Ronny Tabakovic - Berichte 2019

Ronny Tabakovic wird ADAC Kart Masters Vizemeister

Wenige Tage nach seinem WM Einsatz ging es für den 19-jährigen Förderpiloten des ADAC Pfalz weiter zur letzten Saisonstation des ADAC Kart Masters 2019. Für den Tabellenzweiten war das Ziel klar: die Vizemeisterschaft in der höchsten nationalen Kartserie sichern.

 

Das Finale im bayrischen Wackersdorf erfreute sich erneut sehr hoher Starterzahlen. Auch das Feld der Königsklasse KZ2 war mit 32 Starten fast komplett gefüllt, was erneut sehr spannende Rennen versprach.

 

Ständig wechselnde Witterungsbedingungen am Freitag machten es dem Team zunächst etwas schwer, ein passendes Setup für Trocken und Nass zu finden. Dadurch war das Ergebnis im Zeittraining mit Startplatz sieben nicht ganz so gut wie erhofft.

 

Grund zur Aufgabe war dies aber noch lange nicht. In den beiden Vorläufen am Samstagmittag –und abend konnte sich Tabakovic jeweils auf Platz fünf und sechs verbessern. Damit stand der Kaiserslauterer auf Startplatz fünf für die Finalläufe am Sonntag; nur einen Rang hinter seinem direkten Titelkontrahenten. 

Den Aufwärtstrend unterstrich der Fahrer von Neu Racing bis zum Ende des ersten Rennens eindrucksvoll und konnte sich bereits in Top drei Nähe fahren, als ihn ein technischer Defekt drei Runden vor Schluss zur Aufgabe zwang. Was Tabakovic zu diesem Zeitpunkt nicht wusste: Der Tabellendritte schied ebenfalls in der gleichen Runde auf Position drei liegend aus.

 

Damit war die Entscheidung für den 19-Jährigen noch vor dem Finale gefallen. Die noch zu vergebenden Punkte im letzten Rennen reichten für die direkte Konkurrenz nicht mehr aus, um Tabakovic den Vize-Titel 2019 streitig zu machen.

 

Am Nachmittag unterstrich Ronny dann ein letztes Mal in diesem Jahr das Potential seines Karts von CKR und Neu Racing, indem er sich von Startplatz 28 über 16 Rennrunden bis auf Platz 14 verbessern konnte.

 

 

„Ich bin unglaublich froh darüber, dass wir nach so langer Zeit endlich den Titel erreicht haben, den wir uns nun schon so lange wünschen.“, zeigte sich Tabakovic am Ende des Tages zufrieden.

 

30.09.2019 - Text: Presse / Fotos: Sportinphoto

Ronny Tabakovic bei Kart WM vom Pech verfolgt

Die vergangene Woche stand ganz im Zeichen des größten Kartsport Events der Welt, der CIK FIA KZ und KZ2 Weltmeisterschaft. Der legendäre South Garda Karting Circuit in Lonato begrüßte seit Mittwoch 126 Piloten aus 26 Nationen und setzte die Grundlage für einen spannenden Supercup.

 

Unter den wenigen deutschen Fahrern traute sich auch Ronny Tabakovic vom ADAC Pfalz erneut auf internationales Terrain. „Wir wollen auch bei diesem Event unsere gute Form der letzten Rennen aufrecht erhalten und neue Erfahrungen sammeln.“, so die Aussage zum Beginn des Events. Für Tabakovic, der bisher nur ein Mal auf dem 1200 Meter langen Kurs gefahren ist, war dies keine leichte Aufgabe.

 

Der erste Trainingstag am Mittwoch verlief für den 18-Jährigen überaus vielversprechend. Über die Sessions konnte sich Ronny kontinuierlich steigern und mit dem Rest des Feldes Fuß fassen. Bereits hier zeichnete sich die in diesem Jahr nochmals höhere Leistungsdichte des KZ2 Feldes ab, da Zeitdifferenzen von gerade einmal 0,3 bis 0,5 Sekunden in der gesamten Klasse herrschten.

