer überzeugenden und fehlerfreien Vorstellung feiern Marijan Griebel (32, Hahnweiler) und sein Co-Pilot Alex Rath (36, Trier) ihren ersten Saisonsieg und übernehmen die Führung in der Deutschen Rallye Meisterschaft. Dabei musste das Duo auf den zwölf zu fahrenden Wertungsprüfungen stets ans Limit gehen, um den ärgsten Verfolger Christian Riedemann (33, Diepholz) in Schach zu halten. Vor der finalen, sogenannten „Power Stage“, auf der es Extrapunkte für die Meisterschaft zu gewinnen gibt, betrug Griebels Vorsprung die Winzigkeit von einer halben Sekunde. Zwar übernahm der Pfälzer vom Start weg die Führung, konnte sich jedoch auf den Strecken mit insgesamt 116,46 Kilometern auf Bestzeit nie um mehr als sechs Sekunden von Riedemann absetzen. Oftmals betrugen die Abstände auf den Wertungsprüfungen nur wenige Zehntelsekunden und sorgten für einen spannenden Zweikampf, bei dem die Zuschauer gebannt mitfieberten. Mit einem wahren Husarenritt auf der Power Stage konnten Griebel und Rath letztlich sowohl die fünf Zusatzpunkte für die Meisterschaft einstreichen als auch ihren ersten Gesamtsieg bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye bejubeln. „Wir sind überglücklich, diesen spannenden und engen Schlagabtausch für uns entschieden zu haben und hier in meiner Heimat zu gewinnen. Ich habe in den letzten Tagen und Wochen oft von genau diesem Ausgang der Rallye geträumt, jetzt hat sich dieser Traum tatsächlich erfüllt. Vielen Dank an alle Fans, die endlich wieder zahlreich die Strecken säumen durften sowie an meine Partner für die grandiose Unterstützung.“ Der dritte von fünf Läufen zur Deutschen Rallye Meisterschaft findet am 10. und 11. September bei der „ADAC Cimbern Rallye“ rund um Süderbrarup bei Kiel statt. Lange Zeit zum Feiern hat Griebel allerdings nicht. Bereits am kommenden Wochenende wird er gemeinsam mit Tobias Braun (26, Neustadt a. d. W) die „Barum Czech Rally Zlin“, den vierten Lauf zur diesjährigen Rallye-Europameisterschaft, auf einem „Opel Corsa Rally4“ bestreiten.

 

01.09.2021 - Text und Foto: Marijan Griebel Presseservice


Griebel heiß aufs Heimspiel

ADAC Saarland-Pfalz Rallye läutet heiße Phase in der Deutschen Rallye Meisterschaft ein. Zwölf anspruchsvolle Wertungsprüfungen im St. Wendeler Land und dem angrenzenden Kreis Birkenfeld, mindestens eine Handvoll Topfahrer mit Chancen auf den Sieg und viel Action dürften die ADAC Saarland Pfalz Rallye am kommenden Wochenende zu einem echten Highlight werden lassen. Marijan Griebel (32) geht mit seinem Beifahrer Alex Rath (36) beim Heimspiel als einer der Favoriten auf die Jagd nach Bestzeiten. Nach Rang drei zum Saisonauftakt in Nordrhein-Westfalen, als das Duo bis kurz vor Schluss um den Sieg kämpfte, ehe ein Problem mit dem Ladeluftschlauch wertvolle Sekunden kostete, will Griebel nun die oberste Stufe des Podestes erklimmen. „Eine Rallye in der Heimat zu fahren ist immer etwas Besonderes. Die Strecken sind sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll, das qualitativ hochwertige Starterfeld verspricht viel Spannung. Es wird sicherlich nicht leicht hier zu gewinnen, aber das ist klar unser Ziel und wäre auch enorm wichtig für die Meisterschaft, welche in diesem Jahr aus nur fünf Läufen besteht. Besonders freue ich mich auf die Wertungsprüfung „Windpark“, die nahezu in Sichtweite meines Heimatdorfes Hahnweiler liegt und als Rundkurs mit drei Runden gefahren wird. Das dürfte auch für die erfreulicherweise erlaubten Zuschauer ein besonderes Spektakel werden.“ Start der Rallye ist am Freitagnachmittag in St. Wendel, bevor die insgesamt etwa 60 Teams am Abend und dem darauffolgenden Samstag die sogenannten Wertungsprüfungen befahren. Der Zieleinlauf mit Siegerehrung wird am Samstagabend ebenfalls in der Kreisstadt St. Wendel stattfinden. An ausgewiesenen Plätzen entlang der Strecke ist eine begrenzte Anzahl an Zuschauern erlaubt.

