Max Reis - Berichte 2020


Max Reis beim Saisonfinale in Wackersdorf unter Wert geschlagen

Trotz rasant steigender Corona-Fallzahlen in der letzten Woche und bereits mehrerer Veranstaltungsabsagen konnte das Saisonfinale der ADAC Kart Masters Saison 2020 am vergangenen Wochenende im Prokart Raceland in Wackersdorf noch planmäßig stattfinden. Der Ramsteiner Kartfahrer Max Reis wollte unbedingt an seinen Erfolg im Rahmen des Süddeutschen ADAC Kart Cups eine Woche zuvor auf gleicher Strecke anknüpfen und seine OK-Junior-Premierensaison erfolgreich abschließen. Doch leider lief das Rennwochenende diesmal nicht ganz nach Plan. Der Trainingsfreitag war fast durchweg verregnet und bot nur kurz die Möglichkeit zum Training im trockenen. Aber sowohl im Nassen, als auch auf trockener Strecke war der Westpfälzer fix unterwegs und gehörte durchweg zu den schnellsten Fahrern seiner Klasse. Somit ging er entsprechend optimistisch in den ersten offiziellen Wettkampftag. Doch dieser sollte leider nicht wie geplant verlaufen. Nach einer regnerischen Nacht und kühlen Temperaturen am frühen Samstagmorgen wollte die Strecke nicht so richtig abtrocknen. Unmittelbar vor dem Qualifying kam dann doch die Sonne zum Vorschein und sorgte für einige nachdenkliche Gesichter bei Fahrern, Mechanikern und Teamchefs. Welches Setup würde das Richtige sein und vor allem mit welchen Reifen sollte man ins wichtige Zeittraining gehen? Letztlich entschieden sich alle Fahrer für Trockenreifen, denn die Ideallinie trocknete zusehends ab. Die Rundenzeiten wurden immer schneller, so dass es darauf ankam, wer in den letzten Minuten am besten mit den schwierigen Bedingungen zurecht kam. Aufgrund der vielen Fahrer auf der Strecke und einigen Überholmanövern gegen Ende des Zeittrainings blieb Max Reis nur eine freie Runde übrig um die entscheidende Zeit zu setzen. Und ausgerechnet in dieser Runde unterliefen ihm kleine Fehler, die sich natürlich direkt in der Rundenzeit bemerkbar machten. Am Ende reichte es nur zu Platz 19 im Qualifying. Nach den starken Leistungen in der Vorwoche und in den freien Trainings eine herbe Enttäuschung. Die Startposition für die beiden Vorläufe in der Mitte des 36 Fahrer umfassenden Feldes war somit alles andere als optimal. Leider lief es auch in beiden Vorläufen nicht viel besser für den Förderkaderpilot des ADAC Pfalz und im Ranking nach den Heats belegte er einen enttäuschenden 20. Platz. Nach einer ausgiebigen Fehleranalyse und kleineren Umstellungen am Kart ging Max Reis mit frischem Elan ins WarmUp am frühen Sonntagmorgen. Entgegen der meisten Kontrahenten verzichtete der Ramsteiner auf neue Reifen und fuhr auf trockener Strecke trotzdem die siebtschnellste Zeit. Der verkorkste Samstag war abgehakt und es galt in den beiden folgenden Wertungsrennen noch so weit wie möglich nach vorne zu fahren. Und auch im ersten Wertungslauf war Max Reis sogleich schnell unterwegs. Mit zwischenzeitlich schnellsten Rennrunden schob er sich immer weiter nach vorne und fuhr als Zwölfter über die Ziellinie. Aufgrund einer fragwürdigen Spoilerstrafe wurde jedoch eine 5-Sekunden-Strafe ausgesprochen, die eine Rückversetzung auf Platz 21 bedeutete. Somit war das Rennwochenende endgültig gelaufen! Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch nahm der deutsche Rotaxmeister des Jahres 2018 den finalen Wertungslauf in Angriff. Vom Start weg flog er mit mehrfach schnellsten Rennrunden und gekonnten Überholmanövern förmlich durchs Feld und kam immerhin noch als Elfter ins Ziel. Leider blieb dem Rookie trotz dieser tollen Leistung eine vordere Platzierung verwehrt. Entsprechend enttäuscht zeigte sich Max Reis im Anschluss: „Natürlich freue ich mich über meine Leistung in den Wertungsläufen und bin stolz darauf, dass ich bereits in meinem ersten OK-Junior-Jahr den Speed der Top-Fahrer mitgehen kann. Aber aktuell überwiegt die Enttäuschung noch, dass ich leider mit leeren Händen dastehe.“ In der von vornherein als „Lernjahr“ betrachteten Premierensaison in der OK-Junior-Klasse belegt Max Reis am Ende trotzdem eine guten 9. Platz in der Gesamtwertung des ADAC Kart Masters 2020. Bei der starken Konkurrenz und der Vielzahl der eingeschriebenen Fahrern als Rookie eine beachtliche Leistung.