 

Dagegen verlief der zweite Trainingstag deutlich schwieriger. Die sich verändernden Gripbedingungen und Streckentemperaturen machten es dem Schützling von Neu Racing deutlich schwieriger, sich an den Reifen und das Setup zu gewöhnen. „Mittlerweile zeigt sich sehr schnell, dass die anderen Teams einfach mehr Erfahrung mit dem neuen Reifen und der Strecke haben als wir.“, so Ronny am Abend.  

Mit diesen Problemen hatte man bis zum Qualifying am Freitag zu kämpfen, welches in vier Gruppen zu je ca. 32 Mann ausgetragen wurde. Zwar reichte es für Tabakovic in seiner Gruppe für einen 19. Platz, jedoch bedeuteten 0,4 Sekunden Abstand zur Spitze in diesem Starterfeld in der Endaddition einen ernüchternden 74. Platz. „Es ist wirklich unglaublich, wie schnell dich ein kleiner Fehler in diesem engen Qualifying zurückwirft.“, zeigte sich Tabakovic enttäuscht.

 

Das Team von Neu Racing wollte sich davon jedoch nicht entmutigen lassen. In den bevorstehenden sechs Vorläufen wollte man sich Schritt für Schritt verbessern, um die Hoffnung auf eine Platzierung unter den Top 50 aufrecht zu erhalten.

 

Die Heats ging Tabakovic jeweils von Startplatz 21 bzw. 22 aus an. Während der erste Vorlauf noch vielversprechend verlief, musste der Kaiserslauterer in den folgenden Heats zwei unverschuldete Ausfälle und einen Dreher aufgrund einer Kollision verkraften. Damit hatte Tabakovic bereits am Samstagabend keine Chance mehr auf einen Finaleinzug.

 

 

„Es ist wirklich sehr frustrierend. Der Mittwoch verlief noch sehr gut für uns, aber dann hat uns nach und nach das Pech heimgesucht. Dennoch habe ich sehr viel Rennerfahrung gesammelt, welche ich beim ADAC Kart Masters Finale in einer Woche umsetzen möchte.“, so Tabakovic am Ende des Tages.

 

26.09.2019 - Text: Presse / Foto: Sportinphoto

Ronny Tabakovic trotzt Wetterkapriolen in Kerpen

Zur vorletzten Saisonstation der ADAC Kart Masters 2019 zog es das Team von Neu Racing am vergangenen Wochenende zum Erftlandring in Kerpen. Auf dem 1107 Meter langen Rundkurs galt es für den ADAC Pfalz Förderpiloten Ronny Tabakovic, seinen zweiten Rang in der Meisterschaft gegen 25 andere Piloten zu verteidigen. Die freien Trainings am Freitag fanden im trockenen statt. Während der Test Sessions gelang es dem 18-Jährigen, sich gut auf die Strecke und die Bedingungen einzuschießen und ein gut funktionierendes Setup zu entwickeln. Der Aufwärtstrend bestätigte sich am Samstagmorgen im Qualifying, wo Ronny sich mit dem fünften Platz die dritte Startreihe für die beiden Vorläufe am Nachmittag sicherte. „Es wäre noch etwas mehr drin gewesen, jedoch bin ich in meiner letzten Runde auf einen langsameren Kontrahenten aufgelaufen, was mir meine Runde kaputt gemacht hat.“, so Tabakovic nach dem Zeittraining. Obwohl das Team im weiteren Verlauf des Tages aufgrund der abkühlenden Strecke etwas mit dem Setup zu kämpfen hatte, gelang es dem Schützling von Neu Racing beide Vorläufe nach jeweils 12 Runden auf Rang vier abzuschließen. Durch eine Zeitstrafe eines anderen Teilnehmers sah sich Tabakovic am Abend als Zweiter in der ersten Startreihe für die Finalrennen am Sonntag. Pünktlich zum Warm-Up am Morgen stand die Strecke unter Wasser. Mit den wechselnden Bedingungen kam das Team gut zurecht und konnte entsprechend mit dem Setup reagieren. Im ersten Finallauf musste Ronny trotz einer sehr defensiven Fahrweise seinen zweiten Platz kurz vor Rennende abgeben und beendete den Lauf nach 18 Runden auf Rang drei. Auch im zweiten Lauf am Nachmittag konnte das Team eine gute Performance unter Beweis stellen und mit Ronny einen guten vierten Platz nach Hause bringen. „Diese Ergebnisse sind sehr wichtig für uns. Wir haben unseren Vorsprung auf Platz drei komfortabel ausgebaut, was uns sehr viel Zuversicht für das Finalrennen in Wackersdorf Ende September gibt.“  Für Ronny geht es als nächstes weiter ins italienische Lonato zur KZ2 Weltmeister-schaft, welche 20.-22. September auf dem South Garda Karting Kurs ausgetragen wird.