 

17.08.2021 - Text und Foto: Marijan Griebel Presseservice


Timo Bernhard startet bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye 2021

• Bernhard bestreitet den zweiten DRM-Lauf mit Marco Glasen

   im VW Polo GTI R5

• Der Rundstrecken-Experte freut sich auf „zwei tolle Tage“

   rund um St. Wendel

• Vater Rüdiger Bernhard tritt im Saarland im Toyota Yaris GR

   an

München. Rennsport-Prominenz in St. Wendel: Timo Bernhard gehört zu den Teilnehmern der Deutschen Rallye-Meisterschaft 2021. Der zweifache Le-Mans-Sieger freut sich gemeinsam mit seinem Co-Pilot Marco Glasen auf den Start bei der ADAC Saarland-Pfalz Rallye am 20. und 21. August: „Ich bin sehr froh, endlich wieder im Rallye-Auto unterwegs zu sein. Die Saarland-Pfalz Rallye ist meine Heim-Rallye.“ Das eingespielte Duo fuhr in den vergangenen Jahren ausgewählte Rallyes im Südwesten Deutschlands. Bernhard/Glasen treten in einem VW Polo GTI R5 an. Eine gelungene Generalprobe für die diesjährige Fahrt um St. Wendel feierte Bernhard bei der ADACMSC Rallye Zerf Ende Juli dieses Jahres. „Die Veranstaltung war toll. Der Lauf hat mir richtig Spaß gemacht. Ich habe gesehen, was ich in der zurückliegenden, Rallye-freien Zeit vermisst habe“, sagte der Rundstrecken-Experte. Den Test im Vorfeld der ADAC Saarland-Pfalz Rallye schloss er mit dem Gesamtsieg erfolgreich ab. Mit Blick auf den bevorstehenden zweiten Lauf der Deutschen Rallye-Meisterschaft ist Bernhard voller Euphorie: „Die Vorfreude ist riesig! In der DRM geht ein attraktives Feld mit einigen Rally2-Fahrzeugen an den Start, viele jüngere Teilnehmer sind in den kleinen Klassen gemeldet. Die Leistungsdichte an der

Spitze wird hoch sein und das ist gut für den deutschen Rallye-Sport.“ Nach einem spektakulären Auftakt der diesjährigen DRM-Saison ist auch die Nennliste der ADAC Saarland-Pfalz Rallye hochkarätig besetzt. In der Top-Klasse der DRM starten zwölf Gesamtsieg-fähige Rally2-Boliden. Bernhard legt seinen Fokus deshalb auf eine konstante Form: „Wir möchten auf jeden Fall durchkommen, eine gute Leistung zeigen und sicherlich auch das eine oder andere Highlight setzen. Um bei der starken Konkurrenz ganz vorn dabei zu sein, fehlt uns voraussichtlich etwas Fahrzeit. Deshalb genießen wir die diesjährige ADAC Saarland-Pfalz Rallye und möchten im Nachhinein sagen können, dass es zwei tolle Tage waren“, ordnet der ehemalige Sportwagen-Weltmeister seine Ambitionen für die Rallye ein. Bernhard ist im Saarland jedoch nicht der einzige Vertreter seiner Familie, die mit dem eigenen Rennstall auf der Rundstrecke im ADAC GT Masters, der ADAC GT4 Germany und im Porsche Sports Cup Deutschland vertreten ist. Auch Vater Rüdiger nimmt die Wertungsprüfungen rund um St. Wendel in Angriff. Das deutsche Motorsport-Urgestein geht zusammen mit Beifahrer Christian Schneider im Toyota Yaris GR in der Klasse NC6 des ADAC Rallye Masters an den Start.

 

Termine DRM / ADAC Rallye Masters 2021 (Änderungen vorbehalten)

11. – 12.06.2021 50. ADAC Rallye Stemweder Berg, Lübbecke

20. – 21.08.2021 ADAC Saarland-Pfalz Rallye, St. Wendel

11.09.2021 ADAC Cimbern Rallye, Süderbrarup

14. – 16.10.2021 57. ADAC Knaus Tabbert 3-Städte-Rallye, Freyung

28. – 30.10.2021 AvD-Sachsen-Rallye, Zwickau

 

17.08.2021 Text und Foto: ADAC Presseportal