 

29.10.2020 - Text: Max Reis Presse / Foto: Andreas Tallowitz


Podium für Max Reis beim SAKC Saisonfinale in Wackersdorf

Das Finale der diesjährigen SAKC-Saison (Süddeutscher ADAC Kart Cup) wurde am 17./18. Oktober 2020 im Prokart Raceland in Wackersdorf ausgetragen. Mehrere freie Trainings, ein Qualifying sowie insgesamt drei Wertungsläufe standen für die Teilnehmer auf dem Programm. Am darauffolgenden Wochenende findet das Saisonfinale der ADAC Kart Masters Saison 2020 ebenfalls auf der schönen Strecke in Bayern statt. Auch Max Reis nutzte daher das Rennwochenende zur Vorbereitung, denn seit seinem Umstieg in die OK-Junior Kategorie war der Ramsteiner noch nicht im Prokart Raceland zu Gast gewesen. Da der Fokus auf dem Eingewöhnen mit dem OK-Junior auf die Strecke sowie möglichst vielen Trainingsrunden lag, reiste der Förderkaderpilot des ADAC Pfalz ohne Mechaniker an und verzichtete auch auf den Einsatz eines leistungsfähigen Rennmotors. In den freien Trainings am Freitag war es nass und auch am Samstagmorgen war das Wetter ungemütlich. Erst gegen Mittag zum Qualifying trocknete die Strecke vollständig ab, so dass es spannend wurde, wie die Teilnehmer mit den trockenen Bedingungen zurecht kommen würden. Max Reis kam mit den neuen Bedingungen direkt gut zurecht und belegte am Ende des Zeittrainings einen starken 4. Platz in seiner Klasse. Im folgenden Wertungslauf gab es jedoch leichte Probleme mit der Abstimmung des Karts, der Fahrer des Junior Team 75 Bernhard musste zwei seiner Kontrahenten passieren lassen, kam aber noch als Sechster ins Ziel. Über Nacht besserte sich das Wetter und auch die Probleme am Kart wurden behoben. Max Reis ging voll motiviert in den ersten Wertungslauf am Sonntagmorgen und konnte sich vom Start weg im vorderen Feld festsetzen. Mit konstant schnellen Rundenzeiten arbeitete er sich immer weiter nach vorne und fuhr als Dritter über die Ziellinie. Und auch im Finalrennen zeigte der 13-Jährige Westpfälzer eine starke Leistung. Zwischenzeitlich war er schnellster Fahrer im Feld und schob sich zum Rennende immer näher an den Zweitplatzierten heran. Es entstand ein spannender Zweikampf, den Max Reis mit einem gekonnten Überholmanöver in der Zielkurve für sich entscheiden konnte und als jubelnder Zweiter über die Ziellinie fuhr. In der Addition der Ergebnisse der drei Wertungsläufe belegte Max Reis am Ende den dritten Platz der Tageswertung und kletterte am Sonntagnachmittag strahlend aufs Podium. Ein perfekter Abschluss eines gelungenen Trainingswochenendes.