 

22.08.2019 - Text: Presse / Foto: Racepics

Tabakovic überzeugt bei DKM in Genk

Als Ergänzung zur höchsten nationalen Kart Meisterschaft, der ADAC Kart Masters, entschied sich der ADAC Pfalz Förderpilot Ronny Tabakovic am vergangenen Wochenende für einen Gaststart in der internationalen deutschen Schaltkart Meisterschaft, um sich effektiv auf den anstehenden World Cup im September vorzubereiten.

 

Im europäischen Elitefeld der Schaltkarts galt es für den 18-Jährigen, sich unter 42 Piloten – darunter etliche Werksfahrer – aus 16 Ländern zu beweisen. Schauplatz der Rennen war die intenationale Kartbahn im belgischen Genk, auf der Tabakovic vor gut elf Monaten seine zweite Weltmeisterschaft bestritt.

 

Nach ausgiebigen Tests am Freitag hatte das Team ein solides Grund Setup für die anstehenden Vorläufe und das Qualifying gefunden.

 

Im Zeittraining am Samstagmorgen übertraf der junge Kaiserslauterer die Erwartungen des Teams auf Anhieb. Mit Platz neun in seiner Gruppe schaffte er es in der Gesamtaddition auf einen fabelhaften 15. Startplatz im 42 Mann-starken Starterfeld. „Im Qualifying hat alles gepasst. Auf meiner letzten Runde konnte ich meine persönliche Bestzeit auf dieser Strecke fahren und mich unter die Top 20 aus Europa qualifizieren“, so Tabakovic danach.

Damit war der Grundstein für den Einzug ins Finale gelegt. Am Nachmittag standen zwei weitere Vorläufe auf dem Programm, welche der Schützling von Neu Racing jeweils auf Platz 16 beendete. Das Ziel, den Einzug ins Finale unter die ersten 34 Fahrer zu schaffen, hatte das Team damit erreicht. Am Ende des Tages bedeutete dies Startplatz 24 für die beiden Finalläufe.

 

Im ersten Rennen am Sonntag wurde dem Team erneut deutlich, auf welches Terrain man sich begeben hatte. Unter den internationalen Top Piloten musste Ronny seine Position im Rennen hart verteidigen und etwas Lehrgeld bezahlen. Nach einer ereignisreichen Startphase fand sich der Förderpilot nach knapp 25 Kilometern Renndistanz auf Platz 27 wieder. „Wir wussten, dass es schwer wird unsere Position zu halten. Aber genau dafür sind wir hier; um mit den Besten zu lernen. Und diesen Job hat Ronny gut gemeistert“, so Teamchef Dirk Neu nach dem Rennen.

 

Beim Finallauf am Mittag bewies Tabakovic erneut Kampfgeist. Nachdem er im Startgetümmel ans Ende des Feldes gespült wurde konnte er sich Runde für Runde wieder nach vorne Fahren und wurde nach 19 Rennrunden als 23. abgewunken.

