Michael Weiss / Jochen Rheinwalt - Berichte 2019

Abarth Corse Rallye Team will es nach dem guten Rennen in Kroatien auch beim Mitropa Cup in Italien wissen. Ein Heimspiel zum 70. Jubiläum von Abarth. 

News: Bibbiena, 05.07. - 06.07. 2019

 

Der nächste Halt für Michael Weiss und Jochen Rheinwalt vom Autohaus Weiss Abarth Corse Rallye Team ist der Mitropa Cup im italienischen Casentino. Damit führt sie der nächste Lauf ihrer Europa Rennserie in die Toskana nach Bibiena, das unweit von Arezzo liegt. Nach dem anspruchsvollen Regenkrimi von Opatija, bei dem die beiden Pfälzer einen sehr guten 29. Platz in der Gesamtwertung von über 80 Startern aus 9 Nationen belegten, freuen sie sich auf ein Renn-Highlight unter der Sonne Italiens. Debut in Italien zum Abarth Jubiläum. Für Michael Weiss ist diese Rallye etwas ganz besonderes, da er mit dem Abarth 500 R3T das erste Mal im Heimatland von Abarth in Italien fährt. „Ich kann es kaum erwarten an den Start zu gehen. Für mich ist dies wirklich das Highlight meiner bisherigen Rennkarriere. Die Leidenschaft für Abarth und Italien wurde mir quasi in die Wiege gelegt. Durch meinen Vater Karl-Ludwig Weiss (t2009), der auf Abarth 1000 TCRDeutscher Berg-Meister wurde und unser Autohaus mit großem Enthusiasmus für Fiat und Italien aufgebaut hat.“ So Michael Weiss vor dem Rennen. Hinzu kommt dass 2019 Abarth 70 Jahre Jubiläum hat, denn die Firma von Karl Abarth wurde 1949 in Turin gegründet. Die Marke Abarth kann auf zehn Weltrekorde, 133 internationale Rekorde und mehr als 10.000 Siege auf Strecken und Pisten zurückblicken. Passend dazu kommen die Stecken rund um Bibbiena dem Team mit ihrem 200PS starken Abarth 500 R3T sehr gelegen, da keine zu hohen Geschwindigkeiten im sehr kurvigen Casentino Gebirge zu erwarten sind. 9 Wertungsprüfungen, 144 km und die Nacht-Königsetappe „Talla“. Los geht’s Freitagabend auf einem engen Zuschauer Rundkurs mitten in Bibbiena. Samstag werden dann 9 Wertungsprüfungen mit 144 km gefahren. Königsetappe ist die WP "Talla" mit 36 Kilometern und das im Dunkeln. Jochen Rheinwalt zur Strecke: Die Rallye Casentino kann man von der Stecke her mit dem WM Lauf von Korsika vergleichen. Die Wertungsprüfungen führen ausschließlich über asphaltierte kurvige Bergstraßen. Viel Zeit zu schauen bleibt hier nicht, da man ununterbrochen auf seinen Aufschrieb schauen muss.

Das Abarth Corse Rallye Team und ihre Rennsaison

Über den eigenen Facebookkanal bleiben die Fans während der Rallye immer auf dem Laufenden. https://www.facebook.com/abarthrallyteam/

 

Es ist das vierte Rennen für die beiden Pfälzer, die 2019 noch folgende Rennen auf dem Programm haben:

27. September Rallye Citta di Bassano (Italien)

18. Oktober 3 Städte Rallye (Bayern)

 

Weitere Informationen zur Rallye, zum Team und zum Saisonergebnis hier:

https://www.ewrc-results.com/final/45714-rally-internazionale-del-casentino-2018/

https://www.scuderiaetruria.net/?p=1399

https://mitropa-rally-cup.com/index.html

https://www.ewrc-results.com/profile/110269-michael-weiss/

https://www.facebook.com/abarthrallyteam/

 

Kontakt:

Abarth Corse Landau Rallye Team, Michael Weiss, Autohaus Weiss, Landau

Hainbachstrasse 84 , 76829 Landau Tel.: +491702451973, E-Mail: m.weiss@fiat-weiss.de,

Facebook Fan Page:https://www.facebook.com/abarthrallyteam/?ref=br_rs

 

12.06.2019 - Text: Abarth Corse Rallye Team / Fotos: Sascha Dörrenbächer

Trotz Wetterkapriolen und herausfordernden Prüfungen:

Das Abarth Corse Rallye Team bestreitet ein erfolgreiches Rennwochenende beim Mitropa Cup in Kroatien

Für Michael Weiss und Jochen Rheinwalt war das Rennen in Opatija ein herausfordernder Wetter- und Reifen-Krimi. Ihr Ergebnis kann sich deshalb sehen lassen: Der Abarth 500 R3T kam ohne Blessuren ins Ziel und sie belegen Platz 29 in der Gesamtwertung von über 80 Startern aus 9 Nationen. Sowie den 5 Rang in ihrer Klasse von 9 Startern.