 

22.10.2020 - Text: Max Reis Presse / Foto: Andreas Tallowitz


Max Reis verpasst die Pokalränge in Ampfing nur knapp

Für Max Reis stand am vergangenen Wochenende die vorletzte Veranstaltung des ADAC Kart Masters 2020 im bayerischen Ampfing auf dem Programm. Da der 13 jährige Fahrer des Junior Team 75 Bernhard in seiner bisherigen Kartsportkarriere noch nie auf dem fahrerisch anspruchsvollen

Schweppermannring zu Gast war, nutzte er, wie viele weitere Fahrer auch, die Rennen im Rahmen des SAKC (süddeutscher ADAC Kart Cup) eine Woche zuvor auf gleicher Strecke zur Vorbereitung. Das „Trainingswochenende“ schloss Max Reis mit einem fünften Rang im letzten Rennen bereits erfolgreich ab. (s. vorherigen Bericht) Nach dem unglücklichen Kart Masters Wochenende mit magerer Punkteausbeute in Mülsen Mitte September wollte der ambitionierte Westpfälzer daher unbedingt wichtige Punkte für die Meisterschaft aus Bayern mitnehmen. Entsprechend motiviert startete er freitags bereits in die freien Trainings und gehörte auf trockener Strecke durchweg zu den schnellsten Fahrern der OK-Junior-Klasse. Doch leider verschlechterte sich das Wetter über Nacht deutlich und es fing unmittelbar nach dem WarmUp am Samstagmorgen an zu regnen. In der letzten halben Stunde vor dem wichtigen Qualifying hörte es jedoch wieder auf und die Strecke trocknete zusehends ab. Es war schwer einzuschätzen, welche Reifen die bessere Wahl sein sollten, zumal dunkle Wolken weiteren Regen ankündigten. Die Mechaniker der unterschiedlichen Fahrer und Teams schauten sich fragend an und diskutierten über die verschiedenen Optionen. Letztlich entschieden sich neben Max Reis noch etwa die Hälfte der insgesamt 32 Fahrer für den Wechsel auf Slicks und dies sollte am Ende die richtige Entscheidung gewesen sein. Der Regen blieb aus, die Strecke trocknete weiter ab und mit den Trockenreifen konnten die schnelleren Rundenzeiten erzielt werden. Der Förderkaderpilot des ADAC Pfalz kam auch mit den schwierigen Bedingungen gut zurecht und sicherte sich in turbulenten Minuten mit Platz 6 im Qualifying eine gute Ausgangsposition für die folgenden beiden Vorläufe bzw. Heats.

Nach dem Qualifying begann es dann jedoch heftig zu regnen, so dass sich die Fahrer auf zwei Regenrennen einstellen mussten. Dies war natürlich denkbar ungünstig für den deutschen Rotax-Meister des Jahres 2018, denn er war noch nie im Regen in Ampfing gefahren und konnte sich somit erst in den Rennen an die ideale Regenlinie herantasten. Im ersten Vorlauf gelang ihm dies recht gut und er überquerte als Achter die Ziellinie, aber der zweite Vorlauf war nach einer Kollision bereits in Runde 7 frühzeitig beendet. Aufgrund dieses Ausfalls fand sich Max Reis in der Rangliste nach den Heats nur auf Platz 15 wieder. Glücklicherweise besserte sich das Wetter über Nacht und die Prognosen versprachen trockene Wertungsläufe am Sonntag. Mit dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und den positiven Erkenntnissen bei trockener Strecke aus den freien Trainings ging Max Reis trotz des Startplatzes im Mittelfeld voller Elan in den ersten Wertungslauf. Nach einem gelungenen Start schob er sich im Verlaufe des Rennens immer weiter nach vorne und überquerte nach einigen gelungenen Überholmanövern als Neunter die Ziellinie. Im zweiten Wertungslauf fiel er nach dem Start zunächst zurück, konnte sich dann allerdings erneut Platz um Platz nach vorne schieben. Am Ende kam er als Sechster ins Ziel und verfehlte die Pokalränge nur um einen Platz. Insgesamt nach dem Ausfall am Vortag eine starke Aufholjagd, die noch mit einigen Punkten in der Meisterschaftswertung belohnt wurde. Für den Rookie in der OK-Junior-Klasse ein toller Erfolg, der zuversichtlich stimmt für das Saisonfinale des ADAC Kart Masters am 24./25. Oktober im bayerischen Wackersdorf.