 

„Ich bin über den Ausgang des Wochenendes sehr froh. Auch wenn wir nach dem Zeittraining gerne unseren 15. Platz gehalten hätten, ist eine Platzierung in den Top 25 Europas immer noch ein sehr gutes Ergebnis für uns."

 

In der kommenden Woche geht es für das Team dann auf dem Erftlandring in Kerpen in das vorletzte Saisonrennen der ADAC Kart Masters 2019.

 

07.08.2019 - Text: Presse / Foto: Racepics

Tabakovic bei Gaststart im WAKC auf dem Podest

Während der Sommerpause nutzte Ronny Tabakovic die freie Zeit, um sich bei einem Gaststart beim Westdeutschen ADAC Kart Cup in Uchtelfangen auf die nächsten Meisterschafts-läufe im Kart Masters vorzubereiten. Hier wollte man vor allem ein wenig Werbung für das Team von Neu Racing und die Motoren sowie den ADAC Pfalz betreiben. Entsprechend gelassen ging Tabakovic in den Rennsonntag. Auf dem 716 Meter langen, recht engen Kurs schaffte der Kaiserslauterer im Qualifying eine Punktlandung und setzte sich mit einem neuen Streckenrekord auf Platz eins bei den Getriebekarts. Nach einem Blitzstart konnte Ronny die Führung im ersten Lauf behalten und gab diese bis zum Rennende nach 24 Runden mit einem deutlichen Vorsprung von über vier Sekunden nicht mehr ab. Im zweiten Lauf am Nachmittag musste Tabakovic seine Führung am Start zwar an den direkten Kontrahenten abgeben, konnte sich diese aber nach wenigen Runden zurückholen. Leider währte die Freude über weitere Führungskilometer jedoch nicht lange, als Ronny zur Rennhälfte auf unfaire Weise vom Zweitplatzierten angestoßen und gedreht wurde. Nach einer anschließenden Aufholjagd vom letzten Platz schaffte es der Schützling von Neu Racing zwar wieder bis auf Platz vier nach vorne, jedoch reichte es in der Addition „nur“ für Platz zwei der Tageswertung. „Sicher hätte uns ein Sieg mehr gefreut, aber für den Unfall können wir leider nichts. Uns ging es in erster Linie darum, für die nächsten Rennen zu trainieren und für unser Material zu werben und das haben wir geschafft.“, zeigte sich Teamchef Dirk Neu zufrieden.

 