 

Sonne, Platzregen, Hagel und Schneefall - alles dabei

Normalerweise denkt man in Bezug auf die Adriaküste Kroatiens, wo Opatija liegt, an Sonne, Strand und warme Temperaturen. Was die beiden Pfälzer dagegen erwartete war echtes Aprilwetter. An diesem Wochenende war von wolkenlosem Himmel über Platzregen, Hagel und Schneefall alles dabei.

Samstagabend gab es eine Wertungsprüfung elf Kilomenter oberhalb von Opatija. Diese wurde einmal im Hellen und danach im Dunkeln gefahren. Der Belag hatte im Regen wenig Grip und die beiden mussten sich erst einmal herantasten und Vertrauen fassen. Die Bilanz am Samstagabend nach dem ersten Renntag: Gesamtplatz 27.

 

Ein Dreher bei Starkregen – Rennen konnte unbeschadet fortgesetzt werden

Sonntagmorgen war Start um 8.30 Uhr. Bedingt durch den Sturm und heftigen Regen fiel die Reifenwahl auf „ Full Wet“. 3 Wertungsprüfungen mit jeweils 11km, 7km, 11,5 km waren nacheinander zu erledigen und wurden in 3 Schleifen unterteilt. Alle 3 Prüfungen hatten unterschiedliche Charaktere von Bergstrecken mit engen Kurven bis schnelle Passagen durch den Wald. Höchster Punkt war der Ucka Pass mit 950m üNN.

Michael Weiss: „Die Bedingungen konnte man nicht einschätzen. Also mussten wir vorsichtig fahren, um nicht Gefahr zu laufen, von der Strecke abzukommen und einen Crash zu haben. Trotzdem hatten wir in einer Spitzkehre einen Dreher und verloren dadurch 20 Sekunden. Ein echter Nervenkitzel.“

Ständig wechselnde Bedingungen sorgen für Nervenkitzel bei der Reifenwahl

Nach einer Neugruppierung (regrouping)am Hafen von Opatija ging es dann um 12:35 2Uhr auf die 2te Schleife. Zwischenzeitlich kam die Sonne raus und alle 3 WPs waren auf der einen Seite leicht feucht und auf der anderen teilweise trocken. Das gefiel den weichen Regenreifen gar nicht. Der raue Asphalt brachte die Regenreifen dermaßen auf Temperatur, dass sie überhitzten und anfingen zu schmieren.

Michael Weiss: „Durch das Abtrocknen der Strecke während der Wertungsprüfungen fanden wir auf einmal wieder komplett neue Bedingungen vor. Der Abarth fühlte sich gleich viel stabiler an und wir konnten uns wieder besser ans Limit rantasten. Da stieg die Zuversicht dass wir auf einem guten Platz landen könnten.“

 

Plötzlich Schneefall bei der Berg-Wertungsprüfung und der Belag glatt wie Schmierseife

Zurück im Service wurden schon mal die Slicks gerichtet, da die Regenreifen ziemlich gelitten hatten. Trotzdem entschied man sich nach einigen Überlegungen für die letzte Schleife nochmals auf Regenreifen zu starten - das Wetter war einfach unberechenbar.

Die Reifenwahl erwies sich als richtig. Die beiden waren kaum in die erste der letzen 3 Wertungsprüfungen gestartet, da fing es heftig an zu schneien. Die WP befand sich auf ca. 800 Meter Höhe.

Michael Weiss: „Ich traute meinen Augen nicht: Schnellfall und das Anfang Mai am Mittelmeer… der Belag war glatt wie Schmierseife.“

Alles in allem eine reife Leistung von Fahrer undBeifahrer Am Ende konntedas Team Weiss/Rheinwalt die Rally Opatija zwar mit Schwierigkeiten, aber erfolgreich und ohne Blessuren am Fahrzeug beenden.

Jochen Rheinwalt im Ziel: „Ich hatte nicht geglaubt dass wir heile ins Ziel kommen. Respekt an meinen Fahrer der den Abarth perfekt über die bergigen Strecken von Kroatien bewegt hat.“

Die Anerkennung kann Michael Weiss an seinen erfahrenen Beifahrer nur zurückgeben. Ein besonderes Lob geht an die Servicemannschaft von ASF Racing, die den Abarth 500 R vor und während der Rallye immer perfekt vorbereiten hatten.

 

Ausblick: Nach dem Mitropa Cup in Kroatiien stehen noch folgende Rennen auf dem Programm:

- 25.05.2019: Hunsrück Junior Rallye

- 04.07.2019 Rally Internazionale di Casentino/Toskana

 

08.05.2019 - Text und Fotos: Motorsportpresse - Abarth Corse Rallye Team

Abarth Corse Rallye Team:

Michael Weiss und Jochen Rheinwalt greifen beim Mitropa Cup in Kroatien an.

  

News: Opatija, 02.05.2019

BMP Motorsportfotos
BMP Motorsportfotos

Michael Weiss und Jochen Rheinwalt vom Autohaus Weiss Abarth Corse Rally Teams bestreiten den nächsten Lauf im Ausland und führen ihre Europa Rennserie Mitropa Cup fort.