 

22.10.2020 - Text: Max Reis Presse / Foto: Fast Media


Gelungene Premiere in Ampfing

Die Kartbahn im bayerischen Ampfing ist in den ersten beiden Oktoberwochenenden 2020 Schauplatz zweier renommierter ADAC Rennserien. Den Anfang macht zunächst der Süddeutsche Kart Cup (SAKC) bevor es eine Woche später im ADAC Kart Masters 2020 wieder um wichtige Meisterschaftspunkte geht. Der Ramsteiner Max Reis war bisher in seiner fünfjährigen Kartsportkarriere noch nie auf der anspruchsvollen Strecke östlich von München zu Gast und nutzte daher die perfekte Möglichkeit zur Vorbereitung im Rahmen des SAKC-Rennwochenendes. Aus finanziellen Gründen galt es den Aufwand jedoch so gering wie möglich zu halten und der 13-jährige Förderkaderpilot ging ohne etatmäßigen Mechaniker sowie ohne Rennmotor an den Start. In den freien Trainings am Freitag galt es, sich zunächst schnellstmöglich mit der neuen Strecke vertraut zu machen bevor es am Samstagmittag im Zeittraining zum ersten Mal ernst wurde. Die fehlende Motorleistung des Trainingsmotors im Vergleich zu den Rennmotoren der Mitstreiter war offensichtlich, aber trotzdem belegte Max Reis im Feld der OK Junioren einen soliden 9. Rang von 18 Startern. Das erste von drei Rennen des Wochenendes fand am Samstagnachmittag statt und war recht ereignisarm. Der Fahrer des Junior Team 75 Bernhard musste sich noch auf der neuen Strecke zurecht finden und kam auf Rang 10 ins Ziel. Der Rennsonntag wurde wie gewohnt mit einem Warmup eröffnet bevor die beiden finalen Rennen anstanden. Bereits im ersten Lauf am Sonntag zeigte Max Reis eine starke Leistung und schob sich im Verlauf des Rennens durch schnelle Rundenzeiten und gekonnte Überholmanöver von Platz 10 auf Platz 8 nach vorne. Dies war bereits eine gelungene Vorstellung, doch im letzten Rennen sollte er sich noch einmal steigern. Trotz unterlegenem Motor fuhr der Westpfälzer die Viertschnellste Runde des Rennens, war nur knapp ein Zehntel langsamer als die Bestzeit und überquerte als fünfter die Ziellinie! Insgesamt war dies für Max Reis unter den genannten Vorzeichen eine sehr gelungene Premiere in Ampfing, die zuversichtlich stimmt für das folgende Wochenende im ADAC Kart Masters.

 