18.07.2019 - Text: R. Tabakovic / Foto: B. Niemann

Tabakovic unter Wert geschlagen

Nach gut zwei Monaten Sommerpause rief das ADAC Kart Masters seine Piloten am vergangenen Wochenende in die Motorsport Arena in Oschersleben. Nachdem die Getriebeklasse hier im letzten Jahr eine Pause eingelegt hat, durften 2019 auch die Schaltkarts wieder an den Start gehen. Für den jungen Kaiserslauterer sollte dies jedoch ein Wochenende zum Vergessen werden. 18 Piloten aus fünf Nationen gingen in der Getriebeklasse an den Start und versuchten ab dem Trainingsfreitag ein passendes Setup für den 1083 Meter langen Kurs zu finden. Tabakovic fand sich bis zum Abend gut auf der Strecke zurecht und konnte kontinuierlich mit der Spitze mithalten. Im letzten Turn passte das Setup dann nicht mehr ganz optimal zu den Streckenbedingungen. Dieses Problem wusste das Team von Neu Racing aber bis zum Warm Up am Samstagmorgen zu lösen. Hier platzierte sich Ronny mit marginalem Abstand zu Platz eins auf dem zweiten Rang, was sehr vielversprechend für das anschließende Qualifying war. Letzteres ist auf dieser Strecke quasi vorentscheidend für die Rennen, da es in Oschersleben nur sehr wenige Überholmöglichkeiten gibt. Das Zeittraining verlief für den 18-jährigen exakt nach Plan. Mit seiner letzten und schnellsten Runde wägte sich Ronny vor der Einfahrt ins Parc Ferme sicher unter den Top drei. Doch kurz darauf folgte für das Team die erste Hiobsbotschaft. Tabakovics letzte und schnellste Runde wurde von der offiziellen Zeitnahme nicht erfasst, obwohl diese legitim war. Stattdessen wurde die vorletzte Runde gewertet, welche fast 0,2 Sekunden langsamer war. Im engen Fahrerfeld der Getriebeklasse bedeutete dies nun nicht mehr Startplatz drei, sondern Startplatz sieben. Obwohl man der Zeitnahme den internen Rundenzeitcomputer an Tabakovics Kart als Beweisstück vorlegte, konnte man sich von offizieller Seite nicht erklären, wieso die Zeit nicht erfasst wurde. Somit wurden Tabakovic unfairer Weise vier Positionen zunichtegemacht. „Sowas darf nicht passieren. Die Meisterschaft ist dieses Jahr wieder extrem eng und meine Konkurrenten profitieren nun von diesem Fehler.“, zeigte sich der Förderpilot des ADAC Pfalz verärgert. In den Heats galt es nun Schadensbegrenzung zu betreiben. Nach einer Verbesserung auf Platz sechs im ersten Vorlauf wurde Ronny im zweiten Heat am Nachmittag Opfer eines unverschuldeten Unfalls am Start. Während des nachfolgenden Rennabbruchs versuchte man das Kart in der Box so gut wie möglich zu reparieren. Aufgrund des Starts aus der Boxengasse mit kalten Reifen konnte sich Tabakovic jedoch nur bis auf Platz 13 nach vorne kämpfen. In der Addition ergab dies Startplatz neun für das Prefinale am Sonntag. In diesem konnte sich Ronny auf Platz acht verbessern. Man hatte hier bewusst auf den Reifenjoker verzichtet, um im Finale so weit wie möglich nach vorne zu fahren. Nach dem Start ins Finale fiel der Förderpilot zuerst im Getümmel auf Rang 10 zurück. Tabakovic schaffte es, sich auf Platz sechs nach vorne zu verbessern, wurde dann aber über die Renndistanz unfairer Weise von einem Gaststarter eines anderen Teams, welches ebenfalls im Meisterschaftskampf beteiligt ist, blockiert. Somit sah sich Tabakovic nach 19 Runden Renndistanz als sechster im Ziel. „Wir wurden an diesem Wochenende leider mehrmals durch Fremdverschulden an einer erneuten Top 3 Platzierung gehindert. Dadurch haben wir wichtige Punkte liegen lassen.“, zeigte sich Teamchef Dirk Neu am Abend enttäuscht.  

Nach 6 von 10 gefahrenen Läufen liegt Ronny nun mit einem hauchdünnen Abstand auf Platz zwei in Deutschlands größter Kartserie. Für das Team folgt nun ein Gaststart in der internationalen deutschen Kart Meisterschaft in Genk (BEL) im August, bevor es dann auf dem Erftlandring in Kerpen in die heiße Phase des ADAC Kart Masters 2019 geht.

 

15.07.2019 - Text: R. Tabakovic / Foto: Racepics

Weitere Meisterschaftspunkte für Ronny Tabakovic

Der 1063 Meter lange Schweppermannring in Ampfing war am vergangenen Wochenende Schauplatz der zweiten Saisonstation des ADAC Kart Masters. 27 Fahrer aus insgesamt sieben Ländern sorgten für ein erneut hochkarätig besetztes Feld in der Königsklasse „KZ2“. Für den Meisterschaftszweiten Ronny Tabakovic galt es an diesem Wochenende erneut wichtige Punkte fürs Gesamtklassement zu sammeln – mit Erfolg.