 

Nach dem Unfall auf der Rebenland Rallye, im österreichischen Leutschach in der Steiermark, ist der Abarth 500 R3T wieder fit und das Team ist motiviert für den Mitropa Cup Lauf im kroatischen Opatija.

 

„Ich bin froh nach der verpatzten Rebenland Rallye endlich wieder im Auto sitzen zu können. Wir erwarten eine sehr anspruchsvolle Rallye in den kroatischen Bergen.“ So Michael Weiss vor dem Rennen.

 

Am Freitag geht es bereits los, den Aufschrieb zu erstellen. Am Samstagnachmittag ist eine Testfahrt, der Shakedown geplant. Die ersten beiden Prüfungen sind dann am Samstagabend. Highlight wird der Ceremonial Start sein im historischen Hafen von Opatija. Sonntags stehen 9 Prüfungen auf dem Programm. Insgesamt werden 100 km auf Bestzeit bewältigt.

 

Betreut wird das Team von der routinierten Service Crew ASF Racing aus Laichingen/Bawü.

 

82 Starter aus neun Nationen nehmen an der Rallye Opatija teil. Das Team Weiss/Rheinwalt starten mit der Startnummer 27.

 

Über den eigenen Facebookkanal bleiben die Fans während der Rallye immer auf dem Laufenden. https://www.facebook.com/abarthrallyteam/

 

Es ist der dritte Lauf für die beiden Pfälzer, die sich 2019 einiges vorgenommen haben. Nach dem ersten Lauf, dem Heimspiel bei der Rallye Südliche Weinstraße und dem Start des Mitropa Cups in Österreich stehen noch folgende Rennen auf dem Programm:

 

- Mai: Rallye Velenije (Slovenien)

- Juli: Rally Internazionale di Caentino (Italien)

- September: Rally Citta die Basano (Italien)

- Oktober: 3 Städte Rallye (Deutschland)

 

Weitere Informationen zur Rallye, zum Team und zum Saisonergebnis hier:

https://akopatija.wixsite.com/rallyopatija

https://www.ewrc-results.com/profile/110269-michael-weiss/

https://www.facebook.com/abarthrallyteam/

 

Das Abarth Corse Landau Rallye Team: Michael Weiss, Jochen Rheinwalt undder Abarth 500 R 3 T

 

Über Michael Weiss:

Michael Weiss, 41 Jahre, 2-facher Familienvater, ist seit 2015 auf deutschen Rallyestrecken unterwegs. Die Rennsport-Leidenschaft bedeutet für ihn Teamwork, Geschwindigkeit und Adrenalin und wurde ihm in die Wiege gelegt. Vater Karl-Ludwig Weiss († 2009) erzielte in den 70gern rund 80 Siege bei Berg- und Rundstreckenmeisterschaften, die meisten davon im Abarth. Seit 2009 Inhaber/ Geschäftsführer in 3. Generation des Fiat/Abarth Autohaus Weiss in Landau/ Pfalz

 

Über Jochen Rheinwalt: 

46 Jahre, Maschinenbaumeister aus Neustadt a.d. Weinstrasse. Sehr erfahrender Rallye Beifahrer - seit 1992. Ist seit 2015 regelmäßig mit Michael Weiss unterwegs, der von dessen umfassenden Rennsport-Erfahrungen profitiert. Ehemals erfolgreicher Pilot im Automobil-Slalom. Beim Rennen in Straubing sprang Ann-Kathrin Mergen ein, da Rheinwalt verhindert war

 

Über das Fahrzeug Abarth 500 R 3T:

Abarth 500 R 3T – leistet 200 PS – Fia Reglement R3 KlasseIst einer von 25 Fahrzeugen, der im Abarth Werk speziell für den Rallye Rennsport designt und gefertigt wurde. Der 500 Abarth ist der einzige Abarth, der auf deutschen Rallyestrecken unterwegs ist. Abarth ist eine Rennsportfirma. Carlo Abarths Ziel war es Autos zu bauen um Rennen zu gewinnen. Seit einigen Jahren gibt es gibt es die Fahrzeuge in Kooperation mit Fiat auch für jedermann – ursprünglich sind sie für die Rennstrecke gemacht.

 

Wussten Sie schon, dass…

… jedes Rallyeauto eine Straßenzulassung haben muss, damit auf dein Verbindungsetappen der öffentliche Straßenverkehr genutzt werden kann

… man ohne einen Beifahrer/ Navigator an einer Rallye nicht teilnehmen darf

…Walther Röhrl bereits 1980 auf einem Fiat 131 Abarth Rallye-Weltmeister wurde

.. Rallyes nicht auf Rennstrecken veranstaltet werden, sondern auf Wald-, Schotter- und Feldwegen, sowie abgesperrten Landstraßen

… die Sicherheit großgeschrieben wird: über 50 Streckenposten, sowie Feuerwehr und Krankenwagen mit

Notärzten sorgen für die Sicherheit von Zuschauern