05.10.2020 - Text: Max Reis Presse / Foto: Andreas Tallowitz


Pech und Wochenende zum Vergessen für schnellen Max Reis in Mülsen

Auch der Ramsteiner Max Reis ging am vergangenen Wochenende in der Motorsportarena in Mülsen bei der zweiten Veranstaltung des ADAC Kart Masters 2020 an den Start. Nach seinem gelungenen Debüt in der OK-Junior Klasse beim Saisonstart in Kerpen Anfang August reiste der Westpfälzer als 6. der Gesamtwertung ins entfernte Sachsen.   Der Fahrer des Junior Team 75 Bernhard kam bereits in den freien Trainings am Freitag bestens mit der neuen und anspruchsvollen Strecke zurecht und machte mit konstant schnellen Zeiten auf sich aufmerksam. Im ersten gezeiteten Training am Samstagmorgen bestätigte er diesen Eindruck und belegte einen starken 5. Rang von 34 Startern in seiner Klasse. Kart, Motor und Fahrer waren bestens für das anschließende Qualifying vorbereitet. Max Reis startete im Zeittraining direkt mit vielversprechenden Rundenzeiten und war bereits in der vierten Runde auf dem Weg zu einer TOP-Zeit, als ihm in der vorletzten Kurve ein kleiner aber folgenschwerer Fehler unterlief. Der Förderpilot des ADAC Pfalz drehte sich mit seinem Kart von der Strecke und blieb im Kies stecken. Das Zeittraining war gelaufen und letztlich kostete ihn dieser Fauxpas auch das gesamte Wochenende! Bitter, denn statt einer guten Ausgangsposition an der Spitze des Feldes ging es nun jeweils nur von Platz 17 in die beiden Vorläufe am Samstagnachmittag. In beiden Heats stellte Max Reis jedoch seine Schnelligkeit erneut unter Beweis, zeigte beherzte Überholmanöver und beendete die Vorläufe auf den Plätzen 12 und 11. In der Addition der Heats bedeutete dies Startplatz 11 für den ersten Wertungslauf am Sonntag. Trotz der Enttäuschung aus dem Zeittraining war Max Reis aufgrund der gefahrenen Rundenzeiten noch immer zuversichtlich für den Rennsonntag. Diese Zuversicht festigte sich mit einem starken 3. Platz im Warmup am frühen Sonntagmorgen und entsprechend motiviert ging der deutsche Rotax-Meister des Jahres 2018 in das erste Rennen. Doch bereits in der zweiten Kurve kam Max Reis nach einer Kollision mit einem Kontrahenten von der Strecke ab und musste sich am Ende des Feldes auf Rang 25 wieder einreihen. Letztlich kämpfte er sich mit einer schnellen Runde nach der Anderen noch einmal bis auf Platz 16 nach vorne, aber mehr war nicht mehr drin. Somit war das Wochenende endgültig gelaufen! Auch im zweiten Wertungslauf war Max Reis ein Happy End verwehrt. Nach der ersten Runde fand er sich auf Position 21 wieder und musste sich erneut durchs Fahrerfeld nach vorne kämpfen. Am Ende fuhr er auf Platz 12 über die Zielline, wurde aber aufgrund einer Spoilerstrafe nur auf Platz 16 gewertet. Den Ärger über das verkorkste Wochenende konnte auch die zweitschnellste Rennrunde des gesamten Fahrerfeldes nicht lindern. Am Sonntagnachmittag war der ambitionierten Ramsteiner dann auch entsprechend enttäuscht: „Mein Mechaniker Sascha Molly, das Junior Team 75 Bernhard und One Engines haben mir ein perfektes Paket zur Verfügung gestellt. Ich kam bestens mit den Bedingungen zurecht und ärgere mich extrem, dass ich mir durch meinen Fehler im Qualifying die Chance auf eine vielversprechende Platzierung in meinem dritten OK-Junior Rennen überhaupt verbaut habe. Ich war über das gesamte Wochenende einer der schnellsten Fahrer meiner Klasse und stehe trotzdem mit leeren Händen da. Es bleibt die Erkenntnis, dass ich den Speed der erfahrenen Jungs mitgehen kann und daran werde ich versuchen anzuknüpfen!“ Die Chance dazu hat Max Reis bereits in etwas mehr als 14 Tagen, wenn das ADAC Kart Masters im bayerischen Ampfing gastiert.

 

22.09.2020 - Text und Foto: Max Reis Presse


Max Reis startet mit starkem Auftritt auf Rang 6 in seine erste ADAC Kart Masters Saison

Auf dem Erftlandring in Kerpen fand am ersten Augustwochenende die lang ersehnte Auftaktveranstaltung des ADAC Kart Masters statt. Nach der Verlegung des ursprünglichen Auftaktes in Wackersdorf und der Absage der Veranstaltung in Oschersleben war es nun endlich soweit und die ersten Punkte der Saison 2020 in der prestigeträchtigen Serie wurden vergeben.

 

Nach seinem erfolgreichen Debüt in der OK-Junior Klasse beim Saisonauftakt des WAKC eine Woche zuvor an gleicher Stelle, wollte Max Reis an die gezeigten Leistungen anknüpfen und reiste entsprechend motiviert nach Kerpen.

 

In den freien Trainings am Freitag war der Förderkaderpilot des ADAC Pfalz bei tropischen Temperaturen bereits schnell unterwegs und ging zuversichtlich in den ersten Rennsamstag der Masters Saison 2020!

 

Doch der Wettergott hielt eine Überraschung für die Teilnehmer bereit. Nach dem freien Training, unmittelbar vor dem Beginn des Qualifyings, öffnete der Himmel seine Schleusen und es begann zu regnen! In kürzester Zeit mussten mit vereinten Kräften die erforderlichen Anpassungen für die nassen Bedingungen vorgenommen werden. Auch Max Reis musste sich mental auf die neuen Bedingungen einstellen, denn unglücklicherweise hatte er noch keine Trainings im neuen Kart bei Regen absolviert.