 

Das für 2019 neu entwickelte Material erwies sich in den Freitagstrainings auch auf der technisch sehr anspruchsvollen Strecke in Ampfing erneut als sehr schnell. Über den gesamten Testtag hinweg gelang es dem Förderpiloten des ADAC Team Pfalz mit der Top5 mithalten zu können und somit ein gutes Ausgangssetup herauszuarbeiten.

 

Der Samstagmorgen startete für die Piloten dann mit teils heftigen Regengüssen. Das WarmUp sowie das Qualifying wurden folglich auf regennasser Piste ausgetragen. Für Ronny bedeutete dies eine große Umstellung. „Ich habe hier auf der Strecke noch nicht so viel Erfahrung im Regen sammeln können. Dieses Qualifying wird sicher nicht sehr leicht für uns.“ Dennoch gelang es dem 18-jährigen, sich mit Platz acht zwar nicht so weit nach vorne zu fahren wie man es sich erhofft hatte, dafür aber eine akzeptable Ausgangsposition für die Heats am Nachmittag zu schaffen.

In beiden Vorläufen musste Tabakovic am Start aufgrund von kleinen technischen Schwierigkeiten zuerst ein paar Positionen einbüßen, konnte sich daraufhin aber wieder nach vorne zurückkämpfen und sogar die schnellste Rennrunde fahren. Nach den Heats bedeutete das für die Truppe von Neu Racing dann Startplatz acht für die beiden Finalläufe am Sonntag. „Das ist nicht die Position, die wir uns erhofft hatten. Die Probleme am Start haben uns heute leider etwas ausgebremst. Dafür sind wir aber zuversichtlich, dass wir es morgen wieder unter die Top 5 schaffen können.“, so Teamchef Dirk Neu am Abend.

 

Im ersten Lauf am Folgetag gelang es dem Kaiserslauterer, sich über die 18 Runden Renndistanz Position um Position nach vorne zu fahren und die Ziellinie als fünfter zu überqueren. Mit großer Zuversicht ging Tabakovic dann mit dem Ziel, unter die Top 3 zu kommen, in den Finallauf am Nachmittag. Ein Fehlstart des vor ihm stehenden Fahrers zwang den ADAC Piloten direkt zu Beginn des Rennens dazu, einige Positionen abzugeben, um einen Unfall zu vermeiden. Nach der ersten Runde fand sich Ronny darauf nur auf Platz neun wieder. Trotz aller Bemühungen war am Ende dann nur noch eine Verbesserung auf Platz sechs möglich. „Das Ergebnis ist für mich leider etwas deprimierend. Wir waren das ganze Wochenende über wieder sehr schnell und hatten dies auch mit den schnellsten Rennrunden im Heat bewiesen, jedoch ist es hier kaum möglich aus eigener Kraft zu überholen und durch die Probleme am Start wurden wir an einer sicheren Top 3 Platzierung gehindert.“, zeigte sich Tabakovic etwas enttäuscht.

 

Nach 4 von 10 Läufen findet sich der Schützling von Neu Racing nun auf Platz drei in der Meisterschaft mit einem marginalen Rückstand zu Platz zwei. Nun folgt für das Team eine zweimonatige Pause bis es Anfang Juli in der Motorsport Arena in Oschersleben erneut auf Punktejagd geht.

 

02.05.2019 - Text: R. Tabakovic / Foto: Racepics

Ronny Tabakovic fährt bei ADAC Kart Masters Auftakt aufs Podest

Vom 05.-07.04.2019 wurde es für den 18-jährigen Förderpiloten des ADAC Team Pfalz zum ersten Mal in der neuen Saison ernst. Das ADAC Kart Masters lud zum Saisonauftakt ins Prokart Raceland in Wackersdorf ein. Nach der langen Winterpause, die der Schützling von NeuRacing und dem Chassis Hersteller CKR intensiv zur Vorbereitung und Weiterentwicklung genutzt hat, war dies nun die erste Chance für ihn zu zeigen, dass man in diesem Jahr zu den Top 5 Deutschlands stärkster Kartserie gehört. Das Feld der KZ2 war dabei mit 34 Piloten aus 7 Nationen komplett gefüllt, was für ordentlich Spannung sorgte.