 

Bei trockenen Bedingungen wäre das Zeittraining vermutlich recht positiv verlaufen, aber was würde im Regen geschehen? Ein Verbremser oder Dreher beim Herantasten an die physischen Grenzen wäre fatal und gleichbedeutend mit einer ungünstigen Ausgangslage für die folgenden Heats gewesen.

Doch gerade in dieser schwierigen Situation stellte der Fahrer des Junior Team 75 Bernhard erneut sein Können unter Beweis und sicherte sich Platz 8 von 46 Startern insgesamt! Eine gute Ausgangsposition für die beiden Vorläufe am Samstagnachmittag. Diese beendete der Westpfälzer auf den Plätzen 9 und 6 und qualifizierte sich somit souverän für die Finalläufe am Sonntag.

 

Von Startplatz 9 ging es Sonntags in den ersten der beiden Wertungsläufe. Wie bereits in den Heats am Vortag waren es spannende Rennen mit zahlreichen Überholmanöver und auch einigen Unfällen. Am Ende sicherte sich der 13-jährige Ramsteiner im ersten Rennen den achten Platz und konnte den zweiten Wertungslauf sogar als Siebter beenden.

 

In der Addition der beiden Wertungsläufe und des Resultats aus den Vorläufen liegt Max Reis nach der ersten von vier Veranstaltungen somit auf einem hervorragenden sechsten Rang in der Gesamtwertung der ADAC Kart Masters.

 

Der Rookie war mit seinem Einstand in der OK-Juniorenklasse sehr zufrieden: „Ich bin überglücklich über diesen gelungen Start und möchte mich bei Teamchef Rüdiger Bernhard und dem gesamtem Junior Team 75 Bernhard, meinem Mechaniker und One Engines für die Unterstützung und den tollen Support bedanken! Sie haben mich perfekt auf den Saisonstart vorbereitet und ich freue mich bereits auf die nächsten Rennen! Das Wochenende hat mir gezeigt, dass ich nach meinem Aufstieg von den Rotax-Mini-Klasse auch in dieser starken Serie mithalten kann!“

 

Die nächste Veranstaltung des ADAC Kart Masters findet Mitte September in Mülsen statt. 

 

04.08.2020 - Text: Max Reis Presse / Fotos: Kart-Magazin.de


Gelungenes OK-Junior Debüt für Max Reis

Am letzten Juliwochenende fand in Kerpen endlich der lang ersehnte Saisonstart des WAKC (Westdeutschen ADAC Kart Cup) statt. Der Ramsteiner Kartrennfahrer Max Reis nahm als Gaststarter an der Veranstaltung des MSC Langenfeld teil und wollte diese hauptsächlich als Standortbestimmung nutzen. Denn nach über neunmonatiger „Rennpause“ und dem Aufstieg zu den Junioren sowie dem gleichzeitigen Wechsel in die OK Motorenklasse galt es zu testen, ob und wie er diesen anspruchsvollen Wechsel meistern würde. Da die Anreise zum Erftlandring erst am Samstagmorgen erfolgte, blieben Max Reis nur wenige freie Trainings am Samstag, um sich auf den ersten Rennsonntag des Jahres vorbereiten zu können. Im ersten gezeiteten Training am frühen Sonntagmorgen kam der Fahrer des Junior Team 75 Bernhard sogleich gut zurecht und fuhr die viertschnellste Zeit der insgesamt 15 OK-Junior-Piloten. Auch das anschließenden Qualifying begann mit schnellen Zeiten recht vielversprechend für den ehemaligen Rotax-Piloten. Doch bereits kurz nach dem Beginn des Zeittrainings verlor einer der anderen Teilnehmer vermutlich Flüssigkeiten aus seinem Kart und insgesamt sechs Fahrer drehten sich an der gleichen Stelle von der Strecke, darunter auch der ambitionierte Ramsteiner. Somit war das Qualifying für ihn leider vorzeitig beendet und es war ihm nicht mehr möglich, die bis dahin notierten Zeiten noch zu verbessern. Daher ging es für den deutschen Meister der Jahre 2016 und 2018 „nur“ von Platz 8 in das erste Rennen. Dort zeigte er jedoch eine beherzte Vorstellung mit einigen gekonnten Überholmanövern und belegte am Ende den fünften Platz! Im zweiten Rennen von Platz fünf gestartet, fuhr Max Reis erneut ein gutes Rennen und überquerte letztlich als Vierter die Ziellinie. In der Addition bedeutete dies auch Platz Vier in der Tageswertung!

 

Ein sehr zufriedenstellender Einstand des „Rookies“, den dieser insbesondere der perfekten Unterstützung des Junior Team 75 Bernhards sowie seines Mechanikers Sascha Molly zu verdanken hatte! In beiden Rennen konnte der Förderkaderfahrer des ADAC Pfalz die Zeiten der Führenden Fahrer mitgehen und hat mit Bravour unter Beweis gestellt, dass er auch in dieser anspruchsvollen Klasse mithalten kann. Somit dürfte er für den mit Spannung erwarteten Saisonauftakt des ADAC Kart Masters gut gerüstet sein, der bereits eine Woche später ebenfalls auf dem Erftlandring in Kerpen stattfinden wird. Max Reis wird sich dort ab Freitag gegen über 50 Teilnehmer in seiner Klasse behaupten müssen.

 

29.07.2020 - Text und Foto: Max Reis Presse


Max Reis wechselt zum Junior Team75 Bernhard und startet im ADAC Kart Masters

In der Saison 2020 wird der Ramsteiner Max Reis für das Junior Team75 Bernhard des zweimaligen Le Mans Gewinners und Porsche Langstreckenweltmeisters Timo Bernhard starten! Nach seinen äußerst erfolgreichen Jahren mit dem Nees Racing Team im Rotax-Bereich stellt der Wechsel für das 13-jährige Nachwuchstalent den nächsten großen Schritt in seiner noch jungen Karriere dar. Mit dem Teamwechsel geht auch der Wechsel in eine andere Rennserie, dem ADAC Kart Masters, einher. Max Reis wird dort in der Klasse OK-Junior an den Start gehen. Dieser Wechsel wird eine große Herausforderung für den Deutschen Rotax-Meister des Jahres 2018 darstellen. Neben neuem Kart und deutlich leistungsstärkerem Motor oder auch anderen Reifen, gilt es sich insbesondere auch schnellstmöglich an die großen Starterfelder zu gewöhnen. Das ADAC Kart Masters verzeichnet einen großen Zuspruch und aktuell sind bereits 47 Teilnehmer in der Klasse OK-Junior eingeschrieben. Die Fahrerinnen und Fahrer im Alter zwischen 12 und 16 Jahren verfügen teilweise über wesentlich mehr Erfahrung in dieser Klasse wie der Westpfälzer. Aber mit 10 Titeln in 5 Jahren Kartsport hat Max Reis in den vergangenen Jahren bereits eindrucksvoll sein Talent unter Beweis gestellt und ist zuversichtlich, dass er diese neue Herausforderungen meistern wird: „Der Wechsel in die OK-Junior-Klasse bedeutet eine große Umstellung für mich! Aber ich mache mir keinen Druck. Mein Ziel wird es sein, mich in meiner Premierensaison im ADAC Kart Masters kontinuierlich zu steigern und so viel wie möglich zu lernen. Das Junior Team75 Bernhard bietet mir hierfür die perfekten Rahmenbedingungen!“ Um für den Saisonstart des ADAC Kart Masters Ende April im bayrischen Wackersdorf gerüstet zu sein, gilt es nun so viele Trainingskilometer wie möglich abzuspulen. Anfang des Jahres ging es zu diesem Zweck bereits zum dreitägigen Teamtraining nach Italien und auch die letzten Wochenenden wurden intensiv zum Trainieren genutzt. Am kommenden Sonntag, dem 15. März 2020, findet in Kerpen der Frühjahrscup des Kartclub Kerpen statt. Da bereits zahlreiche Starter gemeldet sind, bietet das Rennen eine gute Möglichkeit zur Standortbestimmung. Max Reis wird diese Gelegenheit nutzen und somit am Wochenende seine ersten Rennen in der OK-Junior-Klasse absolvieren.

 

11.03.2020 - Text und Foto: Ralph Reis