 

Bereits in den Trainingssessions am Freitag fand sich Tabakovic auf Anhieb gut zurecht. „Wir hatten schon beim Test vor zwei Wochen gemerkt, dass wir 2019 ein wirklich gut funktionierendes Paket aus Chassis und Motor zusammengestellt haben. Mit dieser Motivation versuchen wir, an diesem Wochenende ein erstes Ausrufezeichen zu setzen.“, zeigte sich der Kaiserslauterer optimistisch. Am Abend war sich das Team sicher, mit dem ausgearbeiteten Setup gute Chancen auf eine Platzierung im vorderen Feld zu haben.

 

Dieses Potential legte Tabakovic dann im Qualifying am Samstag dar, wo er sich mit einem hauchdünnen Abstand zur Pole Position auf Platz drei qualifizierte. „Uns hat leider eine Zehntelsekunde auf den Führenden gefehlt. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir uns in den Heats an die Spitze kämpfen können.“, so Teamchef Dirk Neu nach dem Zeittraining.

Mit einem Blitzstart setzte sich der Förderpilot dann im ersten Vorlauf am Samstag noch vor der ersten Kurve an die Spitze und verteidigte diese Position souverän bis zum Überqueren der Ziellinie. Auch im zweiten Heat konnte Tabakovic seine gute Pace unter Beweis stellen und schloss das Rennen knapp hinter dem Führungsduo als Dritter ab. In der Addition ergab das dann erfreulicherweise Startplatz eins für die Truppe von Neu Racing. „Das ist wirklich ein tolles Gefühl. Schon alleine darauf, dass unsere harte Arbeit über den Winter heute mit Platz eins nach den Heats belohnt wird, sind wir sehr stolz.“, zeigte sich Tabakovic glücklich.

 

Am Sonntag galt es für Ronny dann, seine ersten Führungskilometer in einem Finallauf der Kart Masters zu sammeln. Nach einem zufriedenstellenden Warm Up ging es nun in die heiße Phase des Wochenendes. Mit einem erneut guten Start konnte Ronny seinen Startplatz über die erste Kurve hinweg verteidigen und das Feld über die Hälfte der Renndistanz anführen. Gegen Ende des Rennens musste der 18-Jährige dann aber seine Position an den Verfolger abgeben und beendete den Lauf als Zweiter. „Uns hat leider gegen Rennende ein wenig Speed gefehlt. Die Taktik des anderen Teams hat etwas besser funktioniert, aber ich bin dennoch sehr zufrieden mit dieser Platzierung.“, so Tabakovic nach dem Rennen.

 

Auch im zweiten Rennen gelang es Ronny, sich wieder an die Spitze des Feldes zu kämpfen und diese für einige Zeit zu verteidigen. Leider musste er sich auch in diesem Lauf am Ende seinen direkten Verfolgern geschlagen geben und wurde als Dritter abgewunken.

 

„Es ist sicher etwas ärgerlich, wenn man kurz vor Rennende seine Position abgeben muss, aber es war für mich auch Neuland, ein Rennen in dieser Liga anzuführen und ich habe heute eine Menge Erfahrung gesammelt. Wir sind uns nach diesem Wochenende sicher, dass wir 2019 sehr gute Chancen auf eine Top Platzierung haben und werden versuchen, uns bei den nächsten Rennen noch weiter nach vorne zu verbessern.“, so Tabakovic am Ende des Tages.

 

Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt dem Team dabei jedoch nicht. Schon in der nächsten Woche geht es zum Test nach Ampfing, wo eine Woche später die zweite Runde des Kart Maters 2019 ausgetragen wird.

 

15.04.2019 - Text: R. Tabakovic / Foto: Racepics

 

Letzte Aktualisierung: 21.10.2019

 

- Zwischenstand Retro-Rallye-Serie

- Fahrerbericht: Marco Armbrust